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20.04.26, 19:44
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 21.04.26, 06:23 von Yomogi.)
Und was ist, wenn die Eisheiligen mal später kommen - also nach Mitte Mai?
Wegen Klimawandel und so (selbiger wird uns doch fast täglich vorgebetet)...
M.f.G.
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Ja, auch das habe ich schon erlebt, dass die Eisheiligen nach Mitte Mai aufgetreten sind.
Diese alte Bauernregel ist eine Beobachtung über viele Jahrhunderte hinweg. Wobei es selbstverständlich Ausnahmen gibt. So können die Eisheiligen sowohl mal etwas früher als Mitte Mai, als auch etwas später eintreffen.
Dieser Kaltluftvorstoß um diese Jahreszeit ist also nicht an einen starren Termin gebunden, sondern eine Tendenz, die über viele Jahrhunderte in Europa beobachtet wurde.
Dass Thema Klimawandel sollten wir hier im Forum beiseite lassen, denn das ist ein "politisches Thema" und um Streit zu vermeiden sollte man über 3 Dinge nicht reden (Religion, Politik und Geld)..
Diese Themen sind in der Geschichte der Menschheit schon zu oft missbraucht worden und werden es vermutlich auch heute noch.
Also warten wir ab wie das Wetter bis Mitte Mai wird.
LG Jörg
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Bertrand Russell
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(21.04.26, 06:18)kuno schrieb: Dass Thema Klimawandel sollten wir hier im Forum beiseite lassen, denn das ist ein "politisches Thema" und um Streit zu vermeiden sollte man über 3 Dinge nicht reden (Religion, Politik und Geld)..
Der Klimawandel selbst ist natürlich kein politisches Thema sondern Naturwissenschaftlich nachgewiesene reale Wirklichkeit. Nur die Interpretation dazu und die Maßnahmen dagegen kann man als politisches Thema einordnen.
Das betrifft u.a. auch den Tomatenanbau, im Besonderen durch die größere Hitzebelastung und häufigere Dürreperioden.
In anderen Bereichen sind die Auswirkungen noch gravierender. So wird inzwischen an einigen Standorten u.a. in Baden Württemberg kommerzieller Wassermelonenanbau betrieben, vor wenigen Jahrzenten noch völlig undenkbar.
LG Werner
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Der Klimawandel ist da! Meine Gewächshäuser werden so heiß dass meine Tomaten nicht mehr richtig fruchten. Im Freiland klappt das noch gut. Neue Sorten kreuzen klappt auch nicht mehr, alles zu heiss.
Paprika wächst bei mir im Freiland...
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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In Mittelzell auf der Reichenau gibt es ein Archiv über den dortigen Klostergarten. Um 800 herun haben die Mönche auch Melonenfelder kultiviert.
Dann kam eine globale Kaltphase mit Hungersnöten, Pest und Verteilungskämpfen.
Jetzt haben wir die Verteilungskämpfe in der anderen Richtung, da geht es um Wasser.
Erst wenn die letzte Fichte verdorrt, der letzte Fluss vertrocknet und der letzte Schmetterling vergiftet ist, werdet Ihr feststellen, dass man Subventionen nicht essen kann.
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Um das Jahr 800 herum war das römische Klimaoptimum. Dort war es vermutlich sogar wärmer als heute. In Mittelengland wurde von den Römern Rotwein angebaut, damals römische Provinz.
Auf Grönland (Grünland) landeten die Wikinger und bauten Siedlungen. Später als es wieder kälter wurde haben sie die Siedlungen dann wieder aufgegeben.
Und die letzte kalte Periode endete im späten 19. Jahrhundert bekannt als die kleine Eiszeit, wo die Holländer auf den Grachten Schlittschuh gelaufen sind. Unsere heutigen Vergleichswerte beziehen sich alle auf die vorindustrielle Zeit also genau dem Ende der kleinen Eiszeit um 1850 herum.
LG Jörg
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Bertrand Russell
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Ich muss mich verbessern. Die Römer haben Rotwein in England angebaut zwischen 43 nach Christus bis ins fünfte Jahrhundert nach Christus.
LG Jörg
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Heute Nacht war jedenfalls Frost auf meiner Wiese, die Autoscheibe mußte ich freikratzen. Und die Erfahrung rät mir, mit dem Auspflanzen noch vorsichtig zu sein. Die Eisheiligen sind bei mir oft frostig, gerade in den sonst warmen Jahren.
Erst wenn die letzte Fichte verdorrt, der letzte Fluss vertrocknet und der letzte Schmetterling vergiftet ist, werdet Ihr feststellen, dass man Subventionen nicht essen kann.
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Bei uns im Raum Hannover war gestern und auch heute früh Scheiben kratzen angesagt. Bei meinen ausgepflanzten Tomaten hatte ich jeweils 10 liter Eimer drauf gestellt über Nacht. Bis jetzt haben sie es überlebt.
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(22.04.26, 06:56)kuno schrieb: Um das Jahr 800 herum war das römische Klimaoptimum. Dort war es vermutlich sogar wärmer als heute. In Mittelengland wurde von den Römern Rotwein angebaut, damals römische Provinz.
Auf Grönland (Grünland) landeten die Wikinger und bauten Siedlungen. Später als es wieder kälter wurde haben sie die Siedlungen dann wieder aufgegeben.
Und die letzte kalte Periode endete im späten 19. Jahrhundert bekannt als die kleine Eiszeit, wo die Holländer auf den Grachten Schlittschuh gelaufen sind. Unsere heutigen Vergleichswerte beziehen sich alle auf die vorindustrielle Zeit also genau dem Ende der kleinen Eiszeit um 1850 herum.
LG Jörg
Du hast das sehr gut beschrieben.
Wenn ich mich richtig erinnere, haben die Römer auch beschrieben, dass in den heutigen Ländern Libanon, Israel und Syrien noch richtig große Waldflächen bestanden mit jeder Menge Wild.
Es wird ja auch häufig beschrieben: "Seit Beginn der Wetteraufzeichnungen". Das muss bei uns irgendwann Mitte/Ende des 19. Jahrhunderts gewesen sein.
Missernten und Klimaänderungen wurden ja noch vor 150 Jahren noch als "göttliche Fügung" angesehen.