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wemus Garten 2022
#41
Oh man, dein Gemüsegarten ist der Hammer. Deine zucchini sind ja schon riesig ich hab dieses Jahr irgendwie kein Händchen für die, von 4 zuccini sind mir drei beim auspfanzen kaputt gegangen, hab nochmal direkt nachgesät, aber es haben nur zwei gekeimt
Gruß Steffi
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#42
Meine sind erfroren. Die bekamen auch eine Algomin Dusche. Die Freiland gurken hat es auch erwischt, hab aber noch ein paar zum nachsetzen...
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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#43
Vor 2 Jahren hatte ich mit dem "Wieldbienen Hotel" begonnen.
Damals aber nur die erste Ausbaustufe, etwa ein Drittel des geplanten Umfangs wurde mit 
gebohrtem Eicheholz bestückt.
Das wurde inzwischen gut angenommen und viele der Bohrungen wurden dieses Frühjahr belegt.

Da manche der etwas größeren Wildbienen immer mal wieder beim Durchfliegen des als Schutz vor Vögeln gedachten Drahtgitters
aneckten habe ich an 2 Stellen den Durchgang im Drahtgitter etwas vergrößert.

Damit klappte das direkte Durchfliegen deutlich besser.
Das hatte dann anscheinend auch ein Rotschwänzchenpaar so festgestellt und hat die freie Ecke in dem Kasten sich
inzwischen als Nistplatz ausgesucht:

[Bild: 43864763tz.jpg]

[Bild: 43864764ah.jpg]

Die Eier sind inzwischen ausgebrütet und das Pärchen hat mit dem Füttern begonnen.
Allerdings haben sie anscheinend kein Interesse an den Wildbienengelegen etc. und sie holen das Futter von ausserhalb im Garten.
Bin mal gespannt wie lange es dauert bis die Kleinen über den Nestrand schauen können.

LG  Werner
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#44
(23.06.22, 07:23)wemu schrieb: Vor 2 Jahren hatte ich mit dem "Wieldbienen Hotel" begonnen.
Damals aber nur die erste Ausbaustufe, etwa ein Drittel des geplanten Umfangs wurde mit 
gebohrtem Eicheholz bestückt.
Das wurde inzwischen gut angenommen und viele der Bohrungen wurden dieses Frühjahr belegt.

Da manche der etwas größeren Wildbienen immer mal wieder beim Durchfliegen des als Schutz vor Vögeln gedachten Drahtgitters
aneckten habe ich an 2 Stellen den Durchgang im Drahtgitter etwas vergrößert.

Damit klappte das direkte Durchfliegen deutlich besser.
Das hatte dann anscheinend auch ein Rotschwänzchenpaar so festgestellt und hat die freie Ecke in dem Kasten sich
inzwischen als Nistplatz ausgesucht:

[Bild: 43864763tz.jpg]

[Bild: 43864764ah.jpg]

Die Eier sind inzwischen ausgebrütet und das Pärchen hat mit dem Füttern begonnen.
Allerdings haben sie anscheinend kein Interesse an den Wildbienengelegen etc. und sie holen das Futter von ausserhalb im Garten.
Bin mal gespannt wie lange es dauert bis die Kleinen über den Nestrand schauen können.

LG  Werner

Ein schönes Wildbienenhotel hast Du da.   :thumbup: 

Bei mir sind auch fast alle Bohrungen belegt, hauptsächlich mit Mauerbienen. Aber in den kleineren Bohrungen ( 2 - 6 mm) sind auch andere Bienenarten eingezogen.

Löcherbienen und etliche andere Arten. Da ich keinen Vogelschutz habe picken bei mir die Kohlmeisen immer die erste Wabe raus. Dabei handelt es sich um die männlichen Puppen, weil die immer zuletzt sind.
"Mit 90 Prozent aller Menschen nicht übereinzustimmen ist eine der wichtigsten Anzeichen für geistige Gesundheit."


Oscar Wilde
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#45
Hallo Werner!

Dein Wildbienenhotel ist ja schon gut besucht! :thumbup:  Und über brütende Vögel freue ich mich auch besonders! smile 

Ich habe auch einige Nistmöglichkeiten geschaffen und es werden bestimmt noch mehr. Sie werden sehr gut angenommen und ich bin bemüht, bewusst auch einheimische Wildstauden zu pflanzen. Ich habe einen informativen YouTube-Kanal dazu gefunden, falls Du ihn nicht schon kennst: https://www.youtube.com/channel/UCkGgKCz...6SA/videos

Und ich merke auch für mich einen eindeutig positiven Effekt (außer dass ich die Blüten und das Insektenbeobachten genieße): bevor ich heuer eine lebende Blattlaus gesehen habe, habe ich parasitierte oder ausgesaugte Blattläuse gefunden. Oder Nützlinge hatten schon ihre Eier in die Nähe der Schädlinge gelegt.

Ich dachte immer: wenn der Kopfsalat innen mit Blattläusen befallen ist, kann man nicht viel machen. Dieses Jahr fand ich mitten in den Köpfen kleine, robbende, fast durchsichtige "Gebilde", und nach Recherche habe ich herausgefunden, dass es Schwebfliegenlarven sind, die die Blattläuse weggeputzt haben. Mir war schon aufgefallen, dass ich durch die vielen Blümchen, blühenden Kräuter, einheimische Wildstauden... mehr Schwebfliegen gesehen habe.

Ich war enttäuscht, als alle Töpfchen mit vorgezogener Petersilie voll waren mit Blattläusen. Eigentlich wollte ich einige Töpfchen verschenken, aber voller Läuse...? Ich stellte sie frustriert auf die Seite und überlegte schon, sie zu entsorgen. Einige Zeit später schaute ich nochmal genauer hin, und siehe da, alle Läuse waren verschwunden. :w00t:  Das gab es früher so noch nicht bei mir. Allerdings kann ich nicht genau sagen, welcher Nützling mir da geholfen hat.

Auch in unseren zwei kleinen Holzstößen (ist das die Mehrzahl von Holzstoß?), die jetzt schon eine Zeit unberührt sind, da unser Kamin irgend eine Norm nicht mehr erfüllt und nicht mehr benutzt werden darf, tummeln sich sehr viele Wildbienen/-Insekten. Eigentlich wollten wir das Holz mal für eine Feuerschale benutzen, aber so...?

Vor allem die ganz kleinen Bohrlöcher sind im Moment gut besucht, vor einiger Zeit waren es eher die großen.

Aktuell blüht der Schnittsellerie üppig und es tummeln sich winzige Wildbienen/Insekten darin.

Viele Grüße,
Spotty
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#46
(Vor 9 Stunden)Spotty schrieb: Hallo Werner!

Dein Wildbienenhotel ist ja schon gut besucht! :thumbup:  Und über brütende Vögel freue ich mich auch besonders! smile 

Ich habe auch einige Nistmöglichkeiten geschaffen und es werden bestimmt noch mehr. Sie werden sehr gut angenommen und ich bin bemüht, bewusst auch einheimische Wildstauden zu pflanzen. Ich habe einen informativen YouTube-Kanal dazu gefunden, falls Du ihn nicht schon kennst: https://www.youtube.com/channel/UCkGgKCz...6SA/videos

Und ich merke auch für mich einen eindeutig positiven Effekt (außer dass ich die Blüten und das Insektenbeobachten genieße): bevor ich heuer eine lebende Blattlaus gesehen habe, habe ich parasitierte oder ausgesaugte Blattläuse gefunden. Oder Nützlinge hatten schon ihre Eier in die Nähe der Schädlinge gelegt.

Ich dachte immer: wenn der Kopfsalat innen mit Blattläusen befallen ist, kann man nicht viel machen. Dieses Jahr fand ich mitten in den Köpfen kleine, robbende, fast durchsichtige "Gebilde", und nach Recherche habe ich herausgefunden, dass es Schwebfliegenlarven sind, die die Blattläuse weggeputzt haben. Mir war schon aufgefallen, dass ich durch die vielen Blümchen, blühenden Kräuter, einheimische Wildstauden... mehr Schwebfliegen gesehen habe.

Ich war enttäuscht, als alle Töpfchen mit vorgezogener Petersilie voll waren mit Blattläusen. Eigentlich wollte ich einige Töpfchen verschenken, aber voller Läuse...? Ich stellte sie frustriert auf die Seite und überlegte schon, sie zu entsorgen. Einige Zeit später schaute ich nochmal genauer hin, und siehe da, alle Läuse waren verschwunden. :w00t:  Das gab es früher so noch nicht bei mir. Allerdings kann ich nicht genau sagen, welcher Nützling mir da geholfen hat.

Auch in unseren zwei kleinen Holzstößen (ist das die Mehrzahl von Holzstoß?), die jetzt schon eine Zeit unberührt sind, da unser Kamin irgend eine Norm nicht mehr erfüllt und nicht mehr benutzt werden darf, tummeln sich sehr viele Wildbienen/-Insekten. Eigentlich wollten wir das Holz mal für eine Feuerschale benutzen, aber so...?

Vor allem die ganz kleinen Bohrlöcher sind im Moment gut besucht, vor einiger Zeit waren es eher die großen.

Aktuell blüht der Schnittsellerie üppig und es tummeln sich winzige Wildbienen/Insekten darin.

Viele Grüße,
Spotty

Genau die gleichen Erfahrungen habe ich auch gemacht. Für jeden Blattsauger gibt es in der Natur Gegenspieler.

Mein Kirschbaum war auch voller Blattläuse und innerhalb kurzer Zeit waren Marienkäfer da und ihre Larven haben komplett alle Läuse weggeputzt.

Dass mit dem Kamin kenne ich auch. Meiner ist von 2006 und hat nur noch bis Ende 2024 Schonfrist. Dann kommt die nächste Verschärfung über die "Bundesimmissionsschutzverordnung".

Dabei geht es um die Feinstaubwerte und CO-werte, die nochmal deutlich gesenkt werden.

Aber man kann gegen Bezahlung einen Schornsteinfeger beauftragen eine Messung durchzuführen und wenn der alte Kamin die werte erfüllt, darf er bleiben, ansonsten bleibt nur eine Neuanschaffung oder Nachrüstung mit einem Filter.

Ich rechne damit, dass mein alter Kamin auch die neuen Normen erfüllt, weil ich extrem trockenes Holz verfeuere und von oben nach unten brennen lasse, dabei entstehen die wenigsten ungewünschten Emissionen.
"Mit 90 Prozent aller Menschen nicht übereinzustimmen ist eine der wichtigsten Anzeichen für geistige Gesundheit."


Oscar Wilde
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