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Vogelbeeres Tomatenjahr 2026
#21
Weil Du damit leeres Substrat aufdüngen kannst. Mineralwolle, damit sich die Wurzeln festhalten können, und Nährstofflösung für die Pflanze. Und dann kriegst Du perfekt rund rotes schnittfestes Wasser wie in den Achtzigern die Hollandtomate...

Nur weil es etwas gibt, heißt das noch lange nicht, daß es auch gut ist.

Übrigens eine der besten und reichtragendsten Tomaten überhaupt ist die Carnica. Internodien von 40 cm, was gar kein Problem ist, wenn man die Pflanze waagerecht zieht. Sie war bei mir am Ende 5m lang und hatte 12 kg Früchte. Mit Geschmack.
Erst wenn die letzte Fichte verdorrt, der letzte Fluss vertrocknet und der letzte Schmetterling vergiftet ist, werdet Ihr feststellen, dass man Subventionen nicht essen kann.

Frei nach dem alten nativen Stammesführer
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#22
Also wenn meine Tomatenpflanzen Internodien von 40 cm hätten, würde ich die sofort in den Hausmüll schmeißen.

Aber okay, ich glaube, wir lassen das ganze Thema mal...

Trotzdem ein schönes und erfolgreiches Gartenjahr.
M.f.G.
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#23
Das ist sortentypisch. Die ist schon mit 4 Wochen doppelt so groß wie alle anderen.
Erst wenn die letzte Fichte verdorrt, der letzte Fluss vertrocknet und der letzte Schmetterling vergiftet ist, werdet Ihr feststellen, dass man Subventionen nicht essen kann.

Frei nach dem alten nativen Stammesführer
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#24
Kann ich bestätigen
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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#25
Mein Tomatenjahr ist/war nicht so pralle. Die Früchte im Tomatenhaus schmecken nicht so wie ich es kenne. Ich habe dort einen miserablen Boden, den ich jedes Jahr kräftig aufdünge. Dieses Jahr habe ich eine große Menge Kompost bekommen von einem Kompostspezialisten. Man soll ja meinen, der ist dann auch gut. Aber schon Konsistenz und Farbe waren seltsam. Daher wundert mich die Geschmacklosigkeit nicht sehr, denen fehlten die Nährstoffe, was aber erst mal nicht erkennbar war, der Wuchs war gut.
Die andere Hälfte der Pflanzen stand in Eimern unterm Hausdach, im Eimer gekaufte Komposterde. Ich vermute, die war braunfäuleverseucht, jedenfalls habe ich zum ersten Mal in meinem Leben so richtig Braunfäule. In den vergangenen Jahren nur an Einzelpflanzen, die durch Überschuss keinen guten und überdachten Platz gefunden hatten, das ist verschmerzbar. Nun waren es aber 40 Pflanzen, die es in Windeseile dahingerafft hat.
Die Sache mit dem käuflichen Kompost gefällt mir nicht. Hier werden seit letztem Jahr Kompostmülltonnen eingeführt. Da knallt doch jeder alles rein, auch verseuchte Pflanzen und damit ist das allenfalls noch für Blumenerde tauglich. Leider habe ich noch keine Alternative gefunden, 40 Eimer schlucken eine Menge Erde.
Hervorgetan haben sich die Sorten Sibirskoje Serdze Orangevoje und Kammmuschel, beide sehr lecker und empfehlenswert. Die Kammmuschel hat ihren Namen verdient.
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#26
Lass die Kübel im Freien stehn. Mach ordentlich Gartenkalk drauf. Im Frühjahr bevor die wieder bepflanzt mach ne Mischung aus 1 Liter Milch, 1,5 prozentig, einem Würfel Hefe und 200 Gramm Zucker. Das Gemisch gibst in ein 10 Liter Kanne Wasser und gießt die Kübel damit. So bekommst Du eine ganz lebendige Erde!
Diese Mischung kannst auch im Gewächshaus verteilen.
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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#27
Im Ernst? Mein Gefühl sagt, dass ich die verseuchte Erde allenfalls im Blumenbeet versenken kann.
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#28
Pepp die Erde auf, notfalls noch mit Hexengebräu gießen. Das macht dann die meisten Pilze und Ungeziefer kaputt. Ich hab meine Erde in den Gewächshäusern noch nie ausgetauscht. Da kommt nur Kompost, Hexengebräu und Guano rein.
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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