Und schon wieder sind 2 Wochen rum, wie doch die Zeit vergeht.
Meinen Pflanzen hat der viele Sonnenschein sehr gut getan. Auch wenn es immer noch Nachtfrost gegeben hat, haben der Kohlrabi und der Kirschbaum das ganz gut weggesteckt.
Bei der Süßkirsche (Sylvia) war es aber hart an der Grenze, weil bei Luftfrost die Blüten erfrieren, aber dieses Jahr steht der Kirschbaum in voller Blütenpracht, nachdem ich letztes Jahr die Ameisenkolonie (schwarze Wegameise) erfolgreich bekämpfen konnte.
Und so freue ich mich schon auf eine reichhaltige Kirschernte, zumal der Bodenfrost erst mal die nächsten Tage weg bleiben soll.
Wer hat schon auf der Terrasse im zweiten Stock einen fast 3 Meter hohen Kirschbaum ?
Die C. S. Tomate macht sich auf Grund des sehr sonnigen Frühjahrs zu meinem Erstaunen sehr gut. Nach anfänglichem "Rumgezicke" werden jetzt doch vermehrt Blüten befruchtet und nicht mehr einfach abgestoßen. Vielleicht liegt es aber auch an der wöchentlichen Flüssigdüngergabe, die sie immer freitags bekommen.
Und "saufen" tuen sie ordentlich, locker 2 Liter Regenwasser pro Tag alle zusammen.
Die Tomate Gnom habe ich jetzt vom 10-er Topf in ein 3 Liter Topf umgepflanzt. Bis jetzt wächst sie so vor sich hin, aber so richtig zufrieden bin ich mit der Sorte bis jetzt noch nicht, mal sehn wie sie sich jetzt im größeren Topf macht.
Eine im 20 Liter Kübel in der Stube wild gekeimte Tomate (keine Ahnung welche Sorte) habe ich zu Versuchszwecken schon mal in meinen 110 Liter Kübel nach draußen gepflanzt, ohne vorherige Gewöhnung an das Sonnenlicht da draußen und obwohl noch Nachtfröste waren.
Den ersten Tag (es war vor 3 Tagen) hatte sie sich komplett auf die Erde gelegt, als wenn sie eingehen wollte.
Ich hatte sie auch nicht angegossen aber dafür 10 cm tiefer gesetzt.
Abends habe ich einen 10 Liter Eimer zum Frostschutz drauf gestellt und mit dem Bratenthermometer die Temperatur der Erde unmittelbar an der Pflanze frühmorgens gemessen.
Ergebnis war, dass die Erde unter dem Eimer immer noch ca. 10 Grad hatte, und die Luft an meinem Außenthermometer 0 Grad anzeigte. Wahrscheinlich speichern die schwarzen Kübel tagsüber die Sonnenwärme und geben sie an die Erde im Kübel ab und durch den Eimer wird nachts die Abstrahlung nach oben bei klarem Himmel verhindert, so dass es eine Art Munigewächshaus nachts ist.
Mal sehen ob die Tomate durchhält bis nach den Eisheiligen Mitte Mai, zumal sie im Kübel der Pfefferminze ist, gegen die sie sich auch noch behaupten muss.
Gegossen wird sie auch nicht von mir, da der 110 Liter Kübel noch genügend Wasser gespeichert haben müsste. Gießen werde ich sie erst, wenn die Blätter irgendwann mal hängen.
So, dass solls für heute gewesen sein. Allen noch ein gutes Tomatenjahr
Euer Jörg
Wenn sich alle Experten einig sind, ist Vorsicht geboten.
Bertrand Russell