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Tomatenplanung 2025 nach KI
#21
[quote pid='138152' dateline='1768336769']
Lypo Berlin schrieb:
Ein Tipp für Berlin & Brandenburg:

Wegen der sandigen Böden im Berliner Umland empfiehlt es sich, das Pflanzloch großzügig mit **Kompost** und einer Handvoll **Urgesteinsmehl** aufzuwerten, um die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen.

Meine Planung jetzt für 2026: größtenteils das Freilandexperiment wiederholen mit ein paar neuen Mainstream Sorten zum Kennenlernen: Ananas, Tschernij Prinz, Mexikanische Honigtomate, Harzfeuer F1. Marmande superprecoce und als Experiment viviparisch gekeimte Edeka Rispentomate, neben zwei Paprika und zwei Auberginensorten.
[/quote]
Lustiger Mann antwortet:

Der Boden bei uns ist hier ebenfalls sandig. Das hat nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile. Habe ich erst im Lauf der Zeit lernen müssen, wenn ich mich mit anderen Gartenliebhabern unterhalten habe. Der Boden bei meinem Cousin ist absolut lehmig. Daher schwerer zu bearbeiten und die Nässe staut sich bei ihm sehr schnell. Östlich von uns ist Kalksteingebiet. Die wurden früher von unserer Seite als Kartoffelbauern verschrieen, weil da kaum richtig etwas gewachsen ist.

Meinen Boden reichere ich jedes Jahr mit Kompost aus dem Kompostwerk auf. Dabei wird nicht umgegraben, sondern der Kompost nur leicht eingehackt, damit die Bodenstruktur nicht zerstört wird. Seitdem ich mich mit Bodenkultur etwas intensiver beschäftigt habe, wurden die Ergebnisse immer besser. Im Sommer dann stark mit Pflanzabschnitten gemulcht. Im Herbst wird inzwischen auch Laub eingearbeitet.

Deine Schilderungen erinnern mich stark an meine Anfangszeit und ich meine, du gehst da einen guten Weg, wie du das angehst.

Was die Sorten angeht, wechselt der Geschmack auch. Das beobachte ich in unserer Familie. Zuerst waren die ganzen exotischen Tomaten interessant. Inzwischen stehen wir aber alle auf den alten Tomatengeschmack. Einige Sorten, die andere fantastisch finden, mögen wir nicht so sehr. Bspw. die ganzen Black Cherry und Black Cherry ähnlichen Sorten, wie Black Opal mögen wir alle nicht so sehr. Andere schwärmen davon richtig.
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#22
Hallo,

in letzter Zeit spiele ich auch privat viel mit KI herum, weil ich so gute Erfahrungen damit im Job gesammelt habe. Ich habe auch einmal eine Anbauplanung damit versucht und es kamen - wie ich auch erwartet hatte, doch viele Standards. Also nicht wirklich so inspirierend. Aber: ich habe die KI dann weiter informiert mit meinen Excel-Listen, wo ich nun einen Großteil meiner Samen archiviert habe und habe noch ein paar Ideal-Ziele ergänzt - also eher aromatisch-fruchtiges Geschmacksprofil, Hitzetoleranz, Kältetoleranz, eine Auswahl Showsorten, eine Auswahl Heirlooms usw. Da kamen allmählich inspirierende Vorschläge.
Letztlich kenne ich mich aber und dann säe ich doch wieder aus dem Bauch heraus aus.

Richtig genial war aber die Arbeit mit Chat GPT bei der Planung meiner neuen Kübelerde. Wir haben beide zusammen eine wunderschöne torffreie Mischung kreiert aus Zutaten, die man noch im Schuppen / Garage / Keller so rumfliegen hat oder die man in der Umgebung relativ günstig oder kostenlos bekommen kann.
Und weil das so toll war, basteln wir gerade an den ultimativen Kübeln mit Dochtbewässerung und Beschattung für zu heiße Tomatenfüße im Sommer.
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#23
Hallo Sarah,

danke für deine Erfahrungen und Optimierungen mit KI. Die KI Anleitung hatte ich für mein erstes Freilandjahr genutzt, nachdem ich das Jahr davor das erste Mal Erfolgserlebnisse mit einer Samenmischung auf dem Balkon hatte. Für mich als Anfänger ist die Vielfalt der Möglichkeiten erschlagend - ich hatte Bücher, das Forum hier - und die KI hat es für mich einfach gemacht, eine noch überschaubare Anzahl an Tomaten und möglichst viele Kategorien in kurzer Zeit vorzuschlagen. Ich hatte auch zwei Sorten, die ich von den Balkontomaten auf dem Freiland gepflanzt habe und dann die Erkenntnis gemacht, dass Geschmack von Tomaten anscheinend auch vom Grad der Hätschelei abhängt, denn das Aroma war nicht mehr so intensiv wie die Balkontomaten, die regelmäßiger gegossen und gedüngt wurden als die Nachfolgegeneration auf dem Acker. Aber es könnte auch theoretisch sein, dass ich Samen einer verkreuzten Früchten benutzt habe. Die wiederholte Pflanzung der Sorten dieses Jahr wird es zeigen. Bin gespannt auf dein Update zur Dochtbewässerung.

Liebe Grüße
LB
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#24
(20.01.26, 20:32)Lustiger Mann schrieb: [quote pid='138152' dateline='1768336769']
Lypo Berlin schrieb:
Ein Tipp für Berlin & Brandenburg:

Wegen der sandigen Böden im Berliner Umland empfiehlt es sich, das Pflanzloch großzügig mit **Kompost** und einer Handvoll **Urgesteinsmehl** aufzuwerten, um die Wasserspeicherfähigkeit zu erhöhen.

Meine Planung jetzt für 2026: größtenteils das Freilandexperiment wiederholen mit ein paar neuen Mainstream Sorten zum Kennenlernen: Ananas, Tschernij Prinz, Mexikanische Honigtomate, Harzfeuer F1. Marmande superprecoce und als Experiment viviparisch gekeimte Edeka Rispentomate, neben zwei Paprika und zwei Auberginensorten.
Lustiger Mann antwortet:

Der Boden bei uns ist hier ebenfalls sandig. Das hat nicht nur Nachteile, sondern auch Vorteile. Habe ich erst im Lauf der Zeit lernen müssen, wenn ich mich mit anderen Gartenliebhabern unterhalten habe. Der Boden bei meinem Cousin ist absolut lehmig. Daher schwerer zu bearbeiten und die Nässe staut sich bei ihm sehr schnell. Östlich von uns ist Kalksteingebiet. Die wurden früher von unserer Seite als Kartoffelbauern verschrieen, weil da kaum richtig etwas gewachsen ist.

Meinen Boden reichere ich jedes Jahr mit Kompost aus dem Kompostwerk auf. Dabei wird nicht umgegraben, sondern der Kompost nur leicht eingehackt, damit die Bodenstruktur nicht zerstört wird. Seitdem ich mich mit Bodenkultur etwas intensiver beschäftigt habe, wurden die Ergebnisse immer besser. Im Sommer dann stark mit Pflanzabschnitten gemulcht. Im Herbst wird inzwischen auch Laub eingearbeitet.

Deine Schilderungen erinnern mich stark an meine Anfangszeit und ich meine, du gehst da einen guten Weg, wie du das angehst.

Was die Sorten angeht, wechselt der Geschmack auch. Das beobachte ich in unserer Familie. Zuerst waren die ganzen exotischen Tomaten interessant. Inzwischen stehen wir aber alle auf den alten Tomatengeschmack. Einige Sorten, die andere fantastisch finden, mögen wir nicht so sehr. Bspw. die ganzen Black Cherry und Black Cherry ähnlichen Sorten, wie Black Opal mögen wir alle nicht so sehr. Andere schwärmen davon richtig.

Hallo Lustiger Mann,

sehr interessant, ich lese und lerne. Bin gespannt, ob dieses Jahr auf dem Acker die Tomaten wieder vom Boden so viele Seitentriebe bilden als in die Höhe zu wachsen. Meine Vermutung ist, dass der Boden bei mir im Acker sehr stickstoffbetont ist und die Tomaten erst ans Wachstum denken und viel später an Blüten produzieren. Vielleicht waren die Hornspäne nicht nötig gewesen-zeitweilig hatte ich auch Bananenschalen um die Tomaten verteilt in der Hoffnung, dass die Schalen genug Kalium enthalten, um die Blütenbildung anzuregen. Irgendein Tipp zur Düngung mit organischem Material um Blüten und Fruchtbildung zu fördern? Auch spannend wird dieses Jahr das Thema selbst gemischte Anzuchtserde. Letztes Jahr gab es im Forum Negativerfahrungen mit Fertigmischungen. Bin sehr gespannt.

Liebe Grüße LB

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