Beiträge: 18
Themen: 2
Registriert seit: 02 2026
Da ich sicherlich einige für euch unbekannte Sorten habe, schreibe ich auch mal auf, was bei mir im Anzuchtkasten ist:
Apelsiini Kollane
Armenian
Amurskarya Zarja
Aunt Rubys German Green
Babuschkino Bytche Serdze
Bawole Serdze
Black Brandywine
Black Russian
Blagorodnij Princ
Bronner Wildtomate
Carnica
Cherokee Purple
Crushed Heart
Dark Queen
Deduschkino Bytche Serze
Eesti 1946
Fatima
Frembgens Rheinlands Ruhm
Gargamel
Georgia Streak
Geraldine
German Gold
Gestreiftes Venusbrüstchen
Goldita
Gregoris Altai
Grushovka
Haselhuhn
Hoffmanns Rentita
Iskuritel
Ispolin
Jablochnij Lipetzky
Jelgavas Agrie
Jersey Devil
Kammmuschel
Kenilworth King George
König Humbert
Landshuter Riese
Lopatinskije
Malinowski
Marutschka
Miri Miri
Mischka
Morgan Love
Mrs. Schlaubaugh Famous Strawberry
New Sun
Old German
Orang Orangutan
Orlinj Klüw
Paul Robson
Pihlaka kollane pudel
Pink Bumblebee
Purple dragon
Red Kenigsberg
Rosa Giant
Rosii Marunte
Rotes Venusbrüstchen (das von Irina Z., extrem lange haltbar)
Schwarze Murmel
Sibirskij Skorospelij
Sibirskij Serdze
Sommer of Love
Star
Tiawen
Triumphant
Tschernij Princ
Tschernomor
Tschornoje Bytche Serdze
Valütnij
White Cherry
Wiebkes Dunkle
Ziegenhorn
Zolotoye Bytche Serdze
Zuckerpflaume
Beiträge: 1.982
Themen: 31
Registriert seit: 09 2018
08.03.26, 17:46
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 08.03.26, 19:07 von womotomate.)
Die meisten kenn ich nicht.
König Humbert hab ich in meinem Samenfundus, allerdings noch nie angebaut, da bin ich mal auf deine Erfahrung gespannt.
Die Paul Robson Salattomate hatte ich schon im Anbau, die war gut, aber ich glaube gelesen zu haben das es auch noch eine Fleischtomate mit gleichem Namen gibt.
Gruß Steffi
Beiträge: 14.175
Themen: 74
Registriert seit: 05 2011
Ja, es gibt auch noch eine Fleischtomate von der Paul Robeson.
Ich hatte von der Liste die Hälfte im Anbau.
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
Beiträge: 441
Themen: 14
Registriert seit: 01 2022
(08.03.26, 17:46)womotomate schrieb: Die meisten kenn ich nicht.
König Humbert hab ich in meinem Samenfundus, allerdings noch nie angebaut, da bin ich mal auf deine Erfahrung gespannt.
Die Paul Robson Salattomate hatte ich schon im Anbau, die war gut, aber ich glaube gelesen zu haben das es auch noch eine Fleischtomate mit gleichem Namen gibt.
Von König Humbert war ich begeistert. Sie hat es aber nicht in den Daueranbau geschafft. Muss da restriktiv vorgehen, sonst langt der Platz für neue Sorten nicht. Inzwischen gehören über 20 Sorten zum Stammpersonal.
König Humbert ist gut im Geschmack und der Ertrag ist ebenfalls gut. Werde ich irgendwann wieder anbauen.
Der Robsons Paule ist vergleichbar mit der Lilac oder vielleicht noch mit der Schwarzen Krim. Obwohl die Schwarze Krim - gehört zum Stammpersonal wie auch der Schwarze Prinz - geschmacklich hier einige Strecken weit entfernt ist. Robsons Paule ist nicht schlecht. Ich ziehe aber die anderen beiden Sorten vor. Auch eine Lilac ziehe ich hier vor, da sie bei mir ertragreicher und unkomplizierter war.
Beiträge: 441
Themen: 14
Registriert seit: 01 2022
Von deiner Liste hatte ich die ein oder andere noch im Anbau. Will aber nur noch auf zwei Sorten eingehen: Cherokee purple ist für mich die Spitzentomate schlechthin. Wahrscheinlich meine Lieblingssorte. Das ist aber Geschmackssache.
Die New Sun baue ich dieses Jahr wieder an. Zitroniger Geschmack. Erinnert geschmacklich nicht so ganz an eine Tomate. Relativ unkompliziert und ertragreich. Nicht der Spitzenertrag, aber da kommt einiges raus. Versuche sie dieses Jahr einmal ungeschützt anzubauen. Wieder einmal ein Experiment. Wähle dazu einen sonnigen Standort.
Beiträge: 18
Themen: 2
Registriert seit: 02 2026
Paul gehört zu meinen Top 10, in der Rangliste noch vor dem Prinzen. New Sun geschmacklich eigentlich nicht, aber sie hat den bescheidenen Vorteil, dass man sie auch noch im März essen kann und zu der Zeit bin ich nicht mehr so wählerisch und finde sie spitze. Zitronisch finde ich sie nicht. Auch das rote Venusbrüstchen hält so lange und gewinnt durch die Lagerung an Geschmack.
Was den Rest betrifft: ich war auch schon nordöstlich orientiert, als ich noch in D gelebt und noch keinen Gedanken an Auswanderung verschwendet habe. Habe viele der russischen Sorten von Ulrike Langner bekommen. Kennt die jemand? Sie ist hier sicherlich angemeldet, Forenname weiß ich aber nicht. Sie ist leider schwer erkrankt und ich habe länger nichts von ihr gehört.
Die Amis schmecken hier leider nicht so wie ich sie kenne. Die Aufgeführten sind die letzten, die ich noch probiere.
Schwarze Murmel, Wiebkes Dunkle und Pihlaka kollane pudel (Vogelbeeres gelbe Flasche, kein Pudel  ) könnt ihr nicht kennen, sind meine eigenen.
Beiträge: 1.479
Themen: 22
Registriert seit: 09 2019
15.03.26, 11:51
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 15.03.26, 11:54 von Susa.)
Ich hatte letztes Jahr auch ganz viele russische Sorten und dieses Jahr wieder. Ich habe mich bei Irina massiv eingedeckt vor Shop Schliessung. Grundsätzlich finde ich ja amerikanische Sorten toll, nur stecken sie bei mir schlechtes Wetter nicht so gut weg. In Oberösterreich regnet es in manchen Sommern sehr viel. Ich hatte eine sehr gute Ernte letztes Jahr. Bis auf die Marmande war keine Sorte dabei, die ich nicht gut fand. Von der Marmande hatte ich bereits einen viel besseren Strain.
Amerikanische Sorten habe ich auch einige - die Tigers und zB Green Doctors Frosted. Die werden halt schon lange aus eigenem Saatgut kultiviert und mit der Zeit robuster. Green Tiger hatte im ersten Jahr bei mir ganz wenige Früchte, mittlerweile ist sie aber ertragsmässig top. (Green Tiger ist meine Lieblingssorte generell, hab jährlich mind. 2 Pflanzen)
Beiträge: 18
Themen: 2
Registriert seit: 02 2026
Weil ich wie jedes Jahr wegen unserer hohen Strompreise im Januar/Februar spät dran mit der Aussaat war und der Nachbar die Entwässerungsgräben von Weidenschösslingen befreit hat, habe ich mal einen Test mit Weidenrinde gemacht. Rinde abgeschält, mit Wasser aufgesetzt, gewartet bis es nicht mehr geschäumt hat und dann 1:10 die Tomaten damit gegossen, zusätzlich eine Minidüngung am Wochenende. Letzte Woche die erste Gabe, die Pflanzen haben das erste Blattpaar. Wachstum bisher nicht merklich, aaaaber: Ich hab mir die Pflanzen gerade von unten angesehen und die Bewurzelung ist echt grandios! Kann ich echt empfehlen.
Ich geh dann mal noch ein paar Ruten klauen...
Beiträge: 14.175
Themen: 74
Registriert seit: 05 2011
31.03.26, 17:37
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.03.26, 17:47 von asmx91.)
Ich kenn das von Amerika, nur die nehmen Aspirin dazu. Eine Tablette 500 mg auf 10 Liter Wasser. Die sagen auch, dass das ganz gesunde Pflanzen geben soll. Ich hab es noch nicht ausprobiert...
Googelt mal, ich bekomme den Link nicht rein.
Andere Dosierung: 500 mg auf 1 Liter Wasser.
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
Beiträge: 1.802
Themen: 10
Registriert seit: 01 2012
Ich habe sehr gute Erfahrungen mit dem Root-Juice gemacht. sowohl für die Tomatenjungpflanzen als auch bei den Stecklingen (von Chili und Pepino) die ich gemacht habe. Ich nutze diesen schon seit einigen Jahren. Die Pflanzen kommen damit auch nach dem Pikieren/Topfen wieder schneller in Schwung.
Gruß Kati
|