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Überwintert die Minierfliege/Larven in der Erde?
#1
Hallo an alle,
ich bin gerade dabei meinen Balkon für die anstehende Saison zu rüsten. Ich hatte letztes Jahr an meinen Salaten im kleinen Hochbeet ständig Minierfliegen. Ich bin überhaupt nicht hinterher gekommen damit, die Blätter weg zu machen, selbst bei täglicher Kontrolle war immer der halbe Salat befallen :crying:  Das möchte ich dieses Jahr gerne so gut es geht vermeiden, deshalb meine Frage: muss ich die Erde im Hochbeet austauschen, weil die Fliegen oder ihre Larven da irgendwie in der Erde überwintert haben könnten oder kann ich die Erde nach Aufbereitung einfach wieder nutzen? Habe zu dieser Frage leider keine Anwort im Internet gefunden.
Wäre euch sehr dankbar für eine kurze Einschätzung!
Viele Grüße
Maike
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#2
Normalerweise verträgt die Menier Fliege keine Kälte. Ich hab sie in meinem Glashaus drin und das schon seit Jahren. Ich giesse den Boden mit Hexengebräu. Mach ich diese Saison das 1. Mal. Durch das Öl verkleben die Eier...
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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#3
Minierfliegen bilden 2 Generationen im Jahr.
Die spätere Generation überwintert als Puppe auf/in der Erde.
Entweder Du durchsuchst also die Erdoberfläche gründlich (oder ganz hauchfein sieben) oder Du verwendest komplett neue Erde um auf der sicheren Seite zu sein.

Wenn wieder ein Befall auftritt, so helfen Nützlinge da ganz ausgezeichnet.
Allerdings darf man dann in den Monaten zuvor keinerlei Chemokeule verwendet haben.
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#4
Alles ganz schön und gut.. Nehmöl wird auch gegen die Menier Fliege eingesetzt... Hexengebräu funktioniert genauso. Kann mir jemand verraten was dagegen spricht???
Habt Ihr schon mal Kastanienbäume gesehen die von Motten kahlgefresenen wurden??? 
Mit diesem Schädling ist nicht zu spaßen. 
Vor allem kommen in die Einstichstellen Bakterien, Viren rein...
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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#5
Vielen Dank Anneliese und Mayapersicum für eure Antworten!
Ich bin mir nicht ganz sicher Anneliese, ob ich deine letzte Nachricht richtig verstehe - ich interpretiere es so, dass du dich fragst, ob man auch kein "Hexengebräu" verwenden sollte, weil Mayapersicum schreibt, dass man keine "Chemokeule" verwenden sollte. Verstehe ich das richtig?
Ich persönlich hätte jetzt das "Hexengebräu" nicht zu den chemischen Mitteln gezählt, deshalb hat sich das für mich nicht widersprochen. Korrigiert mich gerne, wenn ich da jetzt was falsch verstehe  :huh:


Ich hab jetzt mal die obere Schicht Erde großzügig ausgeräumt und hätte dann gehofft, dass eine "Hexengebräu"-Dusche den (eventuellen) Rest erledigt.
Falls das Problem dieses Jahr wieder so massiv sein sollte, müsste ich dann zur Not nächstes Jahr einmal komplett die Erde auswechseln.
Viele Grüße
Maike
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#6
Zur Erklärung:
Für einige hier im Forum ist das "Hexengebräu"nicht so toll. Die nehmen lieber verschiedene Bakterien, Viren und PILZE sowie auch viele andere Schädlinge in kauf....ich nicht!
Was bitte ist an Wasser, Rapsöl, Spülmittel und Backpulver schädlich???
Die im Spülmittel enthaltenen Tenside sind nach 14 Tagen abgebaut. Aber ich denke, dass eben die Gegner des Hexengebräus ihr Geschirr nicht abwaschen und steinharte Kuchen backen...
PS: wenn bei mir sowas vorkommt, greife ich zum Hexengebräu und gieße es!
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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#7
Hallo Anneliese,
ok, danke für die Erläuterung, das hilft wirklich zur besseren Einordnung.
Die Menschen sind eben unterschiedlich und haben scheinbar auch im Garten unterschiedliche Vorgehensweisen :cool: Für mich ist das in Ordnung und ich finde es gut, hier verschiedene Herangehensweisen mitzubekommen.
Deshalb vielen Dank, dass du deine persönliche Vorgehensweise mit mir geteilt hast!
Da meine "Garten-Karriere" noch ganz am Anfang steht, werde ich wohl einiges austesten und so meine eigenen Erfahrungen im Laufe der Zeit sammeln smile
 
Jetzt weiß ich jedenfalls, dass die Tierchen nicht automatisch durch den Winter verschwunden sind und werde dieses Jahr von Anfang an ein Auge auf sie haben :dodgy:
Viele Grüße
Maike
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#8
(01.03.21, 17:25)asmx91 schrieb: PS: wenn bei mir sowas vorkommt, greife ich zum Hexengebräu und gieße es!

Schon meine Schwiegermutter - Anfang des vorigen Jahrhunderts  geboren - hat das im Garten angewendet .... sagt meine Schwägerin.
Sie will es gegen weiße Fliege einsetzen.
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#9
Mit Brennnessel-Jauche schlägst du gleich 3 Fliegen mit einer Klappe:

Die Jauche wirkt abschreckend auf Minierfliegen, sie kann also vorbeugend verwendet werden und 
verhindert eine weitere Verbreitung.
Einsatz gegen einen akuten Befall.
Wirkt auf bereits geschwächte Pflanzen durch die nährstoffreiche Lösung als Dünger.
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#10
Hat bei mir nicht funktioniert....
Die Tomate ist eine Frucht, die wohl unmittelbar aus dem Paradiese zu uns gekommen sein muß, und wenn sie nicht die hesperidischen Äpfel bedeutet, gewiß der Apfel gewesen ist, den Paris der Venus bot, sehr wahrscheinlich auch der, welchen die Schlange zur Verlockung der Eva anwendete.
Eugen van Vaerst
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