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Themabewertung:
  • 3 Bewertung(en) - 3.33 im Durchschnitt
Tomaten von Chris
#81
Ich bin angenehm überrascht ,das dass Erdreich so hält und scheinbar nicht absagt.  :thumbup:

Was ich so in meiner Umgebung antreffe ,dort wird alles mit Rasengittersteinen aus Beton "abgesichert" .

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#82
Eigentlich könnte man auch Erdgewächshaus dazu sagen. Es war schon vieles angedacht, Gartenteich, Kraterbeet und nun ist es ein Erdgewächshaus mit Zisterne.
Heute machte ich einen Sonnenschutz über das Dach. Das war wirklich notwendig. Der erste Riesenkürbis ist aus dem Krater gewachsen.

LG Chris


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#83
Als rüstiger Rentner wollte ich der freien Zeit eine Bedeutung geben. Ich, mit meinen ungewöhnlichen Bauten, bin ständig auf der Suche nach neuen Erkenntnissen.
Um das Bauwerk, was ich beschreiben möchte, nicht zu kompliziert zu machen, bleibe ich beim Kraterbeet. In der Verwandtschaft zeigte sich auch Protest, wegen der Umbenennung.
Ich sage mir, für jede Aufgabe, gibt es eine Lösung. Neben den Kraterbeet waren noch andere Baulichkeiten parallel dazu in Arbeit. Ich mache fast alles selbst. Unterstützung habe ich dabei wenig. Kritiker gabt es und gibt es genug.

Beginnen möchte ich im Jahre 2020.

Mit dem Bau eines Schuppens fing alles an. Dafür wurde eine ebene Fläche geschaffen. Um im Alter nicht ständig im Garten klettern zu müssen, machte ich mich daran, den Garten waagerecht zu gestalten. Der viele Lehm machte mir dabei etwas zu schaffen. Der Höhenunterschied im Garten beträgt 1.5 m. Den Garten teilte ich mir in Streifen zu je 5 Meter ein. So habe ich, über mehrere Winter verteilt Beschäftigung, die jeweils 50 m³ Erdreich zu verlagern.

Auf den Bildern kann man einen Teil vom letzten Streifen sehen, vor der Abtragung. Um eine vernünftige Fläche zu haben, die ich uneingeschränkt nutzen konnte, musste der Lehmboden mit Teppichboden abgedeckt werden. Manchmal habe ich den Teppichboden auch ausgetauscht, weil die Belastung zu hoch war.

Zunächst steckte ich mir eine Fläche von 6 m x 6 m ab. Es folgten vor dem nächsten Winter die ersten Ausschachtungen. Fortsetzung folgt.

LG Chris


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#84
Wow, was für eine Arbeit. Lehm besteht aus winzig kleinen Steinchen die in den Eiszeiten angeweht wurden und sich dann zu teils mächtigen Schichten abgelagert haben. Das zurückgehende Eis, teilweise mehrere 100 Metr hoch hat dabei die darunter liegenden Gesteinsschichten "abgeschmirgelt" wie Sandpapier und dabei viele kleine "Steinchen" hinterlasse die dann der Wind von Osten zu Schichten abgelagert hat.

Dieser Lehm ist natürlich als Gartenboden sehr schwer zu bearbeiten, er muss mühselig mit Sand aufgelockert werden damit er durchlässiger wird und dann mit Humus angereichert werden, eine große Arbeit die Du da noch vor Dir hast.

LG Jörg
Wenn sich alle Experten einig sind, ist Vorsicht geboten.


Bertrand Russell
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#85
Schon mal geschrieben. Manchmal macht man es eben doppelt.
Es ist schön, wenn die Ausführungen mit fachkundigem Wissen untersetzt werden. In meinen Gärten befindet sich unter der spatentiefen Schicht aus Mutterboden eine mächtige Lehmschicht. Darunter folgt eine Schicht, die noch kritischer ist. Sie besteht aus Ton, Lehm und Sand. Weitere Ausführungen zum Thema mache ich in einer Woche.

Zwei Bilder möchte ich einstellen. So sieht es aus, wenn ich die Tür vom Gewächshaus öffne. Im oberen Bereich sind keine Pflanzen mehr. Die Pflanzen, in dem Fall Paprika und kleine Gurken, kann ich in der unteren Rinne vom Gewächshaus noch halten. Den Gewächshausöffner habe ich entfernt und die Belüftungsöffnungen verschlossen. Die Fässer mit Wasser mindern die Temperaturen. Wenn ich im Garten bin, lasse ich die Tür vom Gewächshaus offen stehen. 

Das zweite Bild stellt einen Wassersammler dar.  Es besteht aus einen Oberteil vom Ampel Sonnenschirm, einem Masseteil und einem 200 Liter Fass. Leider wurde der Wassersammler nicht gewünscht und ich musste ihn abbauen.

LG Chris


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#86
Weil der Akku vom Freischneider beim Rasen mähen des Hang nicht ausreicht, habe ich einfach die eine Fläche mit Glasscheiben abgedeckt.

LG Chris


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#87
Ich mag deinen Pragmatismus  biggrin
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#88
Ergänzend zum Beitrag #67 möchte ich noch ein Bild zeigen. Die Tomatenpflanzen mit zusätzlichen Spiegellicht bilden immer größere Blätter aus und wachsen dafür nicht so schnell
in die Höhe, wie die dahinter stehenden Tomatenpflanzen ohne Zusatzlicht.

Im Schuppen, an der gleichen Stelle, haben sich Insekten eingefunden. Vergangenes Jahr waren es Hornissen und dieses Jahr sind es Wespen.

LG Chris


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#89
Heute passt es mir gerade, da möchte ich jetzt schon den Beitrag bringen.
 
Im Jahre 2021 ging es mit der Baumaßnahme weiter.
 
Ich besorgte ich mir ein Buch über das Kraterbeet und nahm Kontakt mit der Autorin auf. Leider konnte ich sie nicht davon überzeugen, ein paar Eindrücke literarisch zu verarbeiten. Das Thema war für sie abgeschlossen. Viele weiter geholfen hat mir das Buch beim Bau eigentlich nicht. Ich machte einfach weiter, um dann bei Komplikationen zu reagieren.
 
Der Frost und der Regen hinterließen ihre Spuren. Es war zwingend notwendig, die abgetragene Fläche abzudecken und auf die Zersetzungserscheinungen vom Lehm zu reagieren. Die Fläche war mir für das Kraterbeet nun doch etwas zu klein. Drum vergrößerte die Aushubfläche auf 6.6 m x 6.6 m.
 
Mit einfachen Hilfsmitteln ging ich dann forsch zu werke. Neben dem ständigen Abdecken der Fläche, hatte ich auch mit dem sich ansammelnden Regenwasser im mittleren Bereich zu tun. Das Wasser lief zunächst in Fässer mit Schwerbetonsteinen. Mit steigendem Wasser aber nicht mehr. Mit eingebrachtem Loch füllten sich die Fässer dann problemlos. Irgendwann war noch mehr Wasser da. Die Entwässerung kam dann weg. Die Fässer wurden an anderer Stelle gebraucht.

LG Chris


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