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Tomatensamen einfrieren?
#1
   

Liebe Tomatenfans,
unter Bohnen"sammlern" scheint es üblich zu sein, Saatgut einzufrieren, um die Keimfähigkeit zu verlängern und den Bohnenkäfer fern zu halten.
Ich praktiziere das auch, ob das mit der Verlängerung stimmt, kann ich nicht sagen, die Käfer finden die Bohnen jedenfalls nicht so leicht.
Zu schaden scheint es auch nichts.

Bei Tomaten hab ich dazu noch nichts gelesen. Nach Erzählungen von Bekannten haben kompostierte Tomaten nach Überwinterung im Frühjahr an Ort und Stelle ausgekeimt.

Mein kleines Pilotexperiment: Ein paar Samen dreier Sorten für zwei Monate in die Truhe und vor etwa 5 Wochen jeweils zwei ausgesät.

Links die beiden "Sweetie" (so der vom Ebay-Händler genannte Namen, großwüchsige Naschtomate mit kleinen süßlichen Bällchen), rechts zwei Whippersnapper. Die Matina (Saatgut von 2016) ist nicht aufgegangen.

Es sieht also für mich so aus, als könnten die Tomatensamen Frost vertragen. Zu jahrzehntelangen Versuchen zum Erhalt der Keimfähigkeit fühle ich mich allerdings nicht so berufen ... Hat jemand Erfahrungen mit dem Thema?

Viele Grüße von Martin
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#2
Ich denke bei Samen, die schwer keimen, macht das Sinn. Ich habe gestern gelesen, dass einige das bei Paprika und Chilisamen machen. Da gibt es aber einiges zu beachten... Es verlängert anscheinend die Keimfähigkeit um einiges.

Tomatensaatgut keimt auch noch nach Jahren. Einfach ausreichend Samen machen.... dann kann man ein paar nicht keimende Samen gut verkraften. Und immer gut trocknen lassen. Den Aufwand mit Einfrieren würde ich mir bei Tomaten nicht machen.

Die Wildtomatensorten gehen bei mir auch jedes Jahr wieder von selber auf. Also überdauern Frost, Wetter...
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#3
Hallo, in seinem Buch " Alles Tomate - 100 Sorten für den Garten mit vielen praktischen Tipps" schreibt Andres Sprecher (http://www.tomandi.ch) auf Seite 50 "Die Keimfähigkeit all dieser Samen beträgt unter normalen Raumverhältnissen rund fünf Jahre, bei Tiefkühlung von minus 18 Grad mehrere Jahrzehnte."


Tatiana Koushnareva lagert ihre Tomatensamen in den Kühlschranken bei - 18°C, bei mir ist dasselbe. Die Samen sollen 30% Feuchtigkeit haben.
Mit freundlichen Tomatengrüßen
Alexander


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#4
Die Langzeitlagerungen in den Genbanken funktionieren nur tiefgekühlt.

IPK macht das ebenfalls. Und dort gekauftes Saatgut hatte bei mir noch keine Keimschwierigkeiten, auch wenn es nach Kauf normal gelagert wird.

Aber ganz ehrlich: Für uns Hobbygärtner reicht es doch vollkommen aus, die Samen gut getrocknet in der Schublade zu lagern. 10 Jahre Keimfähigkeit sollten so auch möglich sein.
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#5
Ich habe dieses Jahr Samen von 2005 zum Keimen gebracht . Mein gelbes Birnchen Samen war auch über 10Jahre alt. Es braucht dann etwas länger und Geduld mit etwas Glück .
Gruss Bärbel
Es gibt nichts schöners als ein blühender Garten und Tomaten in allen Farben
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#6
bei mir war es die Cocktail asmx aus dem Tauschpaket. Die hat 6 Wochen gedauert
aber jetzt ist sie da.

Gruß Marina
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#7
Vielen Dank für eure Antworten!
Ich fasse mal für mich zusammen:

Grundsätzlich überstehen getrocknete Tomatensamen das Einfrieren.
Da korrekt gelagerte Samen aber auch ohne Einrieren viele Jahre keimfähig bleiben, lohnt sich für den Hobbygärtner
der Aufwand nicht (wobei ich den Aufwand deutlich geringer finde als bei den Bohnen, schon vom Platzbedarf her).
Für die Archivierung von Sorten,, die man vorerst nicht anbauen, aber auch nicht ganz aufgeben möchte,
wäre die Möglichkeit gegebenenfalls interessant.

Eine schöne Saison wünscht Martin.
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