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Blüten vertrocknen und Kümmerwuchs
#1
Hallo zusammen,

nachdem wir mit unseren ersten überdachten Freilandtomaten einen so guten Start hatten (oder es schien so) und jetz vor Kurzem den Pilz überwunden haben, ist bei uns etwas Ernüchterung eingetreten. An dieser Stelle aber nochmal ein riesiges Danke an die Hilfe aus dem Forum bzgl. des Pilzes.

Von 9 Pflanzen tragen eigentlich nur 2 richtig gut, und das sind die Black Cherry. Die anderen sind Fleischtomaten (2 Black Krim, 1 Pink Brandywine, 1 Kellogg's Breakfast, 2 Ananas Noire und eine noch Unbekannte, Samen waren falsch). An einer Krim hängen gerade mal 6 Früchte und die sind jetzt Golfball groß. Die Kellogg's hat 4 Früchte, wovon nur 2 eine nennenswerte Größe haben (sehr kleiner Apfel). Die Brandywine hat unten 4 recht große Früchte, an den oberen Rispen hängen maximal 2 kleinere, die restlichen Blüten bilden keine Früchte (vertrocknen aber auch nicht?...). Die beiden Ananas Pflanzen haben unten einige sehr schöne und auch große Früchte. Aufgrund des weiter unten beschriebenen Blütenausfalls weiter oben werden das wohl leider auch die einzigen für diese Saison bleiben.

Momentan beobachten wir bei uns, dass sehr viele der neuen Blüten verkümmern, vertrocknen oder braun werden. Viel zu sehen ist auch, dass an einem Fruchtstand mal 1 bis 2 Früchte ansetzen, die restlichen Blüten aber entweder keine Frucht bilden oder in so einem verkümmerten Stadium verbleiben (Durchmesser des Fruchtansatzes ca. 2mm, siehe Fotos). Zwei Pflanzen hate der Pilz böse erwischt, ich denke da liegt es ganz klar daran. Da sind die Blütenstände sogar "vergilbt" und komplett abgefallen. Gerade bei beiden Ananas Noire musste ich jetzt feststellen, dass in der "neuesten Etage" der Großteil der Blüten tot ist und in der darunter liegenden fast keine Früchte gebildet werden.

Die Fleischtomaten sind jetzt ca. 1,50 hoch. Ausgesät hatten wir Ende März und ein zwei Tage nach den Eisheiligen dann ins Freiland. Die Erde war vorher Rasen, welchen wir im April umgegraben hatten. Das Ganze haben wir dann mit einer Mischung aus Kompost, Bio Langzeitdünger, Sand, Urgesteinmehl und Pflanzerde aufgewertet. Der Standort ist windgeschützt und mit Wellprofilen überdacht.

Ich vermute wir haben einige schwere Anfängerfehler gemacht. Hier vielleicht kurz eine Liste:

- am Anfang quasi nicht gegossen (max. 1 bis 2 Mal / Woche), Idee war das Wurzelwachstum zu fördern (und den Geschmack? -> Stekovics)
- zu wenig oder sogar viel viel zu wenig gedüngt, insgesamt einmal Thomaskali nachgegeben und vor 1,5 Wochen zum ersten mal Brennesseljauche
- zu viele Triebe zu lange stehen gelassen, bei den Black Cherry hat es gut funktioniert, die wachsen beide mit 4 Trieben, die anderen bis ca. Anfang Juni teilweise mit 5 Trieben stehen gelassen und dann in Panik bei Dschungelwuchs abgeschnitten, insgesamt steht die Ananas jetzt mit 4 Trieben, eine Krim mit 3 Trieben, Brandywine mit 3 Trieben, Kellogg's mit 2 Trieben, Unbekannte Tomate mit 3 Trieben

Hättet ihr ein paar Ratschläge parat, was man definitiv nicht tun sollte (hätten tun sollen) und wie man jetzt noch das Beste aus der Ernte rausholt?

Bei der Fruchtausbeute könnte ich mir vorstellen, dass man jetzt einfach mehr düngen und gießen sollte. Die vertrockneten Blüten allerdings sind verloren... Hier könnte ich mir vorstellen, dass es an den starken Temperaturschwankungen lag (sind bei Hamburg). Zuletzt waren hier tagsüber sonnige 25°C und nachts teilweise bis auf 8°C runter.


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