Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
entfärbte Blätter
#1
Meine Kleinen (Tomaten, Paprika, Physalis und Chilies) sind inzwischen fast alle pikiert (vorgedüngte Blumenerde) und standen die ganze Zeit beleuchtet und sparsam gegossen im Keller. Bei mehreren Exemplaren ist jetzt (nach 1-2 Wochen) unabhängig von der Art in unterschiedlicher Intensität eine Entfärbung der Blätter zu sehen. Schädlinge kann ich eigentlich kaum erkennen. Es gibt nur einzelne Trauermücken und zahlreiche Ameisen. Blattläuse sehe ich aber keine. Auffälligkeiten an den Blättern inkl. Blattunterseiten kann ich auch nicht erkennen.

Beim besonders betroffene Physalis-Pflänzchen werde ich wohl sicherheitshalber die Erde gegen eine andere Sorte wechseln und auch die Wurzeln kontrollieren. Ich würde auf Nährstoffmangel in den Blättern tippen, aber vermutlich durch Probleme bei der Aufnahme da die vorgedüngte Erde für die Kleinen ausreichend Nährstoffe enthalten sollte. Düngen traue ich mich daher eher nicht weil ich befürchte, dass das die Situation verschlechtern könnte.

Letztes Jahr ist das unter ähnlichen Rahmenbedingungen nicht passiert. Woran könnte das liegen? Und viel wichtiger: was kann ich dagegen tun?

Gegen mögliche Schädlinge hätte ich ein Spritzmittel auf Neem-Basis. Vertragen das eigentlich so kleine Pflanzen?

           
Zitieren
#2
ich hatte ein Tomatenpflänzli, das hatte die ersten echten Blättlein so knallgelb.
Ich habe es umgetopft und jetzt ist alles ganz normal grün.
Zitieren
#3
Lass die mal weiter wachsen, vielleicht eine leichte Flüssigdüngung...
Was ist das für Spritzmittel? Neem Basis, was ist das?
LG
Tomatenzüchter
Zitieren
#4
Dieses Phänomen habe ich auch an ein paar Paprikas und Aubies.
Die stehen bei mir im Wintergarten und ich vermute, dass ihnen das kalte Wetter nicht gefällt.
Habe dann einzelne Pflanzen ins warme Zimmer gestellt und es wurde wieder besser.
Kann es sein, dass die Pflanzen aufgrund der schlechten Temp. die Nährstoffe nicht gut aufnehmen können ?
Zitieren
#5
Hallo Tomatenzüchter,

die Spritzmittel auf Neem-Basis bedeuten, dass in den meisten Mixturen dieser Spritzmittel die ölige Substanz aus den Samen des Neembaumes verwendet wurden. Durch das auch antibakteriell wirkende und sehr ölige Mittel, dass beim Auspressen der Samen entsteht, haben die Schädlinge keine Chance, die "Wirtspflanze" zu "kontaminieren = sprich anzugreifen. :clapping: Die finden in der Regel bei der öligen Sustanz keine Angriffsfläche und verziehen sich wieder.:clap:
Also rein biologisch und umweltfreundlich.
Außerdem hat die Neemsubstanz noch eine leicht düngende Wirkung!

nasskalte Grüße an Alle


Herzliche Grüße aus dem Ruhrpott - ElfeSandy
Zitieren
#6
Naja, bei so einer kleinen Pflanze verwendet man keine Ölpräperate... Da solche Pflänzlein viel zu schnell verbrennen können. Auf den Bildern siehts aber nicht nach Verbrennungen aus, das liegt an was andrem.
LG
Tomatenzüchter
Zitieren
#7
Solche Symptome wie auf den Bildern, dass das junge Herz einer Pflanze gelb wird spricht meist für Eisenmangel, aber irgendwie siehts bei dir anders aus
LG
Tomatenzüchter
Zitieren
#8
Bei einer gründlicheren Kontrolle unter besseren Lichtverhältnissen sind mir an einigen Pflänzchen im Umfeld der betroffenen kleine weiße Plagegeister aufgefallen, eventuell Spinnmilben:w00t:. An den besonders betroffenen Exemplaren ist aber nichts zu erkennen. Da sie aufgrund der Außentemperaturen alle recht dicht zusammen im Keller stehen müssen habe ich die betroffenen Exemplare mangels beserer Alternativen jetzt doch während eines kurzen Ausflugs ins Freie mit Neem eingenebelt:devil: und hoffe, dass sie das überstehen:undecided:.

Im Keller hat es ca. 16-17°C. Ich hatte angenommen, dass das ausreichend warm ist. Ich werde aber mal testweise für die besonders betroffenen Exemplare ein kuscheligeres Plätzchen suchen. Das Umtopfen steht leider auch noch aus:blush:.
Zitieren
#9
Sad 
Bei einer noch gründlicheren Kontrolle und nach einer gedanklichen Analyse des Pikiervorgangs ist mir aufgefallen, dass ich die Erde für die Sämlinge gegen Schimmel mit Chinchilla-Sand abgedeckt hatte. Beim Umdrehen und auf den Boden des Topfes klopfen ist wohl ein Teil des Sandes rausgerieselt und an den Blattunterseiten hängen geblieben und hat dort einen fast weißen Belag gebildet.:blush: Deshalb waren nur die zuletzt pikierten betroffen, da die neu gewachsenen Blätter der schon länger pikierten natürlich "schädlingsfrei" waren.

Neem hilft übrigens nicht dagegen:nono1:, aber die behandelten Pflänzchen haben diese Behandlung wohl überstanden und sehen auch nicht schlechter als die unbehandelten aus.

Damit komme ich aber zum eigentlichen Problem: sehr viele Pflänzchen (Tomis, Paprika und Chilies) haben jetzt erste Anzeichen einer Gelbverfärbung der Blätter. Dabei gibt es verschiedene Ausprägungen: vom Blattrand her, Flecken über das ganze Blatt verteilt, oder auch gelbe Striche. Neue Blätter sind bei einigen Pflänzchen gekräuselt und bei manchen würde ich schon von Fadenblättrigkeit sprechen. Ich muss demnächst mal wieder Bilder machen, würde aber eine Mosaikvirusvariante nicht mehr ganz ausschließen.

Einige haben lila Blattunterseiten und manche sogar lila Blattoberseiten. Das ist früher nach dem Pikieren nie in diesem Umfang passiert (außer wenn sie zu kalt standen).Vielleicht stimmt auch mit der Erde etwas nicht.
Zitieren
#10
Diese Violettfärbung, sowas hatten wir doch schonmal irgendwann (im alten Forum??) war das nicht Magnesiummangel?? Soll nicht heissen, dass es hilft wenn du deine Pflänzchen jetzt mit Magnesiumlsg gießt, nur das evt irgendwas in deiner Erde nicht im Gleichgewicht sein könnte...
Benutzt du Kokossubstrat? Ich tus, statt Aussaaterde. Wenn die Pflänzchen da zu lange drin bleiben hatte ich bei einigen Kokohumziegeln auch schon merkwürdigste Verfärbungen und Verformungen an den Lütten. Vielleicht irgendwelche ominösen Zersetzungsprozesse... Wenn ich sie dann in normale (bei mir: billigste) Blumenerde pikert habe, sind die Meisten normal weitergewachsen...
Zitieren