Hallo,
ich bin 52 und lebe mit Mann und Viechern in einem kleinen Dorf in Niedersachsen und habe einen kleinen Naturgarten, in dem ich jährlich zwischen 25 und 35 Sorten Tomaten in verschiedenen Konstellationen anbaue und vermehre. Irgendwann möchte ich gerne aktive Saatguterhalterin werden, da mir gerade die alten Sorten und die Saatgutvielfalt sehr am Herzen liegen. Ich baue nur samenfeste Sorten an, die ich mit anderen getauscht, selber vermehrt, oder auch gekauft habe - mein Archiv umfasst aktuell 200 Sorten - Tendenz steigend. Und ja, die Sucht hat mich schon lange gepackt, nicht mal als wir '22 unser Haus komplett sanierten, alles voller Gerätschaften und Handwerker war, wir monatelang im Wohnwagen schliefen, konnte ich auf den Anbau verzichten - das Ergebnis war gar nicht mal so schlecht.
Da ich kein Gewächshaus und nur wenig Unterstellfläche habe, probiere ich jährlich aus, welche Sorten sich hier in der Niedersächsischen Tiefebene am Besten für den Freilandanbau und die Topfkultur eignen - harte Rückschläge wie z.B. 2021, oder auch letztes Jahr, inbegriffen.
Richtig fachsimpeln kann ich nicht, da ich weder mit Beleuchtung vorziehe, noch Bodenproben nehme, oder gar die Herkunft jeder meiner Sorten kenne (hab ich natürlich aufgeschrieben). Ich notiere mir jährlich das Wetter, meine Sorten, die Anbauarten und wie vereinzelte Sorten mit den jeweiligen Standorten + Bedingungen klar kamen, oder welche gar nicht schmecken. . Dieses Jahr verändere ich die Standortbedingungen wieder einmal, alles ist im stetigen Wandel, so auch der Tomatenanbau
Richtiger Gemüseanbau läuft hier noch nicht, weil der Garten noch nicht die von mir gewünschte Struktur hat - mein Mann hat zu viele Vorhaben drumherum, da bleibt immer was im Argen. Außerdem habe ich hier durch den Wald einen enormen Schneckendruck
was auch für erschwerte Bedingungen sorgt. Hier toben 5 Igel rum, viele Insekten, Vögel und Amphibien + 6 Katzen - es wird nicht gespritzt, sondern auf die richtige Standortwahl für robuste Pflanzen geachtet.
So, das war es erstmal. Ich hoffe hier auf einen regen Austausch und viel Input.
Gruß Bianca
ich bin 52 und lebe mit Mann und Viechern in einem kleinen Dorf in Niedersachsen und habe einen kleinen Naturgarten, in dem ich jährlich zwischen 25 und 35 Sorten Tomaten in verschiedenen Konstellationen anbaue und vermehre. Irgendwann möchte ich gerne aktive Saatguterhalterin werden, da mir gerade die alten Sorten und die Saatgutvielfalt sehr am Herzen liegen. Ich baue nur samenfeste Sorten an, die ich mit anderen getauscht, selber vermehrt, oder auch gekauft habe - mein Archiv umfasst aktuell 200 Sorten - Tendenz steigend. Und ja, die Sucht hat mich schon lange gepackt, nicht mal als wir '22 unser Haus komplett sanierten, alles voller Gerätschaften und Handwerker war, wir monatelang im Wohnwagen schliefen, konnte ich auf den Anbau verzichten - das Ergebnis war gar nicht mal so schlecht.
Da ich kein Gewächshaus und nur wenig Unterstellfläche habe, probiere ich jährlich aus, welche Sorten sich hier in der Niedersächsischen Tiefebene am Besten für den Freilandanbau und die Topfkultur eignen - harte Rückschläge wie z.B. 2021, oder auch letztes Jahr, inbegriffen.
Richtig fachsimpeln kann ich nicht, da ich weder mit Beleuchtung vorziehe, noch Bodenproben nehme, oder gar die Herkunft jeder meiner Sorten kenne (hab ich natürlich aufgeschrieben). Ich notiere mir jährlich das Wetter, meine Sorten, die Anbauarten und wie vereinzelte Sorten mit den jeweiligen Standorten + Bedingungen klar kamen, oder welche gar nicht schmecken. . Dieses Jahr verändere ich die Standortbedingungen wieder einmal, alles ist im stetigen Wandel, so auch der Tomatenanbau
Richtiger Gemüseanbau läuft hier noch nicht, weil der Garten noch nicht die von mir gewünschte Struktur hat - mein Mann hat zu viele Vorhaben drumherum, da bleibt immer was im Argen. Außerdem habe ich hier durch den Wald einen enormen Schneckendruck
was auch für erschwerte Bedingungen sorgt. Hier toben 5 Igel rum, viele Insekten, Vögel und Amphibien + 6 Katzen - es wird nicht gespritzt, sondern auf die richtige Standortwahl für robuste Pflanzen geachtet. So, das war es erstmal. Ich hoffe hier auf einen regen Austausch und viel Input.
Gruß Bianca

