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Vogelbeeres Tomatenjahr 2026
#31
(09.09.26, 10:51)asmx91 schrieb: Pepp die Erde auf, notfalls noch mit Hexengebräu gießen. Das macht dann die meisten Pilze und Ungeziefer kaputt. Ich hab meine Erde in den Gewächshäusern noch nie ausgetauscht. Da kommt nur Kompost, Hexengebräu und Guano rein.

Genau so!

Könnte mich über meinen Nachbarn immer amüsieren. Im Frühjahr entsorgte er eine Erdschicht zwischen 10 und 15 cm. Dann kam sackweise Erde aus dem Baumarkt drauf. Er war dann beleidigt, als ich ihn fragte, wie die drei Regenwürmer in seinem Beet mit Vornamen hießen. Immerhin lässt er den Quatsch mit dem Austausch inzwischen und arbeitet Kompost ein. Seitdem hat er auch eine anständige Regenwurmpopulation und der Bewuchs sieht ganz anders aus.

Die Erde im Gewächshaus habe ich auch noch nie ausgetauscht. Mußte aber immer wieder einmal abtragen, weil es nach über zehn Jahren zu hoch wurde mit dem Mulch und Kompost, der dazu kam.

Unter meiner Pergola war die Erde katastrophal. Inzwischen ähnelt das eher einem guten Laubwaldboden. Mit dauerhafter Bearbeitung kann man da sehr viel erreichen.
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#32
(02.04.26, 14:05)Vogelbeere schrieb: Ich war mit meiner Ernte immer sehr zufrieden. Dieses ganze wissenschaftliche Gedöns um perfekte Düngegaben ist sicherlich wichtig, wenn ich Tomaten verkaufen und davon leben muss, aber privat für mich alleine möchte ich einen für mich  guten Ertrag und den habe ich. 

Da bin ich voll bei dir!

Ich mache das aus Spaß und möchte die vielen unterschiedlichen Tomatengeschmäcker wahrnehmen. Wenn ich professioneller Landwirt wäre, dann müßte ich das richtig professionell angehen. Bin aber kein professioneller Landwirt, obwohl ich mir von denen die ein oder andere Anregung hole.

Meist hat man dann, ob durch Beruf, Familie oder sonstige Umstände ein "Tomaten-Loch", wo man überhaupt keine Zeit für die Pflanzen hat. Und dann ist es dahin mit der Professionalität.
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