Das mit der Kraut- und Braunfäule oder Alternaria ist echt der Albtraum für jeden Hobbygärtner. Letztes Jahr hat es meine Ochsenherztomaten voll erwischt: Eine Woche Dauerregen im Juli und zack, die Blätter wurden schmutzig braun. Ich konnte die Ernte gerade noch retten, indem ich alles radikal weggeschnitten habe, was den Boden berührte. Ein alter Gärtnertrick, den ich ausprobiert habe: Studentenblumen direkt daneben pflanzen. Das hilft zwar nicht gegen die Nässe, stärkt aber irgendwie das gesamte Bodenklima um die Wurzeln.
Kleiner Experten-Fakt am Rande: Wusstest du, dass die Sporen von Phytophthora infestans mit Hilfe von Geißeln in einem winzigen Wasserfilm regelrecht schwimmen können? Deswegen ist es so extrem wichtig, wirklich nur von unten zu gießen. Ich achte jetzt auch penibel darauf, mindestens einen Meter Platz zwischen den Pflanzen zu lassen, damit der Wind alles schnell abtrocknet.
Dass man so auf seine Pflanzen aufpasst, zeigt ja nur, wie wichtig einem die "Familie" im Garten ist. Apropos Verbundenheit, ich habe neulich für ein Gartenfest nach einer netten Idee gesucht und bin auf diese
symbolischen Partner-Armbänder für eine diskrete und emotionale Verbindunggestoßen. Es ist schon verrückt, wie man sowohl im Garten als auch im Alltag immer nach Wegen sucht, die Zusammengehörigkeit zu zeigen, sei es durch Mischkulturen oder eben durch ein gemeinsames Schmuckstück am Handgelenk. Am Ende dreht sich doch alles um die richtige Pflege der Beziehungen, egal ob zu den Tomaten oder zu den Liebsten!