Die Tomaten sind nun so weit als möglich geerntet und zum Nachreifen in das Esszimmer verbannt.
Bei 15 - 18 Grad und gleichmäßger Luftfeuchtigkeit können sie allmählich nachreifen.
Das Küchenrollenpapier sorgt durch seine osmotische Wirkung für Trockenheit.
Ab und zu muss man kontrollieren und schlechte Tomaten aussortieren.
Heute nacht geht es für 2 Wochen zum Baden an das Mittelmeer. 27 Grad Wasser und 30 Grad Mittagstemperaturen lassen das Sommerfeeling nachklingen und der Vitamin D Haushalt wird wieder mal gepusht.
Mein Nachbar hat die glorreiche Aufgabe die noch vorhandenen Tomaten im Außenbereich zu beaufsichtigen und bei drohendem Luftfrost in Sicherheit zu bringen.
Im Moment wachsen sie natürlich nicht mehr so richtig bei 12 Grad Höchsttemperatur und nachts teilweise nur 5 Grad.
Aber ich lasse die Tomaten immer auch bei diesen Temperaturen noch machen. Immer in der Hoffnung, dass der Luftfrost noch wartet.
Einen Steckling habe ich von der first in the field in ein Wasserglas gestellt und erwarte in 2 Wochen nach meiner Rückkehr ein bewurzeltes Pflänzchen.
Dieses wird zu Versuchszwecken in ein 15 Liter Topf in der Stube gepflanzt und 12 Stunden beleuchtet von einer 24 Watt LED Lampe in der Hoffnung auf Tomaten im Winter.
Gleichzeitig werde ich natürlich first in the field und Stupice im November aussäen um rauszukriegen welche dieser Buschtomaten schneller ist.
Wenn sich alle Experten einig sind, ist Vorsicht geboten.
Bertrand Russell