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Umfrage: Was fehlt meiner Pflanze?
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Überdüngung
1 50.00%
Nährstoffmangel
0 0%
Überwässerung
1 50.00%
Wassermangel
0 0%
ungünstiger Platz
0 0%
Befall/Parasit
0 0%
Stress
0 0%
Gesamt 2 Stimme(n) 100%
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  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
Blattränder art nekrotisch, wölben sich
#1
Hallo hier im Forum,

seit diesem Jahr probiere ich mich das erste Mal an Tomaten, und wie es sein muss, treten natürlich Probleme auf..
Nun zum für mich nicht identifizierbaren Schaden:

[Bild: n3ark5.jpg]

[Bild: 2zqadfq.jpg]



Wie hoffentlich ersichtlich wölben sich die Blätter aufgrund der nekrotischen Veränderung an den Blatträndern.
Das war vor 10 Tagen, mittlerweile ist es ausgeprägter, die Wölbungen der Blätter stärker.
Die Pflanze blüht gerade, gedüngt wurde mE genug(Kaffeesatz, Bio-Buzz Bloom). Vielleicht zu viel?
Sie steht in einem 32L Eimer, 25L befüllt. Seitdem die Pflanze dieses Schadbild hat, finden sich vermehrt Eintagsfliegen auf der Planze und auf der Unterseite der Blätter/Blattstielen. Für mich sieht es aus, als wenn die Pflanze gerade eine schlechte Abwehr hat. Nur, was fehlt ihr? 
Hatte schon in meinem Chilliforum gefragt, leider kam da nicht allzu viel. Ich entschuldige mich für die Unerfahrenheit, was ich bis jetzt in Erfahrung bringen konnte deutet auf eine Überdüngung hin, aber die Blattränder vertrocknen nicht/ die Blätter verbrennen nicht(was dagegen spricht?)
Im Chilliforum las ich dazu nur:
"Das Einrollen der Blätter kann an Nährstoffmangel liegen. Pflanze wächst zu schnell, Wurzeln nicht genug ausgebildet (deswegen die Frage nach dem Zeitpunkt)
Dazu würden auch die labberigen Blattkanten passen -> Zu schnelles Wachstum, zu wenig Nährstoffe ."
(Was so ziemlich ausgeschlossen werden konnte, da ausreichend gedüngt und Indolbuttersäure zur Bewurzelung eingesetzt)

"Macht euch doch nicht wegen ein paar eingerollten Blättchen solche Gedanken, das ist doch keine Weltuntergang. Die Pflanze sieht doch ganz gut aus. "

Ich würde der Sache aber doch lieber auf den Grund gehen, auch für spätere Aufzuchten.

Wäre sehr dankbar für hilfreiche Tipps.

Infos:
Erde: Netto Discounter N-P-K 150/300/1700 mg/L, zusätzlich Mg 220/S 340 mg/L, pH 6,3(CaCl²), Salzgehalt gesamt 1,2g/L (KCl), torfartig
Topf: 32L(25L befüllt)
Dünger: Bio-Buzz Bloom, Kaffeesatz, KH²PO³/Kaliumdihydrogenphospat(Salz), Diammoniumphosphat(Salz), Kinetin, demnächst Alfalfa(Triacontranol) und Benzyladenin(Benzylaminopurin)
H²O: Leitung, pH 7,5-8,2 (Nürnberg Zentrum-Ost)


Danke im Voraus! :blush:

EDIT: Hier doch noch 2 neue Bilder, nur um sicher zu gehen, dass man es gut erkennen kann.


[Bild: 1e9qhl.jpg]


[Bild: 2pyawer.jpg]
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#2
Ich sehe da zwar eingerollte Blattränder, aber beim besten Willen keine Nekrose.

Ehrlich gesagt verstehe ich deinen Post aber auch nicht wirklich. Warum startest Du eine Umfrage wegen eines Schadbildes? :huh: 
Auf Fragen pflege ich zu antworten. Auf Umfragen definitiv nicht.
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#3
(03.06.19, 16:45)Mayapersicum schrieb: Ich sehe da zwar eingerollte Blattränder, aber beim besten Willen keine Nekrose.

Ehrlich gesagt verstehe ich deinen Post aber auch nicht wirklich. Warum startest Du eine Umfrage wegen eines Schadbildes? :huh: 
Auf Fragen pflege ich zu antworten. Auf Umfragen definitiv nicht.

"Warum startest Du eine Umfrage wegen eines Schadbildes?"
Ich habe das wohl falsch interpretiert, ich wollte damit ein paar Meinungen zu diesem Schadbild einholen, wenn es so uneindeutig ist, sozusagen ein "Publikumsjoker", was die Mehrheit der Leser annimmt^^ Die Reichweite war mir nicht wirklich bewusst..

"Ich sehe da zwar eingerollte Blattränder, aber beim besten Willen keine Nekrose"
Ich schrieb in der Überschrift "art nekrotisch" smile Das war eher beschreibend gedacht, eben weil die Blattränder farblich als auch haptisch und von der "Materialdichte/-beschaffenheit" her sozusagen, an schlaffes, totes Pflanzengewebe erinnert(was es auch zu sein scheint?) - als wenn es leicht zerrieben worden wäre und entsprechend nicht mehr mitwächst.. So meinte ich das, sollte nicht in die Irre führen.

"Ehrlich gesagt verstehe ich deinen Post aber auch nicht wirklich."
Ich verstehe deine Aussage nicht wirklich, mein Problem ist doch relativ eindeutig^^. Ich habe zig Seiten/Schadbilder durchsucht und nichts Vergleichbares
gefunden, entsprechend dachte ich mir in einem Tomaten-Forum nachzufragen, wäre nicht die schlechteste Idee.
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#4
Ich würde sagen, es handelt sich um eine Stickstoffüberdüngung.

Zwar können sich Blätter auch bei Wassermangel einrollen. Aber bislang war die Witterung ja eher zu kühl, als dass sich die Pflanzen zu sehr um ihren Wasserhaushalt sorgen mussten.
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#5
Danke @Tomaten-Fundus
Habe heute Mittag nochmal klar nachgegossen. Bleibt wohl vorerst nur Abwarten und Teetrinken..
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#6
Hallo Papranero,
also was mir bei Deinen Angaben direkt auffällt ist das die Erde ziemlich viel Kalium enthalten hat und dann düngst Du noch darauf, ich weiß zwar nicht in welcher Konzentration und wie oft, aber vielleicht liest Du mal hier nach:

http://www.hortipendium.de/Kalium

Dort gibt es einen Abschnitt zum Kaliumüberschuss, vielleicht hilft Dir das weiter, bin mir aber nicht sicher ob es das sein kann, weil sich bei Dir ja nur die Seiten der Blätter einrollen, soviel ich weiß sehen Nekrosen noch schlimmer aus.

Warum investierst Du eigentlich soviel in teure Dünger und die Hormone, dafür benutzt Du aber Billigerde vom Discounter? 
Ich nehme Compo Bio-Gemüse-Universalerde (die ist Torffrei ist zwar etwas teurer, aber ich finde diese gut), Langzeit Tomatendünger beim Tomaten auspflanzen, im Juli/August 1x die Woche Bio-Flüssig-Gemüsedünger zusätzlich, falls Blütenendfäule kommt dann noch flüssigen Calciumdünger (bei den Düngern probiere ich schon mal verschiedene Hersteller).

Nix für ungut, jeder so wie er will.
Gruß Steffi
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#7
Danke für den Link smile
Ja, die Nekrosen stören etwas... ansonsten gut möglich. 

Also ich hatte das Kalium absichtlich etwas höher dosiert seitdem sie in der Blüte ist. Tomaten lieben Bor und Kalium smile Aber ja, es könnte der pH sein, Magnesiumsulfat und Calciumcarbonat hätte ich auch hier um zu substituieren, falls das Kalium das Problem sein sollte. Im Notfall auch Lehmpulver, wobei man hier vorsichtig sein muss, damit man die Wurzeln nicht erstickt.



Bei der Erde hatte ich auch ein bisschen Bauchweh, aber die Pflanzen scheinen sie soweit zu mögen^^ Nächstes mal werde ich trotzdem lieber wieder Erde aus dem Garten def Familie^^
Ich werte meine Erde (wenn ich mir mal die Zeit nehme) gern vor dem Eintopfen mit Hefesalz((NH4)2HPO4), Indolbuttersäure, Magnesiumsulfat, Borax , Zinkoxid und Mangansulfat auf (in aktuellen Fall aber nicht!), habe gute Erfahrung damit gemacht. Die Pflanzen wurzeln unglaublich schnell und brauchen erst sehr spät Dünger. Vor allem die Borsäure ist auch beim Gießen im 10ppm Bereich ein richtiger Booster für Früchte aller Art. Die Grenze nach oben(Toxizität) ist soweit ich weiss bei 100ppm.
https://www.bio-gaertner.de/Pflanzenkran...r-Pflanzen
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#8
Wenn man natürlichen Kompost verwendet, dann sind alle Stoffe, die die Pflanzen benötigen, in der richtigen Zusammensetzung vorhanden.

Ich würde mich mit diesen "chemischen Versuchen" zurückhalten.

Was die Natur über Millionen von Jahren macht (aus Bioabfällen mit Hilfe von Billionen von Bakterien, Pilzen, Kleinstlebewesen usw. wieder pflanzenverfügbare Stoffe rückzugewinnen) würde selbst ein hoch studierter Chemiker niemals hinbekommen.

Deswegen schmecken auch Tomaten aus dem eigenen Garten tausend mal besser als holländische Tomaten aus dem Gewächshaus.

Probier es mit Naturerde aus dem Garten (da sind die kleinen Helferlein schon drin) und füttere diese "Helferlein" mit Kompost, aber nur alle 2 Wochen, nicht öfter.

Ist meiner Meinung immer besser als gekaufte Erde, wo man nicht hundertprozentig sicher sein kann, was da alles vermischt wurde.


LG Jörg
Wenn Du wissen willst wer Dich beherrscht,
finde heraus, wen Du nicht kritisieren darfst !
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#9
Schön geschrieben Jörg!
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#10
Hallo papranero,
Bin ganz neidisch auf deine Möglichkeit Gartenerde und Kompost zu bekommen, wie Jörg schon sagte da ist dann alles drin, bisschen Hornspäne und Gesteinsmehl dann passt das. Ich bin leider auf Sackerde plus Dünger beschränkt, aber du hast ja die Möglichkeit, dann wäre mir der Aufwand mit der Experimentiererei zu viel. Das Risiko wäre mir zu groß was falsch zu dosieren und dann die Tomaten kaputt gehen (habe nur 6 Stück, das wäre zum Heulen), vielleicht hast du ja aber mehr Background.
Gruß Steffi
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