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Themabewertung:
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Saison 2026: XXL-Tomatendach und Alpakas!
#21
**Buschtomaten-Tag!** ?
   
Gestern ging es hier richtig buschig zu: Ich habe insgesamt 21 Zwerg- / Mikro-Zwerg- / Buschtomaten in 9-Liter-Eimer verpflanzt. Eine Ausnahme gab es allerdings: Zwei Mini-Pflanzen der Sorte Fiorino waren dabei, die durften in jeweils einen 3-Liter-Topf umziehen. Eine Cherry Falls hat einen 6-Liter-Eimer bekommen.
Von den 9-Liter-Töpfen habe ich zum Glück auch mehr als ausreichend vorhanden. Drei weitere Ausnahmen gab es bei den größeren Töpfen aber auch noch: In einen einzelnen 12-Liter-Eimer habe ich eine Cherokee Tiger Purple Stripe gesetzt, in einen 11-Liter-Eimer eine Orion Belt und in einen 10-Liter-Eimer eine Antho Striped.

Das Wetter hat gestern aber auch überraschend gut mitgespielt. Nach den heftigen 38 °C der Vortage wirkten die gestrigen 33 °C fast schon kühl! Mir lief – warum auch immer – kein einziger Tropfen Schweiß von der Stirn. Die Temperatur fühlte sich gestern so angenehm an, da hätte man fast schon Lust bekommen können, direkt noch weitere Löcher zu graben, haha!

Die ganzen Topfgefäße lasse ich bei den extremen Temperaturen erst mal im Halbschatten unter dem Balkon auf der Terrasse stehen.

Bilder folgen, sobald der Terrassenbereich etwas aufgeräumt ist. *wink*
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#22
Update zum Hügel-Rätsel: Es ist definitiv ein Maulwurf! (Und ich habe ihn unwissentlich gefüttert… ??)

Hallo zusammen,

ich hatte euch ja neulich schon von den mysteriösen Hügeln auf meinem neuen Tomatenfeld berichtet und gerätselt, ob es sich um Mäuse oder einen Maulwurf handelt. Mittlerweile gibt es ein klares Update: Das Rätsel ist gelöst, es ist definitiv ein Maulwurf!

Ich habe mir die neuen Hügel noch mal ganz genau angeschaut. 
           
Die Haufen sind absolut kreisrund, perfekt kuppelförmig und die Erde wird senkrecht direkt um die Stängel herum hochgedrückt. Das ist die ganz typische Handschrift eines Maulwurfs. Wühlmäuse würden viel flachere, seitlich versetzte Haufen werfen – und vor allem hätten sie die Wurzeln der Tomaten wahrscheinlich schon längst weggesnackt. Meine Pflanzen stehen aber zum Glück alle noch super vital und stramm da!

Warum er ausgerechnet bei den Tomaten so austickt:
Ich habe jetzt auch verstanden, warum er sich mit solcher Begeisterung durch meine Pflanzlöcher gräbt. Die tiefgründig gelockerte Erde ist das eine, aber ich habe den Pflanzen ja einiges an Futter mitgegeben: Unter anderem Bockshornklee-Pulver (für den Stickstoff) und Alpakamist.

Das Bockshornklee-Pulver riecht zwar extrem intensiv nach Curry/Maggi, was den Maulwurf eigentlich stören sollte, aber gegen das eigentliche Highlight kommt der Geruch nicht an: Mein Alpakamist steckte nämlich voller kleiner Regenwürmer! Ich habe dem Maulwurf mit der lockeren Erde und den Würmern quasi ein Fünf-Sterne-Luxusbuffet direkt vor die Nase gesetzt. Da ist ihm der Curry-Geruch verständlicherweise völlig egal.

Wie ich jetzt damit umgehe:
Ich bin jetzt regelmäßig auf Kontrollgang und drücke die frisch aufgehäufte Erde um die Pflanzen herum einfach immer wieder konsequent fest. 
   
Gelegentlich, wenn ich sowieso gerade am Gießen bin, schlämme ich die Stellen dann noch zusätzlich mit an.
Bisher stecken die Tomaten das Ganze zum Glück super weg. Eigentlich lebt der Maulwurf (oder die Maulwürfe?) schon immer bei uns im Garten – er zieht also vermutlich nicht extra wegen mir weiter. Ich hoffe jetzt einfach, dass er das Buffet in den Tomatenlöchern bald komplett abgeerntet hat und sich wieder seinen alten, gewohnten Gängen im Rest des Gartens widmet!

Ich wollte mit dem Update auch nur noch mal darauf hinweisen, dass wir hier definitiv beide Tierarten im Garten haben. Neben dem aktuellen Maulwurf treiben hier nach wie vor auch Spitzmäuse oder Feldmäuse ihr Unwesen, von deren unterirdischen Gängen (und dem bekannten "Stöpsel-gezogen-Effekt" beim Gießen) ich ja schon berichtet hatte. Es bleibt im Boden also weiterhin an mehreren Fronten spannend!
Viele Grüße!

@grill-fan Du hattest den richtigen Riecher! Top!
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#23
Die Tanga Rettungsmission: "The Thong" (Der Tanga) im Wasserglas!

Hallo zusammen,
nachdem das Maulwurf-Rätsel gelöst ist, gibt es leider an einer anderen Front ein kleines Drama. Ich hatte auf einer Pflanzentauschbörse eine Sorte ergattert, deren Name allein schon für Lacher sorgt: **"The Thong"** – übersetzt heißt das gute Stück tatsächlich „Der Tanga“!

Hier im Forum wird die Sorte in der Sortenbeschreibung von **asmx91** ja als sehr gut bewertet. Optisch ist diese Dwarf-Tomate mit ihren purpur-braunen Früchten und olivgrünen Streifen ein absoluter Traum, und geschmacklich soll sie das geniale, tief-würzige Aroma der dunklen Sorten haben.

**Die Tanga-Rettung:**
Leider hat die Pflanze die Braunfäule erwischt und musste komplett in den Restmüll. Es ging alles ratzfatz. Bevor sie in die Tonne ging, konnte ich aber noch zwei kleine Seitentriebe sichern.
   

Ein Trieb hat nachträglich leider doch noch braune Flecken bekommen, sodass ich ihn nochmals einkürzen musste. Der verbliebene Rest steht jetzt im Wasserglas. Da wir Ende Juni haben, nutzen die Stecklinge das lange Tageslicht und die Wärme hoffentlich für einen echten Wurzel-Turbo. Da es sich um eine kompakte Dwarf-Sorte handelt, stecken die Pflanzen ihre Energie nach dem Einwurzeln ja glücklicherweise superschnell in die Blüten. Ich gebe die Hoffnung also nicht auf, dieses Jahr trotz des Rückschlags noch einen "Tanga" im Garten zu verkosten!
Viele Grüße!
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#24
Wenn es mit bewurzeln nicht klappt kannst von mir Samen haben, aber mich bitte dran erinnern.
Die Sorte wurde von Blain Horten gezüchtet und der hat nur tolle Sorten gemacht. Ich muss mal gucken was ich von dem noch da habe...
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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#25
Hallo asmx91,
das ist ja ein wahnsinnig tolles Angebot, vielen Dank! Ich komme im Zweifel super gerne für die nächste Saison darauf zurück, falls es mit meinem Steckling jetzt nicht klappt. Ich merke mir das und melde mich dann einfach bei dir.

Dass die Sorte von Blain Horton stammt, ist ein spannender Hinweis. Was man so über ihn liest, ist ja wirklich durchweg positiv und seine Züchtungen werden völlig zurecht überall sehr gelobt. Das macht mich nur noch neugieriger auf die Tomate!

P.S.: Ich wollte mich bei dieser Gelegenheit nochmals ganz herzlich bei dir bedanken! Ich habe diese Saison nämlich sehr viele Samen von dir im Anbau. Die Keimfähigkeit war wirklich sehr gut: Obwohl sehr viele Samen aus den Jahren 2016, 2017 und 2018 dabei waren, sind sie super aufgelaufen. Ich bin schon sehr gespannt auf die Pflanzen und die spätere Ernte. Deiner guten Keimfähigkeit habe ich es jetzt übrigens auch zu verdanken, dass ich nun viel zu viele Pflanzen habe! winkVielen Dank noch mal für das tolle Saatgut! Die Schwaben haben es eben drauf.
Viele Grüße!
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#26
Das freut mich! Ich hab diese Saison Samen von mir von 2008 dabei. Auch die haben gekeimt.Dauerte zwar etwas länger, aber sie kamen.
Ich hab von Blain Horton noch einen Brief daliegen, da muss ich mal reinschauen was ich noch nicht angebaut habe..die kommen dann 2027 dran...
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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#27
Immer wieder Montags!
Es ging heute direkt fleißig weiter: Insgesamt habe ich heute 14 Pflanzen in Töpfe gepflanzt, davon waren vier Zwergtomaten / Mikro-Zwerge.
   
Zusätzlich kamen noch vier Stecklinge unter die Erde. Einer davon – eine Pink Calabash – ist mir beim Bearbeiten unter dem Tomatendach leider versehentlich abgebrochen. Argh, passiert eben, aber ärgerlich ist es trotzdem!

Apropos Zwergtomaten: Mein Plan ist es, gegen Ende der Saison – vorausgesetzt, die Pflanzen sind dann noch gesund – ein paar Stecklinge für den Winter zu ziehen. Dazu mal eine Frage in die Runde: Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit der Überwinterung von Zwergtomaten-Stecklingen gemacht?

Heute waren es hier nur maximal 26 °C – da bekommt man nach der extremen Hitze doch fast schon richtig Lust, weiter Löcher zu graben. Gesagt, getan! Mit den Töpfen bin ich nämlich vorerst komplett durch. Ich habe mir daher direkt eine recht gut gewachsene „Feuerwerk“ geschnappt und sie unten im Garten unter den Aprikosenbaum gepflanzt.
       

Bei der Verwendung von meiner Alpaka-Kaka bin ich übrigens seit gestern etwas sparsamer geworden. Gestern habe ich statt mit vier Händen nur noch mit zwei Händen dosiert und heute war ich ganz vorsichtig und habe – Achtung, pure Disziplin! – nur noch mit einer Hand dosiert. ?

Das Tomatenfeld unter dem Apfelbaum (Projekt „Apfelbaum-Dach“)
Zusätzlich habe ich heute noch mal acht neue Löcher unter dem großen, hohen Apfelbaum gegraben. Die künstliche Intelligenz hatte mir zwar grundsätzlich von der Pflanzung von Tomaten unter Bäumen abgeraten – mit dem Argument, dass bei stärkerem oder anhaltendem Regen ständig dicke Wassertropfen von den Baumblättern auf die Tomaten herabfallen und sie nass halten, während der Baum nur bei leichtem Regen wie ein schützender Schirm wirkt.
   

Da ich den Platz dort aber einfach zu gut finde, gehe ich das Risiko jetzt bewusst ein. Ich versuche das einfach! Folgende Sorten haben dort ihr neues Zuhause gefunden:
  • Black Plum
  • Dattel-Eiertomate
  • Orange Russian 117
  • Pearl Harbor
  • Petite Chocolate
  • Sweet Krim
  • Tim’s Taste of Paradise
An anderer Stelle habe ich ja auch schon ein paar Pflanzen unter einen Baum gesetzt. Nachdem es heute ein bisschen geregnet hat, konnte ich am Boden genau sehen, dass die drei Pflanzen darunter komplett trocken geblieben sind – auch die Erde war staubtrocken. Man konnte die Regenkante richtig schön auf dem Boden erkennen. Es bleibt also spannend!

Ein paar Eindrücke von heute
Tomatendach am Birnenbaum
   
  • Aperitif
  • Black Cherry
  • Black Zebra Cherry
  • Blue Suede Shoes Cherry
  • Feuerwerk
  • Mountain Princess
  • Schoko Cherry (eigene)
  • Stripes of Yore
  • Sweet Aperitif
  • Tim's Taste of Paradise
  • Zebra Picante
Erweiterung: Neben dem Tomatendach („Das Maulwurfs-Revier“)
       
Schotterfeld
   
  • Belyi Naliv
  • Black Plum
  • Black Stripe
  • Blaue Ananas
  • Blue Pear
  • Blue Pitts
  • Blue Zebra
  • Bosque Blue Bumblebee
  • Cereja
  • Ciliegia Nano
  • Cleopatra
  • Dr. Carolyn
  • Hellfrucht
  • Immun
  • Indigo Apple
  • Mountain Princess
  • Roma VF
  • Schwarze Spanische (Tomate schwarz Spanien)
  • Viva Grande
Zwergtomaten Micro Dwarf / Eimer
               
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#28
Bei der Verwendung von meiner Alpaka-Kaka bin ich übrigens seit gestern etwas sparsamer geworden. Gestern habe ich statt mit vier Händen nur noch mit zwei Händen dosiert und heute war ich ganz vorsichtig und habe – Achtung, pure Disziplin! – nur noch mit einer Hand dosiert. ?

Herrlich..    Angel2 :thumbup:

Erfahrungswerte muss jeder für sich selber sammeln.

Darum verwende ich so gerne "Komposttee" als milde Zusatzdüngung.

Diese Saison probiere ich auch mal Pferdemist als Jauche aus. 

Mist Dünger Varianten

Könnte eventuell auch für deine Alpaka Variante interessant sein.
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#29
Das hört bei Dir ja nicht mehr auf mit Einpflanzen, Löcher graben usw. Clown
Auf meinem Grundstück wäre deine Methode schlicht und einfach unmöglich.

Wenn Du hier im Rasen ein Loch graben möchtest dann hast du bestenfalls 10cm lehmhaltigen Mutterboden, momentan schon hart wie Beton.
Darunter kommt nur Lehm, nichts als purer Lehm, völlig unmöglich direkt etwas einzupflanzen, geschweige denn eine Tomate.

Im Gemüsegarten sind es etwa 30, max. 40cm lehmhaltige Gartenerde, darunter ebenfalls dann nur purer Lehm.

Immerhin habe ich deswegen weder Maulwürfe noch Wühlmäuse.

Wünsche Dir weiterhin gutes Gelingen

LG  Werner
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#30
Hallo zusammen,
**@grill-fan:** Ja, die Dosierung ist echt so eine Sache, man lernt nie aus! ? Das Thema Dünger-Varianten ist immer spannend!

Ich habe für dieses Jahr übrigens auch genau eine Jauche zur Nachdüngung eingeplant. Letztes Jahr habe ich das mit meinem frischen Hühnermist ausprobiert (zwei Wochen in Wasser eingeweicht und ca. 1:10 verdünnt gegossen) – das hat absolut super funktioniert! Damals hatte ich beim Einpflanzen auch direkt eine Handvoll frischen Hühnermist mit ins Loch gegeben.

Allerdings muss ich jetzt erst mal schauen, ob die geplante Jauche dieses Jahr überhaupt zum Einsatz kommt. Ich habe beim Einpflanzen bei einigen Pflanzen doch etwas viel Alpaka-Kaka verwendet und muss aufpassen, dass ich es nicht übertreibe. Falls ich etwas Sanfteres brauche, habe ich zum Glück jede Menge Ackerschachtelhalm im Garten. Ich mache mir allerdings nicht die Mühe, daraus eine Brühe zu kochen. Zwar wäre das Abkochen wegen der Kieselsäure (zur Stärkung der Zellstruktur und zum Schutz vor Kraut- und Braunfäule) eigentlich besser, aber das kann ich bei meiner schieren Anzahl an Töpfen zeitlich einfach nicht bewerkstelligen. Daher verwende ich den Ackerschachtelhalm einfach als ganz normale Jauche. Das hilft den Pflanzen auch, enthält im Vergleich zum Auskochen aber natürlich deutlich weniger Kieselsäure.

**@wemu:** Mensch Werner, das klingt nach richtig harter Knochenarbeit bei dir! Wenn der Boden erst mal wie Beton ist, macht das Löchergraben absolut keinen Spaß mehr.

Mit so einem reinen, schweren Tonboden habe ich selbst ehrlicherweise überhaupt keine Erfahrung, sondern kenne nur meinen eigenen Boden hier. Ich bin mir daher auch gar nicht sicher, welcher unserer beiden Böden am Ende schlechter zu bearbeiten ist! Mein Boden ist nämlich auch alles andere als einfach. Ich bin absolut kein Boden-Profi, habe aber mal ein bisschen im Internet recherchierte Daten des Landesamtes für Geologie herangezogen. Unsere Region liegt geologisch genau im Übergang vom sandigen Buntsandstein zur Westricher Hochfläche. Je nachdem, wo man hier gräbt, schlägt das voll durch – auf den Hochlagen gibt es tatsächlich stellenweise sackschweren Lehm- und Schluffton mit über 50 % Tongehalt. Den genauen Prozentsatz kenne ich für meinen Garten natürlich nicht, aber der Knettest letztes Jahr hat es bestätigt: Lehm bzw. Ton ist hier definitiv reichlich enthalten, die berühmte "Bodenwurst" ließ sich wunderbar formen.

Je nachdem, wo ich hier grabe, lauern im Boden auch immer wieder völlig neue Überraschungen. Gestern zum Beispiel habe ich beim Graben ein Stück orangefarbene Fliese ausgegraben, obwohl die Reste davon normalerweise gut 15 Meter weiter weg liegen. An anderen Stellen hat man dann wieder richtig Glück: Bei der Reihe an den Himbeeren beispielsweise konnte ich mehrere Löcher fast komplett ohne Steine recht einfach ausbuddeln. Und dann gibt es wieder Ecken, die so dermaßen voll mit Steinen sitzen, dass man mit dem Spaten kaum in die Erde reinkommt.

Letztes Jahr habe ich die Löcher übrigens noch ungefähr zu 50 % mit gekaufter Blumenerde gemischt. Ich habe dann allerdings im Schotterfeld einfach mal den Versuch gewagt und mit weniger bis fast gar keiner zusätzlichen Blumenerde getestet. Da das Ergebnis absolut super war, habe ich mich bei den dieses Jahr neu gegrabenen Löchern dazu entschieden, komplett auf zusätzliche gekaufte Erde zu verzichten. Ansonsten hätte ich ja locker noch mal zehnmal den Kofferraum voll Blumenerde laden müssen – nein, danke! Den Aufwand und das Geld kann ich mir echt sparen.

Aber aufgrund meines "Luxusproblems" mit den vielen Pflanzen müssen die jetzt einfach dringend alle in die Erde – da bleibt mir eben gar nichts anderes übrig, als mich durchzubeißen! ?

Aber hey, sieh es positiv: Keine Maulwürfe und keine Wühlmäuse zu haben, ist ein echter Segen! Bei mir treibt der Maulwurf im „Maulwurfs-Revier“ neben dem Tomatendach nämlich schon wieder fleißig sein Unwesen. Da weiß man manchmal gar nicht, was einem lieber ist: Betonboden oder Schweizer Käse im Beet. ?
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