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Tomatenplanung 2025 nach KI
#11
Da wünsche ich dir und mir und allen die Tomaten im Freiland haben, viel Erfolg und einen schönen Sommer  Sun

Habe auch ca. 20 Sorten im Freiland. Bis jetzt wachsen sie ganz tapfer.
 
Gruß Ruth
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#12
Haben die Feldtomaten 2 1/2 Wochen Urlaub ohne Aufsicht überlebt?

[Bild: 49995635og.jpg]

[Bild: 49995685ky.jpg]

Am 27. August habe ich die ersten zwei Reihen Stabtomaten ohne die San Marzanos geerntet, denn der Korb war bereits voll und ich hatte kein Behältnis mehr für die Ernte. Auf dem ersten Blick haben von den 24 Sorten nicht überlebt die Cuore die Bue, Tigerella und Rio Grande F1 (hatte schon vor dem Urlaub geschwächelt), aber alle trugen Früchte. Dennoch hatten die vertrockneten Pflanzen wunderbare Früchte hervorgebracht. Ich finde, dass die Tomaten nach den 2 Haupthitzeperioden jeweils unterschiedlich schmecken, bzw. die Tomaten bei der frühen Ernte im Juni aromatischer waren. Ich fasse meine Beobachtungen bisher kurz zusammen:

Generell gedeihen alle Tomatensorten gut im Freiland mit Einschränkungen bzw. Herausforderungen (es sind Ende August noch 87% der Sorten intakt ohne Krankheit)
- Bei der ersten Gewöhnung an das Freiland können sie starken Sonnenbrand, Umknicken wegen Windböen, Austrocknung aufgrund der exponierten Lage ausgesetzt sein (starke Vorwässerung des Bodens beim Auspflanzen war hilfreich)
- Spät angegangene Jungpflanzen, die sogar erst Ende Mai gekeimt sind, haben aufgrund des nährstoffreichen Ackerbodens und der Sonnenstunden schnell aufgeholt (versetzte Ernte ist auch vorteilhaft bei der Verwertung)
- Auf dem Acker bilden die Tomaten sehr viele Seitentriebe sogar von Bodennähe (da die Tomate traditionell tiefer umgetopft wird) und das Ausgeizen kann bei der schnellen Seitentriebbildung herausfordernd sein
- Mehrtriebigkeit führt bei den Rundtomaten zu mehr Ertrag, jedoch bei den Fleischtomaten zur Verringerung der Fruchtgröße
- Aufplatzende Tomaten aufgrund des unregelmäßigen oder starkem Regenfalls findet bei fast allen Fruchtformen statt, jedoch am wenigsten bei den Fleischtomaten, Blütenendfäule war nur bei 1-2 Sorten beschränkt (sortenabhängig)
- Beipflanzung ist nicht nur schön anzusehen (Calendula, Kapuzinerkresse, Zinnie, Petersilie, Basilikum, Borlotto Buschbohne), sondern fördert Wachstum, Bestäubung, Vertreibung von Schädlingen
- Cherrytomatensorten werden leicht eine Nummer größer im Freiland auf gut gedüngtem Acker

Nach 1 1/2 Reihen von 9 Reihen insgesamt (3 Sorten pro 2 Meter) war der Korb voll.
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#13
Das hat ja gut geklappt :-)
Was machst du im nächsten Jahr anders? Was waren die Geschmackssieger?
Beste Grüße - andreas
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#14
Ich sehe das alles noch als Übung und Kennenlernen der Tomatensorten (zuerst die kommerziell erhältlichen und traditionellen "Heirlooms" oder alten Sorten), um Erfahrung zur Bandbreite des Tomatengeschmacks zu sammeln. Einmal ist Kein-mal, daher werde ich die Favoriten weiter im Test behalten. Insgesamt waren die Tomaten geschmacklich ausgewogen in Bezug auf Säure und Süße durch die Freilandhaltung, insbesondere bin ich angetan von der "Berner Rose", der "Zuckertraube", "Umamini F1" und "Sungold F1", aber es hat Spaß gemacht, alle bis zur Fruchtreife zu bekommen-von "Evergreen" bin ich noch gespannt da ich diese noch nicht geerntet und probiert habe. Selbst die zunächst langweilig aussehenden Rundtomaten wie Moneymaker, Matina und Slatava haben im Geschmack als Allzwecktomate überzeugt.

Hier mal eine weitere Ernte und eine Tomatenampel der F1 Sorten mit Eiertomate Rio Grande als Vergleich (von links nach rechts: Green Envy F1, Sungold F1, Umamini F1, Rio Grande). Die Green Envy hat einen säuerlich-zitronig-frischen Geschmack, die Sungold einen fruchtigen Geschmack und einen Mangoduft, die Umamini hat mehr Glutamat und schmeckt gefällig tomatig (Tomaten haben von Natur aus Umami).

[Bild: 50002837fx.jpg]

[Bild: 50002838vd.jpg]

Ich würde weitere traditionelle Sorten probieren und weniger spätreifende Sorten wie Roma im nächsten Jahr bevorzugen. Bei der Anzahl der Sorten würde ich nicht weiter hoch gehen.
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