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Kokosquelltabletten Erfahrungsaustausch
#1
Hi,
ich hab dieses Jahr zum ersten Mal so Kokosquelltabletten zur Anzucht verwendet.
Bin mir aber nicht so recht sicher, ob das der Weisheit letzter Schluß ist.
Die Samen sind super schnell aufgegangen. Manche schon nach 3 Tagen! Anzucht-Gewächshaus bei ~23°C.
Allerdings sind die Keimlinge ziemlich schnell nach oben geschossen. Hab sie daher kühler gestellt (~18°C) und für verlängerte Beleuchtung gesorgt. Ca 16h am Tag.
Dann ist die Entwicklung total stehen geblieben. Bei allen Sorten. Sie sind zwar nicht mehr weiter in die Höhe gewachsen, haben aber auch kein weiteres Blattpaar mehr gebildet. 
Dem hab ich jetzt 14 Tage zugesehen, und die Jungpflanzen letztes Wochenende in Erde verpflanzt. Hab Nährstoffmangel vermutet.
So zwei Tage später meine ich einen Wachstumsschub zu sehen. 

Wie ist da eure Erfahrung mit so Kokosquelltabletten?
Und wie pflanzt ihr die Jungpflanzen um? Schneidet ihr die umliegenden Zellulose-Mantel auf? Ich habs bei einer probiert, und prompt beim Abnehmen die unten herausragende Wurzel abgebrochen.
Also hab ich die anderen mit dem Mantel eingetopft.


Gruß
hk007
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#2
Grundsätzliches Problem bei den Kokosquelltabs ist die Stickstoffbindung im Substrat. 
Ganz am Anfang ist das kein Problem, aber irgendwann fehlt der den Pflanzen.
Um das Umtopfen rauszuzögern dünge ich, aber irgendwann wird es dann Zeit.
Die Gaze mach ich ab, meiner Meinung nach hemmt die das Wachstum, es geht auch schon mal ein kleines Wurzelchen flöten, meinen Pflanzen hat das nicht geschadet.

Ich finde die Quelltabs am Anfang praktisch.
Meine Samen kommen auf feuchtes Zewa (Keimbeutelmethode), sobald aufgegangen setze ich sie in die Quelltabs in Gewächshäuschen mit LED-Anzuchtleuchten.
Die stehen platzsparend im warmen Arbeitszimmer im Regal.
So verfahre ich ab Januar mit Chili etc., ab März folgen dann die Tomaten.
Im Keller habe ich ein großes beleuchtetes Anzuchtregal, sobald es nicht mehr vermeidbar ist topfe ich in Anzuchterde um und die Pflänzchen ziehen dort ein.
Januar/Februar hat es unten nur ca. 18°, ich beleuchte dann nur 11h, im März wird es auch dort immer wärmer (liegt auf Südseite, es scheint dann den ganzen Tag die Sonne auf das Kellerfenster), ab ca. 22° erhöhe ich auf 12h.
Das die Pflänzchen anfangs nicht mehr wachsen nach dem  Umzug und umtopfen ist auch bei mir so, sie müssen das erstmal verkraften, nach einer Weile berappeln sie sich.
Übrigens gieße ich bei den kühlen Temperaturen im Keller nur moderat, kühl und nass bekommt denen nicht.
Gruß Steffi
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#3
Hi Steffi,

danke für deine Antwort.
Seit einer Woche sind jetzt alle mit dem Zellulosemantel in 12cm Töpfen mit "Tomatenerde"
Aus Platzmangel hab ich sie auf 3 Stellen verteilt.
a.) Fenster Wohnraum Südseite (22..25°C)
b.) Fenster Abstellraum Westseite (~19°C)
c.) Fenster Treppenhaus Ostseite (~17°C) mit zusätzlicher Beleuchtung. (2h vor und 0,5h nach Sonnenaufgang.  0,5h vor und 2h nach Sonnenuntergang)

Die bei a.) haben sich am besten entwickelt. Scheinen mir aber schon einen etwas längeren Hals zu bekommen.
b.) etwas weniger 
und bei c.) hat sich jetzt erst das erste echte Blattpaar gebildet. Wobei ich dachte das wäre der beste Platz.
Und alle recken sich zum Fenster hin. Die dreh ich dann immer. Ist hoffentlich nicht falsch.

Das Optimum (Hell und etwas kühler) kann ich den Pflänzchen leider nicht bieten :-(
Bin am überlegen, ob ich die Pflanzen nicht alle paar Tage von der Örtlichkeit her durchtausche...


Zitat:Um das Umtopfen rauszuzögern dünge ich, aber irgendwann wird es dann Zeit.

Womit düngst du?

Gruß/HK007
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#4
Mit Seramis Vitalnahrung für Grünpflanzen und Palmen in 1/2 Konzentration, der ist sowieso schon schwach, weil er dafür gedacht ihn Zimmerpflanzen bei jedem gießen zu düngen. Mir ist klar die meisten verteufeln Kunstdünger, aber ich habe mit organischen Düngern in der Anzucht keine guten Erfahrungen. Das mach ich aber erst bei einer gewissen Größe der Pflanzen und nur um das umtopfen raus zu zögern, sobald ich in größere Töpfe in besser aufgedüngter Gemüseerde umgetopft habe düng ich erstmal nicht mehr, bis es evtl. wieder nötig wird.
Gruß Steffi
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#5
(27.03.26, 11:42)HK007 schrieb: Das Optimum (Hell und etwas kühler) kann ich den Pflänzchen leider nicht bieten

Habt ihr keinen Keller?

Zitat:Und alle recken sich zum Fenster hin.

Und das ist schon nicht optimal! Diese Pflanzen vergeilen dir, weil es denen zu dunkel ist (denke daran, dass es noch knappe acht Wochen sind bis zum endgültigen Auspflanzen. Und wenn du jetzt bereits düngen willst, wo sollen die Pflanzen noch hinwachsen?).
Dem später entgegenzuwirken, ist, diese langgestreckten Pflanzen sehr tief einpflanzen (Beet).
Und mit sehr tief meine ich nicht nur die beiden Keimblätter entfernen und bis dort dann einpflanzen, sondern noch tiefer.
M.f.G.
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#6
[quote pid='138752' dateline='1774614751']

Zitat:Habt ihr keinen Keller?

[/quote]

Ja, der hat 15°C und so viel Licht wie eine Dunkelkammer.
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#7
(27.03.26, 15:43)HK007 schrieb: Ja, der hat 15°C

Genau richtig (wenn die Pflänzchen gerade das Licht der Welt erblickt haben) für eine Woche. Und dann können sie wieder in kuschelige 20° C weiter gedeihen.

Zitat:und so viel Licht wie eine Dunkelkammer.

Es gibt (Pflanzen)Lampen...
M.f.G.
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#8
15° ist noch ok?
Ich dachte immer unter 18° ist für junge Tomatenpflänzchen schädlich, bzw. stagnieren sie im Wachstum.
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#9
Du sollst die in die 15° C ja nicht bis zum Sankt-Nimmerleins-Tag hinstellen, sondern eine Woche - das dann aber auch bei genügend Licht! Und in der Wohnung auch genügend Licht - das Licht am Fenster genügt nicht (nicht nur wegen der Zeit nicht, sondern auch wegen der Intensität die nicht genügt)!
Und die machen auch 5° C mit (wachsen dann aber nicht). Bei Frost ist dann aber Feierabend.

Aber mach du mal so weiter wie bisher, ich will dir ja nicht ins Handwerk pfuschen.
M.f.G.
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#10
Mal doof gefragt:
Ist das jetzt in euren Augen schon "vergeilen"?

   
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