bei meinen Paprika, die ich im Kübel anbaue sind die Blätter etwas "verzogen" bzw. "verkrümmt". Ich denke es liegt ein Mangel vor, weiß aber nicht genau was den Pflanzen fehlt.
Ich hatte das in früheren Jahren schon (in Kübeln) und mir wurde empfohlen Holzasche hinzuzugeben. Das hat damals auch geholfen. Allerdings würde ich gerne wissen was genau der Mangel ist u. ob es vielleicht etwas besseres als Holzasche gibt?
Zu den Pflanzen: beim Auspflanzen (ca. erste Maiwoche) bzw. letztem Umtopfen in größeren Kübel hatte ich Kuhmist-pellets, Hornspäne, Hornmehl u. etwas Brennessel hinzugegeben. Darüberhinaus habe ich bisher nicht gedüngt. Bisher auch (wegen Zeitmangel), noch keine Jauche. Die erste Brennessel-Jauche ist in Arbeit, danach kommt eine Jauche mit Giersch/Brennessel.
Als Mulch benutze ich dieses Jahr Brennessel, lieber wäre mir Rasenschnitt, habe ich aber momentan nicht verfügbar.
Hallo Micha, ich habe von Paprika keine Ahnung, aber bei meinen Tomaten das selbe Bild bei Überdüngung gehabt. Ich habe 4Wochen nicht gedüngt und es hat sich ausgewachsen.
Es gibt nichts schöners als ein blühender Garten und Tomaten in allen Farben
31.05.26, 19:32 (Dieser Beitrag wurde zuletzt bearbeitet: 31.05.26, 19:32 von womotomate.)
Bei dem was du alles an Düngern in die Erde hast glaube ich nicht an einen Düngermangel. Bei einer meiner Paprikapflanzen habe ich das gleiche Bild, ich glaube das ist eine Kombi aus zu kalten Nachttemperaturen, auch ich habe ausgepflanzt als diese noch auf 5Grad runter gingen, dann sind manche Sorten bestimmt auch empfindlicher als andere und ich hatte viel Dünger rein bei Pflanzung.
Ich würde auch sagen zu viel Stickstoff. Regelt sich von selbst in den nächsten Wochen. Du kannst auch etwas Petersilie usw. rundherum anbauen, nimmt auch gleich ein wenig Stickstoff auf.
Ja
du hast ja ausschließlich Stickstoff gedüngt. Lass die Pflanzen das auswachsen. Holzasche gibst du zur Blüten/Fruchtbildung, da die viel Kalium und Phosphor enthält.
Hallo Zusammen,
vielen Dank für Eure zahlreichen Rückmeldungen.
Überdüngung kann sehr gut sein. Wir geben beim Einpflanzen bei den Tomaten u. den Paprika (beides Kübel) ungefähr die gleiche "Dosis". Aber hey, die Paprika u Chili wachsen deutlich langsamer als die Tomaten, vielleicht brauchen die auch weniger Dünger ... könnte Sinn machen.
Euch einen guten Start ins lange Wochenende u. hoffentlich bald wieder viel
Mischa
PS. apropos Holzasche: da ich bei den Fleischtomaten (Freiland) schon öfter BEF hatte (und ja ihr habt Recht ... da hat Überdüngung auch Einfluss drauf), dachte ich etwas Holzasche (wegen Kalium u. Calcium) wäre vielleicht nicht so falsch. Einerseits hatte ich gelesen, das man sehr leicht mit Holzasche überdüngen kann u. zum anderen nehmen manche Holzasche in die Jauche, da dies den Geruch etwas nehmen würde. Hat den jemand Erfahrung mit Holzasche in der Jauche?
Das ewige Thema Blütenendfäule
In erster Linie ist das ein Versorgungsproblem. Calcium ist meistens genug vorhanden, es kommt eben nur nicht in den Früchten an. Eine gleichmäßige Wasserversorgung ist wichtig (wer keinen tiefgründigen Boden hat oder in Töpfen anbaut muss eben regelmäßig gießen, aber auch nicht zu viel). Bei den ersten Anzeichen von BEF würde ich mit Blattdüngung unterstützen.
Ich bereite meinen Boden nur noch mit Holzasche - 1e Handvoll auf 1qm. Da der Holzasche der Stickstoff fehlt wird mit Brennessel Jauche gedüngt. Auch in den Gewächshäusern. Ihr fragt wie ich merke, dass der PH Wert sauer ist...es gibt Zeigerpflanzen. Im Winter sind meine Gewächshäuser voll mit Klee, der wächst nur auf saurem Boden. Wenn während der Saison sich der Klee wieder blicken lässt streuen ich entweder Algomin oder Asche. Bis jetzt hat alles überlebt.
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst