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Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 4 im Durchschnitt
Aussaat wie früh ohne Kunstlicht und Umptopfen?
#21
   
Meine F3 Generation hat sich weiter aufgespalten. Eine Tomate ist kartoffelblättrig.  Die Sorte kann ich erst später anhand der Fruchtformen usw. versuchen zu bestimmen. Es ist jedenfalls keine suttons everyday, weil die definitiv nicht kartoffelblättrig ist.


Aussaat: 15. Februar

Pikiert : 08. März


LG Jörg

LG   Jörg
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#22
   
Meine 3 Lieblinge haben nun 3 Tage und Nächte draußen auf dem Balkon verbracht. Tagsüber hatten wir bis zu 35 Grad in der Sonne, ca. 19 Grad im Schatten und nachts nur 5 Grad.

Heute abend werde ich sie lieber wieder reinholen weil laut Wetterbericht schlechteres Wetter angesagt ist mit Nachttemperaturen von nahe Null Grad.

Ich bin vorletzte Nacht gegen 03:30 Uhr wach geworden und habe von der Stube aus mit der Taschenlampe auf das Termometer geleuchtet. Ich hatte das Termometer ja extra so platziert, dass man die Temperatur sehen kann von innen aus dem Stubenfenster heraus. Wer geht schon gerne bei der Kälte raus.

Das Termometer zeigte exakt 5 Grad. Das war gerade so die Grenze, wo ich die Pflanzen noch draußen gelassen habe.

Die Erde hatte ich mit lehmiger Maulwurfserde bis unter die Keimblätter aufgefüllt und die Pflanzen das erste mal etwas mehr über den Untersetzer mit etwas leicht gedüngtem Wasser versorgt.

Namen haben meine 3 Schützlinge nun auch bekommen.

"Kartoffie" ist die Pflanze mit dem kartoffelblättrigen Habitus. Ich hoffe, dass es sich phänotypisch um die alte DDR-Sorte Quedlinburger frühe Liebe handelt.

Ich hatte irgendwann mal gelesen, dass bei der Zucht der Harzfeuer F1 diese alte Sorte involviert gewesen sein soll. Aber wie gesagt, dass sind nur Vermutungen.

Mittig steht "Cockie". Vermutlich phänotypisch die Sorte Clerise. Sie ist letztes Jahr wild gekeimt und ich habe sie weitervermehrt. Vielleicht ist sie ja wenigstens sortenecht und kein Hybride.

Die letzte im Bunde ist "Clarie". Phänotypisch vermutlich ähnlich der Sorte Clarita. Ich werde diese "Stabtomate" stringent als Hängetomate "erziehen".

Was genau dieses Jahr rauskommt wird sich später zeigen anhand der Merkmale der Pflanzen.

Es wird also spannened.


LG Jörg


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LG   Jörg
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#23
Morgen werden meine Schützlinge 6 Wochen alt. Ich habe sie diese Woche nur am Tag rausgestellt, weil es nachts zu kalt war.

Bei 3 Pflanzen geht das Raustragen noch. Wenn ich viel mehr Pflanzen hätte, wäre mir das zu anstrengend.

Tomaten brauchen von der Aussaat bis zur ersten Blüte ca. 60 - 90 Tage. 60 Tage schafft man mit einer frühen Sorte und gutem Wetter.

Die 90 Tage bei späten Sorten und schlechteren Umweltbedingungen.

Von der ersten Blüte bis zur Ernte der ersten genießbaren Tomate vergehen auch wieder ca. 60 - 90 Tage. Abhängig von der Sorte und den Umweltbedingungen.

Also könnte man bei geeigneter Sorte und guten Bedingungen im optimalen Fall ca. 4 Monate nach der Aussaat die erste rote Tomate ernten.

Und genau das ist mein Ziel. Also die erste rote Tomate zwischen Mitte bis Ende Juni.




Es wird nicht einfach sein, das zu schaffen.   :huh:

Meine Tomaten haben diese Woche etwas getrockneten Kaffeesatz bekommen. Also erst Kaffeesatz trocknen lassen und dann oberflächlich leicht einhäckeln.

Tomaten lieben das, genauso wie die meisten Menschen ja auch gerne Bohnenkaffee trinken.  Nyam


LG Jörg


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LG   Jörg
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#24
(28.03.19, 19:38)kuno schrieb: ...
Meine Tomaten haben diese Woche etwas getrockneten Kaffeesatz bekommen. Also erst Kaffeesatz trocknen lassen und dann oberflächlich leicht einhäckeln.

Tomaten lieben das, genauso wie die meisten Menschen ja auch gerne Bohnenkaffee trinken.  Nyam

Das gleiche mache ich schon seit Jahren bei meinem Zitronen- und Limettenbaum. Nicht nur die Düngung ist positiv, auch das Bodenmilieu wird saurer. Mit kalkhaltigem Wasser gieße ich dann ab und zu damit der PH-Wert wieder leicht ansteigt.

LG
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#25
Schön zu hören, dass Du auch gute Erfahrungen mit Kaffeesatz gemacht hast.

Der Kaffeesatz enthält Kalium, Phosphor und Stickstoff und ist somit ein guter Pflanzendünger.

Außerdem kostet es nichts und man vermeidet Abfall.


Sun 


LG

LG   Jörg
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#26
Clown
Meine Tomaten haben sich gut entwickelt.  Ich konnte sie leider erst heute wieder nach draußen stellen, weil das Wetter die Tage zuvor einfach zu kalt war.

Heute haben wir wieder annehmliche Temperaturen und ich werde die Tomaten heute auch nachts draußen lassen, damit sie wieder abgehärtet werden.

Die angesagten 6 Grad sind natürlich etwas wenig, aber da müssen sie durch. Ich will sie nicht zu sehr "verzärteln", denn auch im Juni werden die Nächte noch kalt.

Beim Kaffeesatz ist zu bedenken, dass man ihn nur einmal monatlich verwenden sollte. Denn ein zu viel an Dünger ist genauso schädlich, wie zu wenig.

Außerdem sollte man nur bis Juli/August düngen und dann damit aufhören.

Pro Pflanze sollte man auch nicht mehr als ca. eine halbe Tasse voll getrockneten Kaffeesatz verwenden.

Kaffeesatz ist auch gut, um Ameisen zu vergrämen.

Diese kleinen Plagegeister in den Kübeln sind dafür bekannt, dass sie sich Blattläuse "züchten" und sie sogar gegen Fraßfeinde verteidigen, weil die Blattläuse den Ameisen Nektartropfen liefern, die sie ausscheiden, wenn sie von den Ameisen "gekitzelt" werden.

Im Biologieunterricht von früher hieß das dann "Symbiose".

Da Ameisen sich über Gerüche verständigen wird durch den Kaffeesatz dieser feromonhaltige Geruch, den sie an ihren "Straßen" hinterlassen überdeckt.

Und das mögen sie überhaupt nicht.

Mal sehen ob es klappt.


LG  Jörg


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LG   Jörg
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#27
Kleines Update der vergangenen Woche.

Die Tomaten konnten nur ganz kurz am Montag nach draußen.

Ansonsten wegen der Kälte nur Fensterplatz. Heute früh hatten wir Minus 2 Grad. Ich hoffe, dass meine Säulenkirsche im Kübel das gut wegsteckt, denn sie blüht gerade.

Die Tomaten sind gut gewachsen, weil sie die ganze Woche in der Wärme standen.

Ich weiß nicht, ob ich nicht doch größer topfen muss. Ich hatte extra von Anfang an 14-er Töpfe genommen, um nicht umtopfen zu müssen, aber bis zu den Eisheiligen ist noch ein Monat hin.

Die Tomaten sind jetzt zwischen 30 - 37 cm hoch und die Blütenansätze sind auch schon da.

Aber es soll ja in der Karwoche wärmer werden, so dass ich hoffe, dass ich ab Dienstag wieder rausstellen kann.

Es geht nichts über natürliches Sonnenlicht und Wind.





Durch den Wind entstehen Mikrorisse im Stamm, den die Pflanze mit Lignin auffüllt, so dass die Stämme dicker werden.

Deswegen sollte man die Jungpflanzen auch etwas ärgern, dass heißt "streicheln" bzw. leicht anstuppsen.

Dadurch werden sie stämmiger.


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LG   Jörg
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#28
Ich konnte es einfach nicht lassen. Da die Pflanzen schon so groß geworden sind, habe ich sie heute in die Freiheit entlassen.

Die "Clarie" hat ihren Platz in einem ca. 30 Liter fassenden runden Plastiktopf auf einem Stuhl stehend bekommen. So kann ich sie sogar betrachten, wenn ich auf dem Sofa sitze und Fernsehen gucke.

Die "Kartoffie" hat ihren Platz in einem 90 Liter Maurerkübel bekommen und "Cockie" ebenfalls.

Zur Düngung haben alle einen toten Fisch in das Pflanzloch bekommen.

Das ist natürlich ein großes Risiko vor den Eisheiligen, aber laut "25 Tage Wettervorausschau" soll es keinen Bodenfrost mehr geben.

Aber da Temperaturen unter 5 Grad auch für die Pflanzen sehr unangenehm werden können, werde ich sie dann mit Plastikwannen und einem Plastikeimer die Nacht abdecken.

Heute nacht hatten wir nur 5 Grad und ich hatte gestern abend schon mal zur Probe damit abgedeckt.

Es hat allerdings nur ca. 3 Grad Unterschied gebracht, aber immerhin.


LG Jörg


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LG   Jörg
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#29
Habe heute eine kleine grüne Spinne an meiner Tomatenpflanze entdeckt.

Vermutlich handelt es sich um eine Kürbisspinne.

Sie ist ziemlich klein und hat zwischen den Blättern ein kleines Netz gesponnen und sitzt dort.

Ich vermute mal, dass sie sich von Blattläusen, Trauerfliegen und anderen kleinen Insekten ernährt.


LG Jörg


http://www.naturspektrum.de/db/m_spezies...curbitunis

LG   Jörg
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#30
Meine 3 Tomaten stehen nun seit 21.04.2019 unter freiem Himmel.

Gestern hatten wir den ganzen Tag nur 10 Grad und heute Nacht 5 Grad.

Ich muss immer den täglichen Wetterbericht für die Region checken, damit ich die Pflanzen bei drohendem Frost abdecken kann.

Ich glaube in der Wohnung hätten die Pflanzen sich besser entwickelt, weil Tomaten bei kühleren Temperaturen irgendwie nicht wachsen wollen.

Deswegen heute mal keine Bilder, es sei denn Jemand wünscht Fotos.

Bilder sagen ja mehr als tausend Worte.

Ich muss dann aber immer meine bessere Hälfte bitten, Fotos mit ihrem Smartphone zu machen und mir diese Bilder per Mail zu schicken.

Denn ich bin einer der ganz wenigen Individuen in Deutschland, die kein Smartphone besitzen und auch keinen Fotoapparat.

Und das wird auch so bleiben.


LG Jörg

LG   Jörg
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