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(29.03.26, 14:20)Sammeltasse schrieb: Hallo LM!
Die Black Krim hat letztes Jahr ungeschützt genauso schlapp gemacht wie die anderen geeigneten Sorten für das ungeschützte Freiland.
Die einzigen beiden Sorten die es erst zum Ende der Saison erwischt hat waren die blue green Zebra und die blaue Ananas. Warum das so ist keine Ahnung. Aber die komplette Reihe war verseucht mit K&BF und mittendrin die beiden Pflanzen. Blaue Ananas konnte ich leider nur wenige Früchte ernten, die waren allerdings sehr lecker.
Daher setzte ich dieses Jahr auch auf die beiden Sorten. Neu werde ich zahlreiche deiner Sorten aus dem Tauschpaket probieren. Bin sehr gespannt. Auch die ggf verkreuzte Nahel B. Bei der Lehrertomate bin ich aufgrund des Namens skeptisch, habe aber eine Pflanze eingeplant.
Vorab: dieses Jahr bei mir mit XXL Tomatendach
Liebe Grüße
Die Black Krim hat bei mir ungeschützt nie überlebt. Das habe ich mit dem ungeschützten Anbau aufgegeben. Gleiches gilt für den "Schwarzen Ritter" (=Tschernij Prinz). An dem kommt selbst die raffinierte K&B mit ihren zahlreichen Tücken nicht vorbei.
Die Lehrertomate ist empfehlenswert. Habe ich erst einmal ungeschützt angebaut und das hielt die nicht aus. Könnte ich ja mal dieses Jahr nochmals als Wiesenexperiment versuchen. Aber im Moment muss ich sehen, dass ich hinter her komme.
Die Nahuelbutha Pink ist Klasse. Wenn du die von mir hast, dürfte die nicht verkreuzt sein. Ich hatte eine Charge Momini Salzi, die definitiv verkreuzt war. Ich gebe die Samen einer Frucht immer in ein Tütchen - außer bei den Cocktailtomaten und anderen kleinen Tomaten. 2024 habe ich drei oder vier Tütchen Momini Salzi. Eine davon ist definitiv verkreuzt. Bei den anderen weiß ich das nicht.
Die Nahuelbutha Pink schmeckt sehr gut. Schneide die im Sommer einfach einmal in der Mitte auseinander und lege sie, wie ein Steak auf den Grill. Von beiden Seiten. Die zerfällt nicht! Schmeckt sowas von gut, wenn sie gegrillt ist. Selbst die Nicht-Tomaten-Esser wollten noch einen Nachschlag, den gab es aber nicht, weil nicht genügend Früchte reif waren. Deshalb baue ich dieses Jahr drei oder vier von den Pflanzen an. An einem sonnigen Ort überleben die auch im ungeschützten Bereich, soweit es nicht ununterbrochen regnet und du Tiefsttemperaturen hast. Wir hatten ja letzten August in einer Nacht nur "plus sechs Grad". Selbst das hat die ungeschützte Pflanze problemlos überlebt.
Jetzt muss ich meine Bäume an Paprikas pikieren. Bin da viel zu spät dran. Einige sind schon 10 cm hoch. Da kann man inzwischen beim Wachsen zusehen.
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29.03.26, 20:57
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 29.03.26, 20:58 von Sarah.)
Hallo Lustiger Mann,
eine tolle Auswahl hast du da! Nahuelbuta Pink, Cherokee Purple, Cherokee Green Lime Stripe, Vater ?s Himbeerrote und Black Krim gehören auch zu meinen liebsten Sorten. Und Dwarfs habe ich heuer auch zum ersten Mal in größerer Anzahl ausgesät. Auf deine Batala bin ich gespannt, von der habe ich Samen, aber sie war noch nicht dran.
Verschiedene Brandywines stehen auch dieses Jahr bei mir auf der Liste. Was mir auffällt: Ich bin ja immer recht früh dran mit der Aussaat und ziehe unter Kunstlicht vor. Im Vergleich zu anderen Sorten, die wesentlich später dran waren, sind die Sudduth Strain und auch die Plattfood Strain wirklich langsam im Wachstum. Nur dir BW OTV wächst hier schneller. Ich hoffe jetzt nur, dass sie mir zumindest gut schmecken.
Dass du der Mom? s Paste noch eine Chance gibst, ist gut! Die wirft ordentliche Erträge ab und bleiben lange an der Pflanze, somit ideal für Soße. Ich habe sie dieses Jahr allerdings nicht dabei, weil ich stattdessen mal die Opalka teste.
Liebe Grüße
Sarah
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Hallo Sarah,
es ist natürlich immer eine Frage des Platzes. Dazu kommt die Arbeit mit den Tomaten. Das muss man bewältigen können.
Auf die Batala bin ich einmal gespannt. Es ist die einzige Griechin, die übrig geblieben ist. Ich habe insgesamt ca. sechs griechische alte Sorten eingetauscht, finde im Internet aber nur über zwei Sorten etwas. Die Batala soll recht gut schmecken, allerdings soll die Lagerfähigkeit sehr stark eingeschränkt sein, weshalb sie nicht mehr verbreitet sein soll. Werde über den Geschmack hier berichten.
Ausgesät wird bei mir zwischen dem 10. März und 20. April (Termin für die letzte Nachsaat). Damit habe ich bisher die besten Erfahrungen gemacht.
Die Mom´s Paste stand bei mir zweimal an einem Standort, den ich inzwischen aufgegeben habe. Da nehmen Nachbar´s Bäume und Sträucher zu viel Nährstoffe weg, dass die Pflanzen wirklich gut gedeihen.
Wünsche auch dir ein gutes Gartenjahr.
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Hallo LM,
ja meine Nahel und Momimi Salzi sind von dir. Wenn eine ggf verkreuzt ist, ist das nicht schlimm. Vielleicht kommt ja sogar was leckeres heraus.
Grillen tue ich mittlerweile nicht mehr, aber vielleicht brate ich die ja mal an, nachdem du so davon schwärmst
Ich habe ja einen Teil Obstwiese, gut für die Erinnerung dass die Bäume Energie ziehen. Hatte nämlich geplant dort ein Beet anzulegen und ggf überschüssige Tomaten dort dazwischen anzulegen. Mal schauen.
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(30.03.26, 22:24)Sammeltasse schrieb: Ich habe ja einen Teil Obstwiese, gut für die Erinnerung dass die Bäume Energie ziehen. Hatte nämlich geplant dort ein Beet anzulegen und ggf überschüssige Tomaten dort dazwischen anzulegen. Mal schauen.
Mit der Obstwiese könnte funktionieren, da die Bäume ja ziemlich weit auseinander stehen. Das würde ich durchaus probieren.
Mein Nachbar hat da viel Wildwuchs, der sehr dicht ist. Da ist alles drin. Musst du dir vorstellen, wie das Dornröschenschloß. Da kommt keiner durch. Von Eiben-, Walnuß-, Tuja- und anderem Wildwuchs alles dabei. Die Nadelgehölze machen zudem den Boden sauer. Er hat hier einmal auf meine Aufforderung vor fünf Jahren einiges umgehauen. Aber der Effekt ist wie beim Rasieren. Wenn man sich nicht dauerhaft rasiert, hat man einfach einen Vollbart, ob man das nun will oder nicht. Und dieser enorm dichte Wildwuchs zieht eben enorm viel Nährstoffe ab, da die Wurzeln alle auf meinem Grund sind.
Würde ich hier fünf Meter weiter weg vom Zaun meine Tomaten anbauen, würde das anders aussehen.
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19.04.26, 11:13
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.04.26, 11:16 von Lustiger Mann.)
Kurze Wasserstandsabgabe von mir:
Die Trauermücken haben viele Paprikakeimlinge gekillt. Dennoch habe ich 108 Paprikapflanzen in Töpfe gesetzt. Die gedeihen bis jetzt unterschiedlich. Jetzt kommen die nächsten Fressfeinde. Diese mini-kleinen Nacktschnecken. Sie haben mir bereits zwei Pflanzen gekillt. Da waren es nur noch 106 Paprikapflanzen. Habe keine Ahnung , wie viele ich davon abgebe. Will einmal die Technik unserer Kollegen aus dem Osten (ehemalige Sowjetunion und Rumänien) ausprobieren. Unterhalte mich ja in den Schrebergärten immer ganz gerne mit den Leuten, da man dann auch viel mitbekommt. Sie meinen Paprika kann man ruhig in 10 Zentimeter-Abständen ausprobieren. Hatte daran ja immer meine Zweifel. Dieses Jahr will ich es aber einmal ausprobieren an ein paar Stellen. insgesamt habe ich 22 verschiedene Paprika- und Chilli-Sorten. Pflanzen sind zwischen 4 cm und 12 cm groß.
Bei den Tomaten habe ich vorgestern das letzte Mal "nachgesät". Naja, da fallen dir deine "Noch-nie-angebauten-Samen" in die Hand und du recherchierst hier einmal und - schwups - schon muss diese Sorte angebaut werden. Platz dafür wüßte ich jetzt nicht, aber da findet sich schon was. Das kann also in vier Wochen bei der Auspflanzung lustig werden. Wahrscheinlich wird es wieder im Juni den einen oder anderen Aufschrei meiner Frau geben, weil sie verzweifelt einen ihrer Töpfe sucht und nicht findet, ja nicht finden kann, weil da schon wieder eine Tomatenpflanze vom Göttergatten drin steckt.
Insgesamt bin ich inzwischen bei 84 Sorten angelangt. Zwei Sorten wollen so überhaupt nicht keimen. Die Feuerwerk scheint einen Fluch über mich gebannt zu haben, denn von drei unterschiedlichen Chargen keimt keine. Letztes Jahr gab es bereits keine Feuerwerk, weil sie auch nicht gekeimt ist. Was habe ich dieser Sorte nur angetan, dass sie mir gegenüber so gnadenlos agiert?
Alle Pflanzen konnten die letzten Nächte im Gewächshaus bleiben. Es war immer über fünf Grad plus. Ab heute beginnt wieder das leidige Kisten schleppen. Es wird wieder kalt in der Nacht. Die erste Charge mit Tomaten muss ich im Verlauf der nächsten Woche pikieren. Dann werden es noch mehr Kisten - seufz (Anmerkung der Redaktion: Selber Schuld!).
Es bleibt also spannend. Die Beete sind noch nicht her gerichtet und das muss das lustige Männlein unbedingt in den nächsten vier Wochen angehen.
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19.04.26, 13:50
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 19.04.26, 13:52 von asmx91.)
Das mit dem 10cm Abstand bei Paprika funktioniert, mache ich schon viele Jahre so. Hat mir die Mutter meines letzten Chefs verraten. (Kroatin)
Soll ich Dir Feuerwerk Samen schicken für nächstes Jahr?
Hatte die letztes Jahr im Anbau aus uralten Samen von mir...
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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Lustiger Mann - das wird lustig!
Du musst noch das Beet her richten und ich muss zusätzlich noch das XXL Tomatendach bauen
Die letzten beiden Nächte waren meine Tomaten draußen. Es war max 9 Grad kuhl.
Feuerwerk gehört zu meinen Lieblingsorten. Aus dem Tauschpaket habe ich von asmx die 2016er zum keimen gebracht. Fireworks original TomatoFest 2011 Samen dagegen tote Hose.
Nächste Woche pikieren? Bist du wirklich so "spät" dran oder meinst du umtopfen.
Ich selbst bin dieses Jahr 3 Wochen früher dran als letztes Jahr (gefühlt derjenige im Forum der als letztes ausgesät hat) doch selbst ich habe schon fast alles umgetopft. Eine 60er Anzuchtplatte fehlt noch.
84 Sorten sind top! Wie viele Pflanzen pro Sorte?
Hab etwas mehr dieses Jahr  und bin jetzt bereits schon froh wenn ich nicht täglich alles hin und her bewegen muss.
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(19.04.26, 11:13)Lustiger Mann schrieb: Kurze Wasserstandsabgabe von mir:
Die Trauermücken haben viele Paprikakeimlinge gekillt. Dennoch habe ich 108 Paprikapflanzen in Töpfe gesetzt. Die gedeihen bis jetzt unterschiedlich. Jetzt kommen die nächsten Fressfeinde. Diese mini-kleinen Nacktschnecken. Sie haben mir bereits zwei Pflanzen gekillt. Da waren es nur noch 106 Paprikapflanzen. Habe keine Ahnung , wie viele ich davon abgebe. Will einmal die Technik unserer Kollegen aus dem Osten (ehemalige Sowjetunion und Rumänien) ausprobieren. Unterhalte mich ja in den Schrebergärten immer ganz gerne mit den Leuten, da man dann auch viel mitbekommt. Sie meinen Paprika kann man ruhig in 10 Zentimeter-Abständen ausprobieren. Hatte daran ja immer meine Zweifel. Dieses Jahr will ich es aber einmal ausprobieren an ein paar Stellen. insgesamt habe ich 22 verschiedene Paprika- und Chilli-Sorten. Pflanzen sind zwischen 4 cm und 12 cm groß.
Bei den Tomaten habe ich vorgestern das letzte Mal "nachgesät". Naja, da fallen dir deine "Noch-nie-angebauten-Samen" in die Hand und du recherchierst hier einmal und - schwups - schon muss diese Sorte angebaut werden. Platz dafür wüßte ich jetzt nicht, aber da findet sich schon was. Das kann also in vier Wochen bei der Auspflanzung lustig werden. Wahrscheinlich wird es wieder im Juni den einen oder anderen Aufschrei meiner Frau geben, weil sie verzweifelt einen ihrer Töpfe sucht und nicht findet, ja nicht finden kann, weil da schon wieder eine Tomatenpflanze vom Göttergatten drin steckt.
Insgesamt bin ich inzwischen bei 84 Sorten angelangt. Zwei Sorten wollen so überhaupt nicht keimen. Die Feuerwerk scheint einen Fluch über mich gebannt zu haben, denn von drei unterschiedlichen Chargen keimt keine. Letztes Jahr gab es bereits keine Feuerwerk, weil sie auch nicht gekeimt ist. Was habe ich dieser Sorte nur angetan, dass sie mir gegenüber so gnadenlos agiert?
Alle Pflanzen konnten die letzten Nächte im Gewächshaus bleiben. Es war immer über fünf Grad plus. Ab heute beginnt wieder das leidige Kisten schleppen. Es wird wieder kalt in der Nacht. Die erste Charge mit Tomaten muss ich im Verlauf der nächsten Woche pikieren. Dann werden es noch mehr Kisten - seufz (Anmerkung der Redaktion: Selber Schuld!).
Es bleibt also spannend. Die Beete sind noch nicht her gerichtet und das muss das lustige Männlein unbedingt in den nächsten vier Wochen angehen.
Von meinen 4 ausgesäten Feuerwerk sind nur 3 gekeimt.
Von den 3 Gekeimten war einer ein Helmträger, hat aber überlebt.
Eine von den 3 haben dann die Rostmilben so arg zugesetzt, dass sie eingegangen ist.
Die übrigen 2 habe ich jetzt die letzten Tage bei dem schönen Wetter ins Freiland bei mir auf der Terrasse gepflanzt und just kommen die kalten Tage der vermutlich vorgezogenen Eisheiligen.
Für die nächsten Tage sind Bodenfrost angesagt und das nachden schönen warmen Tagen.
Jetzt werde ich jeden abend Eimer zum Schutz vor Frost auf die Pflanzen stellen und hoffen, dass meine 2 letzten der Mohikaner überleben.
LG Jörg
Wenn sich alle Experten einig sind, ist Vorsicht geboten.
Bertrand Russell
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Ich glaube nicht an vorgezogene Eisheilige. Bis Mitte Mai rechne ich mit Nachtfrösten.
Erst wenn die letzte Fichte verdorrt, der letzte Fluss vertrocknet und der letzte Schmetterling vergiftet ist, werdet Ihr feststellen, dass man Subventionen nicht essen kann.
Frei nach dem alten nativen Stammesführer
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