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Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 3 im Durchschnitt
mein drittes Jahr
#21
Ich hab gestern alle mit Hexengebräu gespritzt.
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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#22
Hast Du die gesamte Anbaufläche überdacht?
Dann sollte doch bezgl. Pilze nicht viel passieren?

LG  Werner
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#23
Gut ein Drittel ist überdacht. Aber selbst dort. Wir haben wirklich Dauerregen.
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#24
Abgesehen von den Pilzen, bei denen ich für dich hoffe, dass trotzdem noch viel unbetroffen reif wird - das sind schöne Einblicke in euer Tomatenreich...
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#25
Es hatte im Juli bis in den August 6 Wochen quasi JEDEN Tag geregnet. Hatte die Saison schon abgeschlossen. Musste teilweise stark auslichten und ich hab jeden Tag 5 bis 10 Liter Natron gespritzt. Kurz vor dem Exodus kam dann aber 3 Wochen Kaiserwetter und es haben sich alle Pflanzen erholt. Interessant ist, dass vor allem die überdachten Fleischtomaten besonders stark befallen waren. Zwei Nahuelbuta Pink die teilweise bzw komplett im Freien standen, hatten quasi nix. Überhaupt ist die Nahuelbuta Pink wegen Geschmack, Ertrag und Freilandtauglichkeit mein absoluter Favorit. Der Tomatenflüsterer hat nicht zu viel versprochen. Auch die Cherokee Lime Stripes ist dieses Jahr super, wollte ich gar nicht mehr anbaun, weil die letztes Jahr ein totaler Flop war. Das Wetter wird jetzt leider langsam wieder etwas schlechter und man merkt wieder den Pilzdruck. 

Es war jetzt die erste richtige Schwemme, wo man nicht mehr weiß wohin damit. So wollte ich das. Gleich mal 12 Liter Tomatensauce eingekocht. 

               
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#26
Das interessant zu lesen, weil ich manchmal auch schon beim Tomatenflüsterer bestellt habe.
Gruß Steffi
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#27
(07.09.25, 19:58)grob1234 schrieb: Es hatte im Juli bis in den August 6 Wochen quasi JEDEN Tag geregnet. Hatte die Saison schon abgeschlossen. Musste teilweise stark auslichten und ich hab jeden Tag 5 bis 10 Liter Natron gespritzt. Kurz vor dem Exodus kam dann aber 3 Wochen Kaiserwetter und es haben sich alle Pflanzen erholt. Interessant ist, dass vor allem die überdachten Fleischtomaten besonders stark befallen waren. Zwei Nahuelbuta Pink die teilweise bzw komplett im Freien standen, hatten quasi nix. Überhaupt ist die Nahuelbuta Pink wegen Geschmack, Ertrag und Freilandtauglichkeit mein absoluter Favorit. Der Tomatenflüsterer hat nicht zu viel versprochen. Auch die Cherokee Lime Stripes ist dieses Jahr super, wollte ich gar nicht mehr anbaun, weil die letztes Jahr ein totaler Flop war. Das Wetter wird jetzt leider langsam wieder etwas schlechter und man merkt wieder den Pilzdruck. 

Es war jetzt die erste richtige Schwemme, wo man nicht mehr weiß wohin damit. So wollte ich das. Gleich mal 12 Liter Tomatensauce eingekocht. 

  

Wir haben dieses Wochenende zu dritt gegrillt. Da kamen vier Nahuel Buta Pink auf den Grill. Die waren sofort aufgegessen. Der Geschmack ist bombig und sie zerfallen auf dem Grill auch nicht. Ich habe dieses Jahr zwei Pflanzen im Anbau. Eine unter Dach, eine im ungeschützten Freiland. Beide tragen sehr gut. Die Freilandpflanze hat kaum Anzeichen von K&B-Fäule. Die Nahuel Buta Pink gehört inzwischen zum Stammpersonal, Habe schon überlegt wegen dem Grillerfolg nächstes Jahr drei oder vier Pflanzen anzubauen.

Habe dieses Jahr zwei Cherokee Lime Stripes angebaut. Eine unter Dach, die andere in einem weniger guten Beet mit schlechter Bodenbeschaffenheit. Beide Pflanzen tragen sehr gut. Samen stammt aus meinen Pflanzen von den Vorjahren. Auch sie gehört zum Stammpersonal.

Das mit der Tomatenschwemme ist bei mir nicht anders. Ab und zu verpennt man die Reife der ein oder anderen Tomate. Die sind dann sehr schnell überreif und schmecken nicht mehr. Das gehört aber zum Geschäft und erlebe ich leider jedes Jahr. Insbesondere die grünen Tomaten sind ja hier die Tarnspezialisten. Die Cherokee Lime stripes gehört auch dazu. Daher habe ich hier sehr viele Blätter an der Pflanze entfernt.
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#28
So die meiste Ernte ist jetzt eingefahren, 100+ Knoblauchzehen und Zwieberl gesteckt und die Beete großteils für den Winter vorbereitet. Von den überdachten Paradeisern sprießt hie und da noch ein grüner Trieb heraus und es hängen noch ein paar wenige grüne Früchte. Die unüberdachten sind schon seit einiger Zeit komplett hinüber. Abgesehen vom Pilz gab es sehr früh ein paar Nachtfröste.

Als Fazit für das Regenjahr 2025: ich bin doch zufrieden. Die Masse an Pflanzen und das konsequente Spritzen mit Natron hat dann das katastrophale Wetter (zur Erinnerung: einmal 6 Wochen jeden Tag Dauerregen) nochmal ausgeglichen. Von den 10 Moms Paste ist vermutlich mehr als die Hälfte der Früchte an die Pilze verloren gegangen. Ich wollt noch ein bisschen reifen lassen, weil ich eh keine Zeit zum Ernten gehabt hatte und innerhalb weniger Tage waren dann die Früchte befallen. Aber ich konnte noch einen ganzen 12 Liter Topf retten und sortenrein einkochen.  

Neben dem normalen Verkochen und Vernaschen hab ich 4mal einen 12 L Topf Paradeiser eingekocht, einen 8 Liter Topf gelbe Tomatensauce und einige Gläser Letscho. Mit den grünen Tomaten und den Paprika habe ich noch viel Russenkraut und Russensalat eingemacht. Die Vorratskammer ist jedenfalls sehr gut gefüllt. Das war das Ziel. (Leider nicht komplett aus Eigenanbau, der Krautanbau ist wieder nix geworden)

Bzgl Paprika hat mir die Sorte "Spiral" besonders gefallen. Kein Wunder, in einem Radiobeitrag mit dem Paradeiserkaiser Stekovics, der irgendwann im Sommer gelaufen ist, hat er die Sorte lobend erwähnt. Guter Ertrag und die eingelegten Ölpfefferoni sind wirklich ein absoluter Traum.

Besonders gut gefallen haben mir heuer folgende Tomatensorten:
Nahuelbuta Pink (klar #1),
Cuor di Bue,
Barrys Crazy Cherry,
Amber Keyes und
Momspaste.

Cherokee Lime Stripes hatte bisher sehr sauer geschmeckt, hat sich jetzt wohl akklimatisiert und war wirklich gut.
Mit der Anawine konnte ich dieses Jahre erstmals eine Ananastomate zur Vollreife bringen. Waren leider aber eher kleiner und geschmacklich nur OK. Aber das wird sicher noch.


Gar nicht gefallen haben mir die
Nonna Antonina,
Microberry und
Gold Nugget.

Die Nonna hatte gleich am Anfang schon Pilzbefall, da waren alle anderen noch lange gesund. Kümmerlich, schlecht gewachsen. Hab ich ausgerissen. Microberry auch schnell krank. Eventuell muss ich da wirklich mal nur 1 oder 2 triebig probieren. Von der Gold Nugget konnte ich keinen einzigen Samen ziehen. Da waren nur winzigste Körndl drinnen, wo ich mir aber nicht sicher bin, ob das überhaupt die Samen sein sollen. Vielleicht sind die nicht befruchtet worden. Keine Ahnung.
Dattelwein war so lala, "zwiezach" sagt man bei uns. An einer Rispe reife und grüne Früchte komplett durchgemischt. Das ist bei so eher kleinen Massenträgern umständlich zu ernten. Und so wüchsig war sie auch nicht. Letztes Jahr konnte ich da große Rispen ernten.

Die Tomaten in den 90 Liter Maurerkübel sind leider bis auf die Himberrose und Whippersnapper nichts geworden. Haben einfach fast keine Früchte gebildet. Vielleicht hab ich da zu viel Hühnermist reingetan. Überhaupt wird der Anbau in Kübeln bei mir irgendwie nicht so toll, obwohl ich ihnen zu zweit einen so großen Behälter spendiere.

Von den wild aufgegangen Paradeisern hab ich dort wo Platz war ein paar stehen gelassen. Hab gehofft es könnte vielleicht etwas Backup ohne Aufwand sein. Haben stramm und gesund ausgeschaut, leider es ist sich jedoch keine nennenswerte Ernte ausgegangen. Auch wenn das Herz etwas blutet, da werde ich nächstes Jahr gnadenlos sein. 

Von der Stückzahl her bin ich mit rund 70 Tomaten und 30 Paprika eigentlich schon hübsch am Limit, aber ich habe mir vorgenommen, deutlich mehr auszusäen und dann nur die kräftigsten und größten Pflanzen zu selektieren.
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#29
Die Amber Keyes war bei mir auch ganz toll dieses Jahr. Ich werde nächstes Jahr mehr Keyes Sorten nehmen.

Bei mir gibts „Klassiker-Sorten“ und keine ausgefallenen Neuzüchtungen. Hab letztens gelesen, dass bei einigen Neuzüchtungen die Sorten nicht stabil sind und alles mögliche dabei rauskommt. Diese Erfahrung habe ich auch gemacht. Deshalb: Nein, danke.

Ich hatte dieses Jahr viele russische Sorten und die haben das bescheidene Wetter sehr gut weggesteckt. Der Geschmack war ebenfalls sehr gut, ausser bei der „Marmande“ (ja, die ist eigentlich französisch). 

Nächstes Jahr gibts voraussichtlich wieder viele russische Sorten. Ich laufe keinen tollen Neuzüchtungen mehr hinterher. Geschmacklich sind die oft einfach nur Durchschnitt, mit wenigen Ausnahmen. Ich bevorzuge diese Geschmackstiefe, die man bei alten russischen oder amerikanischen Sorten findet.

Was ich spannend finde, ist das mit den Mörteltrögen. Bei mir werden die Pflanzen darin viel besser als im Freiland. Ich tausch da nicht mal die Erde aus, sondern geb da eine Handvoll Düngerpellets hinein am Saisonanfang. Klassischer N-P-K Tomatendünger.
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#30
Hallo Susa, ich finde alle Sorten von Blaine Horton sehr gut! Ich hatte diese Saison auch wieder eine oder zwei von ihm dabei. Die Referent Michael Keys war auch toll. Ich schick Dir ein paar von Blaine Horton wenn ich dazukommen.
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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