Mittlerweile konnten wir 6 kg ernten, davon 4,5 kg Cherry Falls.
Von denen haben im Moment mehr, als wir essen können.
Unten die bessere Hälfte mit mehr Süße und Aroma zum Snacken, oben die durch die Hitzewelle zu schnell gereiften Tomaten. Die werden wohl heute in einem italienischen Pastagericht verarbeitet.
Ich würde die Cherry Falls trotz der bisher guten Ernte aber nächstes Jahr nicht wieder in jeden Topf packen, da sie aufgrund des hängenden Wuchses schon etwas arbeitsintensiv sind... da ich nicht so gut rankomme, sie ineinander wachsen und schon mal ein paar Tomaten nach unten fallen. Da sind die Stabtomaten pflegeleichter.
Auch bei diesen fallen langsam nennenswerte Mengen an:
Z.B. Nightshade F1, Sunrise Bumblebee, Negro azteca und Green Tiger - alle mit schönem Süß-Säurespiel und fruchtigen Aromen.
Die Nightshade F1 (oben) könnte tatsächlich die gleiche Sorte sein, die wir letztes Jahr von der Gartenoase als "Mirado Black" mitgebracht haben. Größe, Form, Gewicht und Geschmack (soweit ich mich erinnere) passen sehr gut (unten zum Vergleich die gekauften Mirado).
Die Sunviva, die in frühen Stadien deutlich gefurcht waren, könnten tatsächlich Sunvivas sein? Falls doch verkreuzt, schmecken sie zumindest. Die Schale ist ein bisschen hart, aber das könnte evtl. auch mit den Wetterbedingungen zusammenhängen?
Was bisher erstaunlich gut klappt, ist der hängende Topf mit der Goldita - obwohl dieser nur 5-6l Volumen hat. Erde wird ständig feucht gehalten.
[offtopic]
Unter der Stachelbeere fand ich auffällige schwarze Kügelchen...
... und einige Stachelbeerzweige waren kahl gefressen. Vor zwei Jahren hatte es ja schon mal ein Schädling - der Gefurchte Dickmaulrüssler - auf unsere Stachelbeere abgesehen. Diesesmal fand ich grünliche "Raupen", die sich allerdings als Larven der Stachelbeerblattwespe herausstellten. Diese Larven verpuppen sich in kleinen Kokons, daraus schlüpfen neue Wespen, die dann wieder Eier legen und die nächste Larvengeneration produzieren... So können in einem Sommer 3-4 Generationen Schaden anrichten. Die gute Nachricht, sie gehen nicht an die Beeren selbst. Unten fanden sich gleich zwei Kokons in einem Klemmring, die linke bereitsgeschlüpft.
Heute habe ich zufällig eine erwischt...