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Doppelbepflanzung Kübel
#1
Hallo ins Forum, hier eine jahrelange Mitleserin, die sich nun doch mal angemeldet hat.

Ich baue seit einigen Jahren Tomaten an und entwickle mich langsam aber sicher zur Sortensüchtigen. Die Dosis steigt von Jahr zu Jahr, sprich ich möchte mehr und mehr Sorten gleichzeitig anbauen. Seltsamerweise wächst mein Anbauplatz nicht proportional mit...
Bei mir sind es fast ausschließlich Kübel, Töpfe, dazu diverse Hochbeete und nur 2 Plätze in der Erde. So hatte ich dieses Jahr 41 Sorten mit je einer Pflanze im Anbau.

Jetzt bin ich in der Anbauplanung für 2026 - ja ich weiß, ist noch früh, aber ich brauch das, um mich in schöneres Wetter zu träumen. Meine ganzen Sorten konnte ich mit viel Gewürge auf auf 53 Must-Haves einschränken, aber es sind noch so viele Sorten, die ich eigentlich auch gerne anbauen würde. 
Wenn ich die Beschreibungen der Sorten bei diversen Verkäufern im Netz sehe, fängt das Denken bei 20L Töpfen überhaupt erst an. Die meisten Sorten eher mit 30L aufwärts. Außer klar bei Micro Dwarfs. Hier in den Sortenbeschreibungen steht oft etwas von 10L Töpfen, auch bei großen Sorten. 
Ich hab mich bislang brav an die Verkäuferempfehlungen gehalten. Meine Frage ist nun, wie klein ist groß genug? 
Ich habe zum Beispiel 7 Kübel mit 40L. 
Dafür ich habe ich die Sorten 
Goldita, 
Stormin' Norman, 
Mex. Honigtomate, 
Pink Princess, 
Orange Russian 117, 
Marshmallow in Chocolate und 
Cherokee Lime Stripes in der näheren Auswahl (ich kenne alle noch nicht). 
Was sagt Eure Erfahrung, kann ich da noch Sorten dazupflanzen? Bis zu welcher Größe belegt Ihr Töpfe doppelt? Wie klein geht Ihr bei Einzelbelegung?

Danke schon mal! 
Nebelige Grüße von Stine
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#2
(19.11.25, 16:00)Stine schrieb: Hallo ins Forum, hier eine jahrelange Mitleserin, die sich nun doch mal angemeldet hat.

Ich baue seit einigen Jahren Tomaten an und entwickle mich langsam aber sicher zur Sortensüchtigen. Die Dosis steigt von Jahr zu Jahr, sprich ich möchte mehr und mehr Sorten gleichzeitig anbauen. Seltsamerweise wächst mein Anbauplatz nicht proportional mit...
Bei mir sind es fast ausschließlich Kübel, Töpfe, dazu diverse Hochbeete und nur 2 Plätze in der Erde. So hatte ich dieses Jahr 41 Sorten mit je einer Pflanze im Anbau.

Jetzt bin ich in der Anbauplanung für 2026 - ja ich weiß, ist noch früh, aber ich brauch das, um mich in schöneres Wetter zu träumen. Meine ganzen Sorten konnte ich mit viel Gewürge auf auf 53 Must-Haves einschränken, aber es sind noch so viele Sorten, die ich eigentlich auch gerne anbauen würde. 
Wenn ich die Beschreibungen der Sorten bei diversen Verkäufern im Netz sehe, fängt das Denken bei 20L Töpfen überhaupt erst an. Die meisten Sorten eher mit 30L aufwärts. Außer klar bei Micro Dwarfs. Hier in den Sortenbeschreibungen steht oft etwas von 10L Töpfen, auch bei großen Sorten. 
Ich hab mich bislang brav an die Verkäuferempfehlungen gehalten. Meine Frage ist nun, wie klein ist groß genug? 
Ich habe zum Beispiel 7 Kübel mit 40L. 
Dafür ich habe ich die Sorten 
Goldita, 
Stormin' Norman, 
Mex. Honigtomate, 
Pink Princess, 
Orange Russian 117, 
Marshmallow in Chocolate und 
Cherokee Lime Stripes in der näheren Auswahl (ich kenne alle noch nicht). 
Was sagt Eure Erfahrung, kann ich da noch Sorten dazupflanzen? Bis zu welcher Größe belegt Ihr Töpfe doppelt? Wie klein geht Ihr bei Einzelbelegung?

Danke schon mal! 
Nebelige Grüße von Stine

Schau mal in YouTube Videos, dort sind viele Videos wo der Tomatenanbau in Kübeln oder eher Säcken gezeigt wird. In Säcken hat das meiner Meinung nach den Vorteil das Säcke nicht rund sind sondern eher oval und man daher 2 Pflanzen in einem Sack Pflanzen kann...
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#3
Hallo Stine, der Chat von dir ist an mir vorbei gerauscht, gut das ihn jemand wieder hochgeholt hat.
Zu deiner Frage - ich hab früher auch nur in Kübeln (vor 2021) angebaut, auch schonmal in 40L zwei Pflanzen, normale Stabtomaten. Meiner Erfahrung nach geht es schon, aber ein Problem waren bei mir immer die konstante Nährstoff und Wasser Versorgung, das endete immer in dem ständigen Kampf mit der Blütenendfäule. Irgendwann bin ich auf 80zig Liter Kübel für zwei Pflanzen umgestiegen bin, das war deutlich entspannter.
Gruß Steffi
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#4
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass es am besten ist immer nur eine Pflanze pro Kübel anzubauen. Sie würden sich sonst irgendwann gegenseitig behindern.

Ich habe jetzt sogar 110 Liter Pflanzkübel und auch dort kommt nur jeweils eine Tomatenpflanze rein.

Anfangs sieht die Pflanze dann etwas verloren aus aber im Laufe des Jahres füllt sie den Kübel und auch den Raum darüber voll aus. Da ich grundsätzlich mehrtriebig wachsen lasse geht es aus meiner Sicht gar nicht anders.

LG Jörg
Wenn sich alle Experten einig sind, ist Vorsicht geboten.


Bertrand Russell
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#5
Danke für die ganzen Antworten. 

@Steff Philippinen  Ja, in Youtube hab ich auch schon viel angeschaut und, wie wahrscheinlich bei jedem Thema, sind die Ansichten dort irgendwie gegensätzlich. Mit Säcken meinst Du schon die Stofftöpfe, oder? Solche habe ich mir für kommende Saison auch gekauft. Ich bin gespannt, wie sie sich bewähren. 

@ Steffi  Ich baue auch schon jahrelang in Kübeln an, das mit dem Gießen und Düngen kenne ich bei meinen kleineren Töpfen. Gerade dieses Jahr war der Kampf gegen die Blütenendfäule anstrengend und ich habe viele Früchte verloren. 

@ Jörg Ich wünschte ich hätte mehr Platz. Die Auswahl an Tomatensorten ist so verführerisch und ich hab so viele, die ich gerne anbauen würde.

Mein vorläufiger Plan ist jetzt zu experimentieren. In einige der großen Kübel werde ich je eine Stab und eine Micro-Dwarf zusammen pflanzen. Und ansonsten teste ich mal kleinere Töpfe für Sorten, die hier im Forum laut der Sortenbeschreibung in10L Töpfen angebaut wurden.
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#6
(08.12.25, 15:57)Stine schrieb: Die Auswahl an Tomatensorten ist so verführerisch und ich hab so viele, die ich gerne anbauen würde.

Mach nicht zu viel! Das habe ich in anderen Bereichen lernen müssen. Und dadurch wurde ich in diesen Bereichen erfolgreich.

In meinen ersten Jahren habe ich mich auf ca. 30 bis 40 Sorten beschränkt. Habe diese dann unter verschiedenen Bedingungen ausprobiert. Standorte, Kübel, Freiland geschützt, Freiland ungeschützt, sonniger Standort, nicht sonniger Standort. Dabei habe ich in diesen ersten drei bis fünf Jahren ungemein viel Erfahrung gesammelt.

Was bei mir funktioniert, muss bei dir nicht funktionieren - und umgekehrt.

Eine Ananori im ungeschützten Freiland anzubauen mache ich nicht mehr. Das funktioniert nicht. Aber erstaunlicherweise funktioniert das bei mir bisher ganz gut mit der Berner Rose.

Wichtig ist aus meiner Sicht die Bodenbeschaffung. Da habe ich mich vor einigen Jahren mit intensiv beschäftigt. Mein Tomatenhauptanbaugebiet war noch vor zehn Jahren Brachland. Beim Umgraben fand ich jede Menge vergrabenen Bauschutt und sogar noch Munitions- und Ausrüstungsteile vom letzten Weltkrieg. War aber weiter nicht so dramatisch, dass das Sprengstoffräumungskommando anrücken mußte. Einige Gewehr- und Pistolenhülsen. Teils vom Ami, teils von der Wehrmacht. Man konnte teils sogar noch die Beschriftung entziffern. Ein Reichspfennig von 1887 habe ich gefunden. Der wird auf ebay mit einem Euro gehandelt, falls man ihn los bekommt. Also allles wahre Schätze.

Die Bodenbeschaffenheit ist enorm wichtig. Mein Nachbar rückt jedes Frühjahr mit vielen Säcken Gartenerde aus dem Baumarkt an und ersetzt den Boden seiner Gemüsebeete. Den bisherigen Boden entsorgt er immer komplett. Ich nenne das inzwischen scherzhaft "Geheime Nacht- und Nebelaktion im Auftrag des griechischen Zentralsonderkommandos zur Befreiung des Bodens von Regenwürmern". Auf diesen Scherz wird er immer stocksauer. Ich kann mir aber die Bemerkung einfach nicht verkneifen. Er zeigt mir immer stolz seine Ergebnisse. Lange Zeit bin ich nicht so ganz dahinter gekommen, wie er zu diesen guten Ergebnissen kommt. Bis ich gesehen habe, dass er mit allem möglichen u. a. mit Blaukorn düngt. Das kann es aus meiner Sicht aber nicht sein.

Bei den Pflanzen habe ich auch viel unkonventionelles ausprobiert. Bspw. nicht ausgeizen, wild auf dem Boden wachsen lassen und, und, und. Dadurch lernst du am meisten. 

Noch zum Standort: Bei Paprikas habe ich festgestellt, dass die Pflanzen einer Korosko im Jahr ca. 8 Früchte hervor bringen. Die Pflanzen zwei Meter daneben aber nur maximal zwei Früchte Ertrag bringen. Es dauerte einige Zeit bis ich festgestellt habe, dass die ertragreichen Pflanzen bei Sonnenwetter am Tag etwa 8 bis 10 Stunden volle Sonne abbekommen. Die Pflanzen, die zwei Meter daneben stehen, aber maximal zwei Stunden Sonne abbekommen, weil hier zwei Büsche und ein Baum das Licht weg nimmt. Dazu war die Bodenbeschaffenheit nicht so optimal.

Nun wünsche ich dir viel Spaß beim Experimentieren.
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#7
(19.11.25, 16:00)Stine schrieb: Hallo ins Forum, hier eine jahrelange Mitleserin, die sich nun doch mal angemeldet hat.

Ich baue seit einigen Jahren Tomaten an und entwickle mich langsam aber sicher zur Sortensüchtigen. Die Dosis steigt von Jahr zu Jahr, sprich ich möchte mehr und mehr Sorten gleichzeitig anbauen. Seltsamerweise wächst mein Anbauplatz nicht proportional mit...
Bei mir sind es fast ausschließlich Kübel, Töpfe, dazu diverse Hochbeete und nur 2 Plätze in der Erde. So hatte ich dieses Jahr 41 Sorten mit je einer Pflanze im Anbau.

Jetzt bin ich in der Anbauplanung für 2026 - ja ich weiß, ist noch früh, aber ich brauch das, um mich in schöneres Wetter zu träumen. Meine ganzen Sorten konnte ich mit viel Gewürge auf auf 53 Must-Haves einschränken, aber es sind noch so viele Sorten, die ich eigentlich auch gerne anbauen würde. 
Wenn ich die Beschreibungen der Sorten bei diversen Verkäufern im Netz sehe, fängt das Denken bei 20L Töpfen überhaupt erst an. Die meisten Sorten eher mit 30L aufwärts. Außer klar bei Micro Dwarfs. Hier in den Sortenbeschreibungen steht oft etwas von 10L Töpfen, auch bei großen Sorten. 
Ich hab mich bislang brav an die Verkäuferempfehlungen gehalten. Meine Frage ist nun, wie klein ist groß genug? 
Ich habe zum Beispiel 7 Kübel mit 40L. 
Dafür ich habe ich die Sorten 
Goldita, 
Stormin' Norman, 
Mex. Honigtomate, 
Pink Princess, 
Orange Russian 117, 
Marshmallow in Chocolate und 
Cherokee Lime Stripes in der näheren Auswahl (ich kenne alle noch nicht). 
Was sagt Eure Erfahrung, kann ich da noch Sorten dazupflanzen? Bis zu welcher Größe belegt Ihr Töpfe doppelt? Wie klein geht Ihr bei Einzelbelegung?

Danke schon mal! 
Nebelige Grüße von Stine
Hier der Link über Tomatenanbau in Säcken mit jeweils 2 Pflanzen...

https://www.youtube.com/watch?v=UGfyPZS-RtE&t=11s
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