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(30.06.26, 00:10)Sammeltasse schrieb: Immer wieder Montags!
Es ging heute direkt fleißig weiter: Insgesamt habe ich heute 14 Pflanzen in Töpfe gepflanzt, davon waren vier Zwergtomaten / Mikro-Zwerge.
Mein endgültiges Auspflanzen ist auch noch nicht zu Ende. Ca. 15 Dwarfs müssen noch in größere Kübel. Die sind alle in 4 Liter Eimern und müssen noch in 12 Liter oder 20 Liter Baukübel. Mir ist hier die Hitzewelle und eine heftige Sommererkältung dazwischen gekommen. Also mach dir keinen Kopf.
20 Pflanzen sind schnell ausgepflanzt. Aber ich mit meinen weit über 100 Pflanzen, naja. Und bei dir scheint es ja noch schlimmer zuzugehen als bei mir.
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16.07.26, 01:10
(Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 16.07.26, 01:12 von Sammeltasse.)
Hallo Lustiger Mann
danke für deine aufmunternden Worte! Es tut gut zu lesen, dass auch andere mit „Baufehlern“ oder nicht ganz perfekt sitzenden Dachrinnen so entspannt umgehen können, obwohl es mich selbst fuchst.
Die Dachrinne steht mir noch bevor. Bei dem massiven Tomatendach habe ich bislang alles gut umsetzen können. Das einzige, was nicht 100 % ist, sind die gebohrten Löcher zur Befestigung der Pfosten in den H-Ankern und den Bodeneinschlaghülsen. Da habe ich mich schwergetan, fast nie bin ich exakt auf der anderen Seite richtig rausgekommen.
Ja, das hast du absolut richtig erkannt. Bei mir geht es (leider) noch viel schlimmer zu. Aber ich bin sackfroh, bis auf ein paar wenige Pflanzen durch zu sein. Nun steht allerdings noch das große Hochbinden mir bevor. Hitzewelle hin oder her, mir blieb keine Wahl: Die Pflänzchen mussten aus den kleinen Töpfen raus. Bei allem anderen hat es ziemlich gut für das erste Mal geklappt, ich bin sehr zufrieden.
Danke für deinen Zuspruch.
Liebe Grüße,
Sammeltasse
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(16.07.26, 01:10)Sammeltasse schrieb: Die Dachrinne steht mir noch bevor. Bei dem massiven Tomatendach habe ich bislang alles gut umsetzen können. Das einzige, was nicht 100 % ist, sind die gebohrten Löcher zur Befestigung der Pfosten in den H-Ankern und den Bodeneinschlaghülsen. Da habe ich mich schwergetan, fast nie bin ich exakt auf der anderen Seite richtig rausgekommen. Die 100% gebohrten Löcher, das ist reine Übungssache. Inzwischen habe ich den Bogen raus. Hatte mir da eine extra Bohrvorrichtung gekauft. Die war aber eher für das Einsteckschloss an Türen gedacht.
Wenn Du die Balken genau waagerecht ausrichtest und dann den Bohrer genau senkrecht aufsetzt, kommst du auch auf der anderen Seite genau raus. Musst vielleicht noch ein wenig korrigieren, aber wenn du zwei, drei Millimeter korrigieren musst, ist das doch nicht schlimm.
Habe dieses Jahr einige Bohrungen mit 7 Cm Pfosten gemacht, die passten alle einwandfrei.
Am Anfang habe ich mit ein paar alten Holzresten geübt, bevor es ernst wurde.
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Kann gut sein, dass es an mir liegt, da ich nicht richtig akkurat freihändig gebohrt habe. Mir kam es aber auch so vor, als ob die Löcher nicht zu 100 % passgenau waren. Das Problem bei den Einschlaghülsen ist, dass sie teilweise unten nicht akkurat zusammengeschweißt sind. Dadurch steht eine der zwei Stellen etwas höher.
Manches Mal hätte ich schwören können zemlich gerade und mittig zu sein. Beim Einsetzen der Schraube merkte ich dann irgendwie verläuft das ganze schräg. Das war dann wirklich sehr schräg für mich.
Obwohl ich die passenden Einschlaghülsen für die 7x7-Pfosten hatte, war doch teilweise viel Spielraum, so dass es hier auch schon beim Anzeichnen der Bohrlöcher minimale Abweichungen gegeben haben könnte. Da habe ich mich auf jeden Fall schwergetan und bin nun saufroh, dass ich vorerst keine Pfostenlöcher mehr bohren muss.
Oh, pardon, ich habe ja noch ein paar Pfosten übrig. Ich sage dir Bescheid, wenn es so weit ist – dann kommst du vorbei und bohrst mir die Schraublöcher!
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Das Amselnest
Übrigens habe ich direkt etwa einen Meter über dem Dach im Baum ein Amselnest ausgemacht.
Entdeckt habe ich bisher nur ein Junges
und den Amselvater. Bei dem erwachsenen Tier handelt es sich eindeutig um ein Männchen, was an seinem tiefschwarzen Gefieder und dem leuchtend gelben bis leicht orangenen Schnabel gut zu erkennen ist.
Der Amselvater ist mir schon öfters aufgefallen, weil er immer zwischen meinen Tomaten umherfliegt und hüpft.
Zuerst habe ich ihn für einen Raben gehalten, bis ich dann das Nest und das kleine, braun gefiederte Junge entdeckte. Immer wieder hört man bei der Arbeit an den Tomaten ein ständiges Gefiepe und Gezwitscher.
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Die dritte kleine Ernte am 16.07.2026
Mein persönliches Highlight war die Feuerwerk. Glücklicherweise gibt es hier von demnächst Nachschub, wenn auch wieder eine etwas kleinere Frucht, aber da wo ich dafür mit einer sehr schönen Goldregen.
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(16.07.26, 22:40)Sammeltasse schrieb: Kann gut sein, dass es an mir liegt, da ich nicht richtig akkurat freihändig gebohrt habe. Mir kam es aber auch so vor, als ob die Löcher nicht zu 100 % passgenau waren. Das Problem bei den Einschlaghülsen ist, dass sie teilweise unten nicht akkurat zusammengeschweißt sind. Dadurch steht eine der zwei Stellen etwas höher.
Bei der Gelegenheit fällt mir ein: Ich habe dieses Jahr zwei Einschlaghülsen gekauft. Bei mir sind die Eichenäste eines Tomatengestells nach Jahren durchgefault. Durch den schweren Schnee sind sie dann zusammengebrochen. Also, Entscheidung dies nun mit Bodenhülsen und zwei passenden Stangen zu machen. Bodenhülsen und passende Stangen im Bauhaus gekauft. Bei den Einschlaghülsen waren aber keine Schrauben dabei. Dann wollte ich schon das Bohren anfangen und dabei fiel mir auf, die Bohrungen waren nicht sauber. Kurzerhand die Bodenhülsen zurück gebracht und ein paar Tage später passende Bodenhülsen beim Hornbach gekauft. Dort waren die Schrauben dabei und mußten nicht extra gekauft werden. Dabei auch auf die saubere Verarbeitung der Bodenhülsen geachtet. Die haben ja genug davon rumliegen. Dann hat auch alles hingehauen.
Das fällt mir gerade ein, als ich deinen Beitrag gelesen habe. Vor ein paar Jahren hatte ich eine so krumme Bodenhülse dabei, die sich letztlich verkantet hatte. Die bekam ich nur noch mit dem Wagenheber wieder aus dem Boden heraus und die konnte ich anschließend entsorgen. Die hatte sich komplett verzogen. Ob das beim Einschlagen passierte oder ob die vorher schon krumm war, keine Ahnung. Dieses Abenteuer kam mir aber wieder in den Sinn, als ich die beiden ersten Bodenhülsen aus Bauhaus bearbeiten wollte. Bei Hornbach waren auch so einige Bodenhülsen dabei, die ich nicht gerade als optimal ansah.
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(16.07.26, 23:56)Sammeltasse schrieb: Das Amselnest
Übrigens habe ich direkt etwa einen Meter über dem Dach im Baum ein Amselnest ausgemacht.
Entdeckt habe ich bisher nur ein Junges
und den Amselvater. Bei dem erwachsenen Tier handelt es sich eindeutig um ein Männchen, was an seinem tiefschwarzen Gefieder und dem leuchtend gelben bis leicht orangenen Schnabel gut zu erkennen ist.
Der Amselvater ist mir schon öfters aufgefallen, weil er immer zwischen meinen Tomaten umherfliegt und hüpft.
Zuerst habe ich ihn für einen Raben gehalten, bis ich dann das Nest und das kleine, braun gefiederte Junge entdeckte. Immer wieder hört man bei der Arbeit an den Tomaten ein ständiges Gefiepe und Gezwitscher.
Das ist sehr schön. Ich habe auf dem Grund auch noch sehr viele Hecken und lasse die stehen, obwohl das Arbeit macht. Wir haben aber unzählige Vögel und viele Vogelarten. Bis vor zwei Jahren wurde auch ein Waldkauz gesichtet. Einen Falken oder Sperber haben wir auch da.
Vor zwei Jahren war unsere kleine Hundedame unheimlich aufgeregt und ich sah nach, warum sie so panisch war. Da stand am Knöterich ein Graureiher und räumte seelenruhig ein Amselnest aus.
Was den Graureiher angeht: Du konntest die Uhr danach stellen: Morgens zwischen 6.00 Uhr und 6.15 Uhr kam der Graureiher und residierte in etwa acht Meter Höhe auf einer Buche. Nachmittags kam er häufig wieder.
Inzwischen kommt er überhaupt nicht mehr, was ich persönlich auch nicht bedauere. Er landete immer im Nachbargarten. Im März war ich in diesem Garten einmal, da ich mit dem Eigentümer die Fällung meiner Birken besprochen habe. Dabei hat es mich richtig umgehauen. Der vorherige Mieter hat zwei Jahre nichts mehr in dem Garten gemacht und die Brombeeren sind über zwei Meter hoch gewuchert. Ein Paradies für Mäuse und anderes Kleingetier. Inzwischen hat der neue Mieter wohl die halbe Verwandtschaft anrücken lassen und den Garten wieder kultiviert. Seitdem scheint die Speisekarte des Graureihers wohl deutlich geschrumpft zu sein, so dass sich die Anreise in dieses ehemalige Nobel-Restaurant nicht mehr lohnt.
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(16.07.26, 23:48)Sammeltasse schrieb: Das Foliendach über dem Maulwurfsrevier ist fertig.
Mittwochabend um 21 Uhr konnte ich endlich Feierabend machen. Das Dach stand soweit, und alle meine kleineren Schrauben waren restlos aufgebraucht. Ich war heilfroh darüber, denn für den morgigen Donnerstag war Regen angesagt. Die Vorgehensweise war bei diesem Bau grundsätzlich die gleiche wie bei dem anderen Foliendach.
Ein paar Schönheitsarbeiten stehen später dann noch an. Die Kunststoffpaneele habe ich dreckig verbaut. Absolut keine Lust die extra noch mit dem Hochdruckreiniger sauber zu machen.
Tatsächlich hat es heute am Donnerstagabend dann auch geregnet, und ich konnte zwei kleine Wasserblasen entdecken. Daraufhin habe ich sofort mit weiteren Kunststoffpaneelen nachgebessert, indem ich diese zusätzlich auf die Sparren unter die Folie geschoben habe. Soweit hat das erst einmal gut funktioniert; die gebildeten Blasen haben sich durch die Verstärkung von alleine aufgelöst. Der Regen ist nun beendet.
Ich bin sehr froh darüber, dass nun alle drei Dächer stehen. Der gute alte blaue Hocker ist dem Bau leider zum Opfer gefallen. Schade!
Das sieht doch sehr gut aus!
Die Kunststoffpanele ist in ein paar Jahren sowieso dreckig. Ich bin auch immer so ein geistiger Kleingärtner, der auf die Idee kommt, irgendwelche Dinge unnötig zu säubern oder Dinge die man krumm verbauen kann exakt auszurichten. Mein Drang zur Genauigkeit ist manchmal sehr hinderlich. Aber wer weiß, was mich das auch schon an Mehrarbeit erspart hat. Man sieht eben immer die Mehrarbeit, die durch diese Genauigkeit entsteht und den Fortschritt beim Bau dann enorm aufhält.
Was ich gemacht habe bei meiner Pergola: Ein ganzes System mit Metallspanndrahtseilen unter dem Dach verbaut. Da hänge ich meine Tomatenhaken auf und ich kann die Tomaten umhängen wie ich will.
Zum Thema Genauigkeit: Da wäre ich fast am eigenen Perfektionismus verzweifelt. Da habe ich dann tatsächlich angefangen nochmals meine nie so richtig da gewesenen Physik-Kenntnisse auszupacken. Welche Stärke müssen die Seile haben - welche Kräfte ziehen an der Pergola wie und wo an? - welches Gewicht darf in welchem Abschnitt an Tomatenpflanzen wie und wo wirken? - welche Verbindungssysteme werden wie und wo angebracht? - wie viele Schrauben müssen ein Verbindungssystem halten? - welche Stärke müssen die Verbindungssysteme haben? Kracht die ganze Pergola nicht unter der Last der vielen Kräfte zusammen? - usw. usw.
Da bin ich fast verzweifelt. Aber es hat sich gelohnt! Dieses System ist genial, da ich dadurch beeinflussen kann, wie meine Tomaten wachsen. Wuchert eine zu sehr, wird sie einfach dorthin umgehängt, wo Platz ist.
Das war von Anfang an mit dem Seilsystem so geplant. Deshalb auch die starken Pfosten und die Dachfläche wurde so aufgeteilt mit den Befestigungen, dass hier nicht all zu viel passieren kann.
Ich traue mich also definitiv ohne Bauhelm und ohne Survival-Kit unter meine Pergola.
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