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02.04.26, 14:12
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.04.26, 14:13 von German Green.
Bearbeitungsgrund: Rechtschreibung
)
Weil Du damit leeres Substrat aufdüngen kannst. Mineralwolle, damit sich die Wurzeln festhalten können, und Nährstofflösung für die Pflanze. Und dann kriegst Du perfekt rund rotes schnittfestes Wasser wie in den Achtzigern die Hollandtomate...
Nur weil es etwas gibt, heißt das noch lange nicht, daß es auch gut ist.
Übrigens eine der besten und reichtragendsten Tomaten überhaupt ist die Carnica. Internodien von 40 cm, was gar kein Problem ist, wenn man die Pflanze waagerecht zieht. Sie war bei mir am Ende 5m lang und hatte 12 kg Früchte. Mit Geschmack.
Erst wenn die letzte Fichte verdorrt, der letzte Fluss vertrocknet und der letzte Schmetterling vergiftet ist, werdet Ihr feststellen, dass man Subventionen nicht essen kann.
Frei nach dem alten nativen Stammesführer
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02.04.26, 14:19
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 02.04.26, 14:25 von Yomogi.)
Also wenn meine Tomatenpflanzen Internodien von 40 cm hätten, würde ich die sofort in den Hausmüll schmeißen.
Aber okay, ich glaube, wir lassen das ganze Thema mal...
Trotzdem ein schönes und erfolgreiches Gartenjahr.
M.f.G.
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Das ist sortentypisch. Die ist schon mit 4 Wochen doppelt so groß wie alle anderen.
Erst wenn die letzte Fichte verdorrt, der letzte Fluss vertrocknet und der letzte Schmetterling vergiftet ist, werdet Ihr feststellen, dass man Subventionen nicht essen kann.
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Kann ich bestätigen
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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Mein Tomatenjahr ist/war nicht so pralle. Die Früchte im Tomatenhaus schmecken nicht so wie ich es kenne. Ich habe dort einen miserablen Boden, den ich jedes Jahr kräftig aufdünge. Dieses Jahr habe ich eine große Menge Kompost bekommen von einem Kompostspezialisten. Man soll ja meinen, der ist dann auch gut. Aber schon Konsistenz und Farbe waren seltsam. Daher wundert mich die Geschmacklosigkeit nicht sehr, denen fehlten die Nährstoffe, was aber erst mal nicht erkennbar war, der Wuchs war gut.
Die andere Hälfte der Pflanzen stand in Eimern unterm Hausdach, im Eimer gekaufte Komposterde. Ich vermute, die war braunfäuleverseucht, jedenfalls habe ich zum ersten Mal in meinem Leben so richtig Braunfäule. In den vergangenen Jahren nur an Einzelpflanzen, die durch Überschuss keinen guten und überdachten Platz gefunden hatten, das ist verschmerzbar. Nun waren es aber 40 Pflanzen, die es in Windeseile dahingerafft hat.
Die Sache mit dem käuflichen Kompost gefällt mir nicht. Hier werden seit letztem Jahr Kompostmülltonnen eingeführt. Da knallt doch jeder alles rein, auch verseuchte Pflanzen und damit ist das allenfalls noch für Blumenerde tauglich. Leider habe ich noch keine Alternative gefunden, 40 Eimer schlucken eine Menge Erde.
Hervorgetan haben sich die Sorten Sibirskoje Serdze Orangevoje und Kammmuschel, beide sehr lecker und empfehlenswert. Die Kammmuschel hat ihren Namen verdient.
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Lass die Kübel im Freien stehn. Mach ordentlich Gartenkalk drauf. Im Frühjahr bevor die wieder bepflanzt mach ne Mischung aus 1 Liter Milch, 1,5 prozentig, einem Würfel Hefe und 200 Gramm Zucker. Das Gemisch gibst in ein 10 Liter Kanne Wasser und gießt die Kübel damit. So bekommst Du eine ganz lebendige Erde!
Diese Mischung kannst auch im Gewächshaus verteilen.
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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Im Ernst? Mein Gefühl sagt, dass ich die verseuchte Erde allenfalls im Blumenbeet versenken kann.
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Pepp die Erde auf, notfalls noch mit Hexengebräu gießen. Das macht dann die meisten Pilze und Ungeziefer kaputt. Ich hab meine Erde in den Gewächshäusern noch nie ausgetauscht. Da kommt nur Kompost, Hexengebräu und Guano rein.
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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(08.09.26, 17:52)Vogelbeere schrieb: Die Sache mit dem käuflichen Kompost gefällt mir nicht. Hier werden seit letztem Jahr Kompostmülltonnen eingeführt. Da knallt doch jeder alles rein, auch verseuchte Pflanzen und damit ist das allenfalls noch für Blumenerde tauglich. Leider habe ich noch keine Alternative gefunden, 40 Eimer schlucken eine Menge Erde.
Mit dieser Thematik hatte ich mich auch einmal beschäftigt und hier auch zahlreiche Diskussionen geführt.
Früher hat man ja Klärschlamm mit in den Kompost gegeben. Das ist inzwischen verboten. Klärschlamm ist das, was in den Kläranlagen zurück bleibt.
Die Frage ist für mich, ob das aber nachhaltig kontrolliert wird. Solche Dinge sind ja häufig lukrativ für gewisse Gruppen der OK. Die lassen das über drei, vier Länder zirkulieren und deklarieren das dann einfach um mit entsprechendem Zertifikat. Also bin ich hier immer noch sehr skeptisch, was das angeht. Auch ein Grund, warum ich mir meinen Kompost im Kompostwerk hole und in keinem Gartenmarkt.
Eine lebhafte Diskussion hatte ich vor Jahren mit einem Kumpel. Er argumentierte, bei ihm käme kein Kaffeesatz in die Erde, da die Kaffeebauern extrem viel Pestizide verwenden würden. Ich hielt ihm entgegen: Dann ist dies das geringere Problem, wenn du das im Boden hast. Aber Du trinkst den Kaffee und damit gelangen die Pestizide in deinen Körper. Da war die Diskussion schnell vorbei.
Mit einem anderen Kumpel hatte ich vor vielen Jahren die Diskussion mit den Relikten der letzten beiden Weltkriege - insbesondere des zweiten Weltkriegs. Munition ist ja extrem umweltschädlich. Hatte da vor vielen Jahren eine Reportage über Verdun gesehen - eines der schlimmen Schlachtfelder des ersten Weltkrieges. Überall dort, wo viel Munition verschossen oder gelagert wurde, kann man bis heute nichts anbauen.
Auf die Munitions-Diskussion kamen wir, weil er mir berichtete, dass man immer wieder aus dem Main Munition berge. Und dieses Jahr war ja das Thema Budapest immer wieder in den Schlagzeilen. Durch den extrem niedrigen Stand der Donau, fand man hier viele Relikte aus dem vergangen Krieg, insbesondere viel Munition. Budapest war ja wochenlang extrem umkämpft. Entsprechend hoch war das Munitionsaufkommen.
Und trotzdem gewinnt man aus diesen Gewässern sein Trinkwasser. Das kann auch zum Nachdenken anregen.
Du siehst, man kann das wenden, wie man will. Es bleibt immer ein Haken.
Aber ich meine, wenn Du den normalen Kompost nimmst, dann hält sich das alles in Grenzen und ist durchaus vertretbar. Du machst dir natürlich Gedanken und das ist verständlich. Den 100%-ig reinen Kompost wirst du aber nie bekommen. Es findet sich immer ein Haar in der Suppe. Deshalb: Mut zur Lücke.
In der Vergangenheit hatte ich immer wieder mit der Lebensmittelindustrie zu tun. Was da alles verwendet wird, ist weniger zufriedenstellend, wenn man sich damit genauer beschäftigt. Aber wir leben immer noch.
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(01.04.26, 18:53)Yomogi schrieb: Organischer Dünger bringt bei Kübel-Kultivierung rein gar nichts. Das kann ich so nicht bestätigen!
Bei mir wird die Erde jedes Jahr neu aufgepeppt. Kompost, Hornspäne, Urgesteinsmehl und aufgeweichte Rinderpellets. Funktioniert wunderbar.
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