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Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 5 im Durchschnitt
Saison 2026: XXL-Tomatendach und Alpakas!
#61
Hallo Sarah,

die Lithuanian Rose, die bei mir wächst, ist tatsächlich eine andere Sorte. 

Das Saatgut stammt aus unserem Tauschpaket und wurde von asmx91 beigelegt. Es ist eine Absaat von ihr. Bei dem Tauschpaket kannst du dieses Jahr übrigens auch super gerne mitmachen!

Die Google KI nennt die Crested Pink (also die Litauen Crested Pink) zwar als gleiche Sorte, aber mir ist auf den Bildern ebenfalls aufgefallen, dass die Form doch etwas anders ist. Die dort gezeigte Variante wirkt sogar leicht gerippt, was bei meiner überhaupt nicht der Fall ist. Ich habe den alten Samen hier auch bereits verjüngt.

Die „normale“ Lithuanian habe ich dieses Jahr ebenfalls im Anbau, allerdings ist sie aktuell noch nicht reif. Das Original davon stammt ursprünglich vom SSC (Secret Seed Cartell). Ich bin auf den Vergleich aber auch schon sehr gespannt!

Viele Grüße,
Sammeltasse
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#62
Die siebte Ernte am 27.07.2026
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Top-Highlight war West Virginia Yellow. Anmerkung: Die Sorte ist als West Virginia Sweet Meat bezeichnet. Diese ist rot. Es gibt auch die Sorte West Virginia Yellow, welche optisch exakt meiner Frucht gleicht. In diesem Fall ist es mir völlig egal, wie die Sorte heißt, denn die Tomate war einfach nur saulecker. Tolle Balance zwischen Süße und Säure, rauchig und würzig. Toll. Definitiv für nächstes Jahr gesetzt. Mehrere Pflanzen. Zusätzlich baue ich noch den originalen Samen an um eine Verwechslung auszuschließen.
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Weiteres Top-Highlight: lila-rosa Cocktail. Die Pflanze habe ich von einem regionalen Tomatentauschpartner bekommen. Laut ihm stammt die Sorte von Lilatomate Melanie Grabner. Die kommt definitiv auch nächstes Jahr wieder. Im Internet gibt es keine Infos über die Sorte.

Highlight: Malakitowaja Schkatulka, Evil Olive, Lithuanian SSC, Cherokee Tiger Orange, Kleopatra und die schwarze Spanierin.

Bei der schwarzen Spanierin handelt es sich um Samen, welche ich aus Spanien bekommen habe. Einmal als rote Fleischtomate und als diese schwarze Fleischtomate. Beim Anbau beider Sorten war sehr auffällig, dass sie besonders stark wachsen. Sie hatten in kurzer Zeit deutlich mehr Geiztriebe und größere entwickelt als alle Pflanzen ringsrum. Ebenso gehört gerade diese schwarze Tomate zu den Pflanzen, die am meisten Früchte tragen. Da kommt keine andere Pflanze mit.

Kleopatra ist eine tolle tischtennisballgroße Tomate, perfekt für Salat, mit einem tollen, erfrischenden Tomatenaroma.

Die Sorte Evil Olive ist auch für das nächste Jahr gesetzt. Schmeckt nicht wie eine typische Tomate, sondern erfrischend anders. Ich finde die Klasse und außergewöhnlich.

Übrigens kommt es mir so vor, dass die Chocolate Pear im Laufe der Zeit immer besser wird. Ebenso Fiorino.

Von Balkonzauber habe ich übrigens zwei verschiedene Samen verwendet: einmal getauschte und einmal Original-Samen. Wenn ich es noch richtig zuordnen kann, ist die Frucht des gekauften Originalsamens etwas größer, schmeckt aber nicht ganz so gut wie die aus dem etwas kleineren, eventuell einen Tick rötlicheren getauschten Samen.

Alle anderen Sorten waren gut, aber zumindest noch kein Highlight wert. Am schwächsten war die Sorte Juni, aber immerhin noch besser als eine Supermarkttomate. Die Konkurrenz war dieses Mal auch wieder sehr stark.

Die Sorte Indigo Apple ist nicht schlecht, aber in der Größe gibt es als Antho-Tomate bessere Alternativen, wie z. B. die Bosque Blue Bumblebee oder die etwas größere und für mich deutlich noch besser schmeckende Blue Gold bzw. Blue Beauty. Beides super. Von der Indigo Apple habe ich übrigens drei Pflanzen. Interessanterweise ist nur eine die richtige. Die zwei anderen sind verkreuzt: Eine bildet keine Anthocyane aus, und die andere deutlich weniger und ist eher gelbrot geflammt. Beide Verkreuzungen sind zum Einkochen in Ordnung, für den frischen Verzehr na ja. Nächste Saison fliegt die Indigo Apple bei mir raus.
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#63
Die 8. Ernte am 28.07.2026
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Top-Highlight: Jantarniy 530. Geschmack: Süß und würzig, einfach saulecker. Anmerkung: Ein paar Tage zuvor habe ich bereits eine kleine rote Cocktail geerntet, welche ebenfalls mit Jantarniy beschriftet war – irgendwo hat sich hier also ein Fehler eingeschlichen. Jedenfalls waren beide Sorten sehr lecker und stehen für die nächste Saison bereits auf dem Zettel. Bei Jantarniy gibt es übrigens verschiedene Schreibweisen im Internet; kyrillisch übersetzt von der Original-Samenpackung war die Schreibweise wie bei mir mit dem Zusatz 530. Die Farbe ist bei mir eher gelb als orange.

Zwei weitere Top-Highlights: Blue Pear und Blue Beauty. Die Blue Beauty habe ich bereits zuvor geerntet, die Blue Pear nun das erste Mal. Von der Form her habe ich wegen des Namens etwas anderes erwartet, aber sie ist einfach nur super und kommt wieder: süß, kräftig und würzig.

Highlights: Antho Striped, Antho Pink Panther und Black Cherry.

Humboldti ist übrigens eine fürs Freiland ausgewiesene kleine Cocktailtomate. Der Geschmack ist ganz gut und sie ist perfekt für den Salat. Sie kommt nächstes Jahr wieder ins Freiland.

Rizado de Moratalla und Chernoe Serdtse sollten im Idealfall besser schmecken als bei mir. Der Grundgeschmack war da, aber es hat noch etwas gefehlt. Es bleibt spannend!

Supersweet 100 ist lecker; ich habe testweise ein Tütchen im Supermarkt gekauft.

Die Sorte Minigold kann man machen, muss man aber nicht. Ich habe blöderweise der Minigold einen exklusiven Platz unter dem massiven Tomatendach spendiert – hier hätte ein Eimer oder Balkonkasten locker ausgereicht. Dafür wächst sie nun hoffentlich besonders gut.

Der Whipper Snapper hat meine ich geschmacklich noch etwas zugelegt.
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#64
Die neunte Ernte am 30.07.2026

Meine drei bisherigen absoluten Lieblingssorten sind vertreten: Orgasmus, Feuerwerk und Vintage Wine.
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Top-Highlight: Orgasmus (unbekannte Cherrytomate). Meine Lieblingssorte lässt mich nicht im Stich. Einfach geil.

Weitere Top-Highlights: Feuerwerk (diesmal wirklich eine Mini-Mini-Feuerwerk) und die lila-rosa Cocktails.
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Meine Lieblingssorte Vintage Wine war leider ein Flop. Drucktechnisch hätte sie reif sein sollen, aber schon beim Aufschneiden habe ich gemerkt, dass sie noch ein bis zwei Tage gebraucht hätte. So war sie leider nur sauer, fuck – schade, die Enttäuschung war groß.

Morado de Fitero: Ein interessanter Grundgeschmack war da, aber er war total flach. Die Sorte soll außergewöhnlich gut sein, dementsprechend war ich enttäuscht. Aber auch hier gilt: Es bleibt spannend!

Belyi Naliv: Auch diese Sorte soll sich geschmacklich von anderen abheben, daher war ich auch hier etwas enttäuscht. Aufgrund der Risse in der Haut hat sich die Frucht weicher beziehungsweise reifer angefühlt, als sie war; auch diese hätte noch zwei Tage gebraucht. Der Grundgeschmack war zwar gut, aber flach und nicht intensiv. Zum Glück kommt hier noch ausreichend Nachschub zur Verkostung und Begutachtung.
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#65
Da will man glatt zum degustieren vorbeikommen^^
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#66
Und zum Helfen! ^^
Sind allerdings 160km ab STR.
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#67
Vergleichst Du eigentlich deine Sorten im Internet? Das würde ich einmal machen. Denn deine Vintage Wine schaut aus, wie alles mögliche. Aber nicht wie eine Vintage Wine.

Habe dieses Jahr auch wieder mindestens zwei Kuckucks eingetauscht. Bei den mikrigen Tomaten fällt es aber oft schwer, einzuschätzen, ob bestimmte Sorten wirklich Kuckucks sind, da ich meine Tomaten ja nicht gieße. Die schlesische Himbeere, die ich dieses Jahr habe, ist so groß wie eine mittlere Salattomate. Die war aber garantiert sortenrein. Also sehr viele Schrumpeltomaten dabei.
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#68
Hallo, mein Lieber!

Ja, ich schaue die Sorten teilweise im Internet nach – hauptsächlich im Vorfeld oder wenn ich irgendwelche Zweifel habe. Also keineswegs immer.

Danke dir für den Hinweis zur Vintage Wine! Tatsächlich war die Frucht auf dem Bild noch nicht ganz reif. Sie fühlte sich zwar schon weich an, hätte aber locker noch zwei Tage gebraucht – dementsprechend war der Geschmack auch nicht so der Hit. Mittlerweile konnte ich aber eine weitere Frucht von derselben Pflanze ernten (von der ich leider kein Foto gemacht habe) und die war wirklich sehr lecker.

Stimmt allerdings: Die Bilder im Internet zeigen die Vintage Wine meist gelb-rot und leicht gerippt. Meine ist eher nicht gelb-rot und auch kaum gerippt. Nun stellt sich die Frage: Hat sich der Samen letztes Jahr bei mir verkreuzt oder stimmte schon mit dem Ursprungssamen etwas nicht? Weiß ich nicht. Jedenfalls ist die Sorte lecker und das zählt erst einmal! Ich werde mir aber definitiv noch mal eine Vergleichscharge besorgen.

Was die Fruchtgrößen angeht: Ich hatte dieses Jahr bis jetzt auch eher kleinere Früchte. Wenn ich mir die Plantage aktuell so anschaue, hängen da mittlerweile aber teils richtig dicke Dinger dran. Spitzenreiter müsste eine Hugh's Lemon Oxheart aktuell sein. Ich schätze, dass es noch etwa eine Woche dauert, bis ich hier mit der Ernte überrannt werde!

Liebe Grüße 
Sammeltasse
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#69
Toll, ich hatte die Vintage vine auch schon vor langer Zeit im Anbau. Müßte ich mal wieder machen. Bei mir war es die Richtige und ober lecker. 
Such mir jetzt schon meine "Wiederkommer" für die kommende Saison raus. Die wird sicher spannend. Da sind Sorten dabei die schon lange in Vergessenheit geraten sind...
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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