(31.07.26, 15:36)Kiwi58 schrieb: Wie schmeckt denn die "Verkreuzte" ?
Kann auch schon ne weile ernten, aber sind viele kleine Früchte! Vor allem die Gruesa de Plaza (wenns denn eine ist?). Hatte neues Saatgut gekauft von der Sorte. Hätte ich wohl besser nicht gemacht und auf mein altes Saatgut zurück gegriffen. Mal schauen, ob davon dann nächstes Jahr noch was keimt.
die verkreuzte würde ich als durchschnittlich bis gut einstufen, hat nicht ganz so schön dickes Fruchtfleisch wie die original Apfelpaprika, aber dicker wie meine Spitzpaprikas. Auch geschmacklich nicht ganz so süß wie die Apfelpaprika. Trotzdem ein gutes Paprikaaroma, der größte Vorteil ist der sehr frühe Reifezeitpunkt im Vergleich zu den Grueso de Plaza oder den Spitzpaprikas.
Mitte Juni waren die ersten reif.
Inzwischen ist die erste Paprika der 2. Runde schon reif, an einer 2. Pflanze zeigen sich erste Rottöne.
Allgemein sind die Früchte der zweiten Runde jetzt etwas breiter und kürzer als die ersten Früchte.
die Grueso de Plaza sind bei mir inzwischen alle abgeernted, ebenso die meisten Spitzpaprikas. Insgesamt gesehen habe ich eine durchgehende Paprikaversorgung von Mitte Juni bis in den Winter rein, wenn die letzten nachgereiften aus dem Keller verbraucht sind. Das restliche Jahr wird dann aus der Kühltieftruhe bedient.
Bei den Rocotos kann ich inzwischen von den Guatemala Orange und den de Seda ernten.
Allerdings sind die de Seda nicht identisch mit denen die ich vor einigen Jahren als meine erste Rocotopflanze angebaut hatte.
Damals waren sie von der Größe her gesehen so wie die Guatemala Orange, auch mit dickem Fruchtfleisch.
Die aktuellen Früchte sind deutlich kleiner und haben etwas dünneres Fruchtfleisch.
Entweder habe ich verkreuztes Saatgut gekauft oder sind unterschiedliche Sorten mit demselben Namen im Umlauf.
Hier die Guatemala Orange:
und die de Seda
bei meinen beiden Manzano Michoacan bekommen auch die ersten Früchte etwas Farbe.
Fruchtansatz ist bei allen 3 Sorten ganz OK, da kann ich nicht klagen.
LG Werner