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Schimmel auf der Anzuchterde
#1
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    Moin zusammen. Ich bin Neuling in Sachen Tomatenaufzucht. Am 05.03. hab ich Tomatensamen in kleinen Anzuchttöpfchen angesetzt. Diese Töpfchen in Minigewächshausschale untergebracht, einmal Wasser gegeben, Deckel aufs Gewächshaus und dann das Gewächshaus auf die Fensterbank (Südwestseite) gestellt und in Ruhe gelassen. Heute sehe ich mit Erschrecken, dass sich auf den Anzuchttöpfchen weißer Schimmel gebildet hat. Kann ich alles wegschmeißen oder ist da noch was zu retten? Erstmal hab ich den Deckel abgenommen.
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#2
Das ist doch so ein Torfpresstopf, oder? Mit denen habe ich nicht wirklich Erfahrung, aber schon ein paar mal gelesen das diese in einem Minigewächshaus bei mangelhafter Lüftung schimmeln. Ich würde die Samen vorsichtig aus der Erde holen und in frische Anzuchterde in kleine Töpfchen oder in solche Kokos- oder Torfquelltöpfchen setzen (ich habe damit gute Erfahrung) die mit einem Netz, da hat bei mir noch nie etwas geschimmelt. Notfalls nochmal neue Samen nehmen, es ist ja noch früh genug, ich selbst säe erst nächste Woche aus.
Gruß Steffi
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#3
*zustimmend nick*
Samen da auf jeden Fall raus holen. Wenn sie noch nicht gekeimt sind, besteht die Gefahr, dass sie in der Erde dann auch verschimmeln, weil da nun eben Schimmelsporen verteilt sind.
Falls Du noch genügend Samen hast, ist frisch aussäen, die sicherere Methode. Dann kannst Du sicher sein, dass der Samen noch nicht gelitten hat.

Diese Töpfchen zeigen Dir gerade, dass die Erde bzw. die Luft im MGWH viel zu feucht ist. wink
Ein Minigewächshaus - vor allem, wenn es in der Sonne steht - muss regelmäßig (täglich) gelüftet werden bzw. die oberen Schieber geöffnet sein.
Diese speziellen Töpfe schimmeln wirklich gerne und ich ziehe ganz normale Blumentöpfchen vor. 

Eigentlich kannst Du auch das Minigewächshaus mit ein paar Zentimetern Erde füllen und dort direkt aussäen. Dann musst Du dir aber markieren, welche Sorte Du wo gesät hast.
Mit ausgelegten Zahnstochern oder Schaschlikstäbchen lassen sich gut Felder auf der Erde markieren. Kleinen Plan zeichnen und die Sorten dort eintragen.
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#4
Von diesen Anzuchttöpfen kann ich nur abraten, bei mir fingen die früher trotz guter Belüftung schnell an zu schimmeln.

Plastiktöpfe kannst du nach gründlicher Reinigung immer wieder verwenden.
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#5
Ich stimme meinen Vorschreibern zu und rate auch von diesen Tpfchen ab. Schimmel und Kümmerpflanzen sind meine Erfahrungen damit.
Liebe Grüße von Anne Rosmarin
und für uns alle ein gutes Gedeihen der geliebten Pflanzen !

Wir gärtnern in Mittelfranken
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#6
Hallo zusammen, danke fürs Feedback! Habe heute "umgetopft". Bis auf einen Tomatenkern, alles wiedergefunden. Teilweise waren die Körnchen schon auf das Doppelte angewachsen. Jetzt sind die Samen in einer Sammelunterkunft untergebracht. Zeitgleich mit den Tomaten hatte ich auch Gurken und Paprika angesetzt und ebenfalls auf eine neue Basis gestellt. Die Gurken hatten teilweise schon 2cm lange Triebe entwickelt. Die Paprikasamen haben sich bis dato wie dir Tomaten entwickelt. Ich nutze jetzt alte Pappschalen ähnlich wie Eierpackungen. Die sind von unten durchlöchert, deshalb gibt es jetzt Wasser nur an die Füße. Zusätzlich habe ich zum ersten Start ein paar Tomatensamen auf durchfeuchtetes Küchenpapier gelegt. Die kommen auch. Bis die Tage. Bleibt fröhlich.


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#7
Das ist doch auch so ein ähnliches Material, wie bei den Töpfchen vorher :huh: . Sehe da die gleichen Probleme, die du schopn hattest. Meiner Meinung nach brauchst du Kunststofftöpfchen/Schalen.

Warum säst du dir Gurken jetzt schon? Hat das einen bestimmten Grund? Ich kenne Gurkenausaat Mitte April bis Mitte Mai. Zumindest wenn man kein beheizteGewächhaus hat oder weit im Süden wohnt.
Liebe Grüße von Anne Rosmarin
und für uns alle ein gutes Gedeihen der geliebten Pflanzen !

Wir gärtnern in Mittelfranken
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#8
(09.03.21, 16:23)Anne Rosmarin schrieb: Das ist doch auch so ein ähnliches Material, wie bei den Töpfchen vorher :huh: . Sehe da die gleichen Probleme, die du schopn hattest. Meiner Meinung nach brauchst du Kunststofftöpfchen/Schalen.

Warum säst du dir Gurken jetzt schon? Hat das einen bestimmten Grund? Ich kenne Gurkenausaat Mitte April bis Mitte Mai. Zumindest wenn man kein beheizteGewächhaus hat oder weit im Süden wohnt.

Die ersten Töpfe waren aus gepressten Torf. Die Schalen jetzt sind aus Pappe/ Holzfaser. Den Deckel des Minitreibhauses lasse ich jetzt weg. Ich versuch es halt mal. Und die Anzucht der Gurken im März ist nach der Packungsempfehlung für Fensterbank erfolgt. Im Mai dann nach draußen.
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#9
In Eierkarton hatte ich auch schon Kohlrabi + Salat gesät, da hatte ich auch mal das Problem Schimmel, nach dem ich das aber trockener gehalten und den Gewächshaus Deckel weggelassen hatte hat das funktioniert.
Gruß Steffi
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#10
Sorry, aber Du machst Dir das Leben echt selbst schwer. :rolleyes:
Ein Gewächshaus ist dazu da, dass es  für eine gleichmäßige Luftfeuchtigkeit sorgt. Das hilft bei der Keimung und das hilft den ganz jungen Keimlingen, die noch sehr empfindlich gegen zu viel Trockenheit sind, weil sie zunächst mal sehr winzige Wurzeln haben und deshalb nicht genügend Feuchtigkeit aufnehmen können um nachzufüllen, wenn die Umgebungsluft zu trocken ist.

Ein Gewächshaus ohne Deckel ist kein Gewächshaus.

Das Schimmelproblem wird immer wieder auftreten so lange Du Materialien verwendest, die Feuchtigkeit aufsaugen.
Außerdem wird so das Trockenheitsproblem in der Erde nur größer, weil das Wasser aus der Erde in die Schachtel außen rum gesaugt wird.

Dann keinen Deckel zu benutzen, nur weil das Material nix taugt, das Du verwendest, halte ich für kompletten Blödsinn.
Warum den Vorteil eines Minigewächshauses verschenken, der die Anzucht so viel leichter macht. :huh1:

Wenn Du keine Blumentöpfchen verwenden willst/zur Hand hast, dann kannst Du auch Yoghurtbecher o. ä. nehmen, die Du unten durchlöcherst.
Oder diverse Plastikschalen in denen Obst und Gemüse verkauft wird.
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