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eine Idee...suche Tipps für die Umsetzung
#1
Hallo,

ich habe hier eine Gartenhütte auf dem Grundstück. Sie ist derzeit noch vollgestopft...mit allem möglichen...getrockneter Lavendel und andere getrocknete Pflanzen....nicht mehr benötigten Möbeln, viele Zeichenutensilien, Bücher, Blöcke...halt eine Rumpelkammer.

Aber ...sie ist trocken und es liegt Strom (eine Deckenlampe, eine Steckdose. Halbwegs isoliert ist sie auch.

Meine Idee: Das wird entrümpelt und zu meiner "Tomatenanzuchtstation".
Bisher habe ich meine Tomaten auf der Fensterbank gezogen...aber es werden irgendwie immer mehr... und ich möchte gerne bessere Lichtverhältnisse, als das auf der Fensterbank möglich ist....also Licht von oben für alle Pflänzchen.
Wieviel Licht welcher Lampen/Röhren brauche ich für welche Fläche? Wie groß muss der Abstand zwischen der Lichtquelle und den Pflanzen mindestens/höchstens sein?

Die Raumhöhe innen ist nicht allzu groß, ich schätze knapp 2 Meter...ich dachte, da kann ich ein Regal bauen mit drei Ebenen, auf die oberste sollen keine Pflänzchen, da sollte nur die Beleuchtung für die darunterliegende Ebene befestigt werden, die mittlere Ebene soll die Beleuchtung für die untere Ebene "halten".

Habt Ihr noch Tipps, auf was ich bei der Planung achten sollte?

L.G.

es Perlsche
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#2
Leider ist Alfred nicht mehr zu gegen. Er hat-aus meiner Sicht- eine geniale Kunstlicht-Aufzucht hier zum besten gegeben.
Hier gibt es noch diese Beiträge:http://www.tomaten-forum.com/Thread-Pflanzenleuchten

Hier noch etwas zum "schlau Lesen" .http://www.kuebelpflanzeninfo.de/pflege/licht.htm

Deine Gartenhütte: Wie sieht es dort mit Kälteschutz aus ?

Dort müßtest du schon + 12 ° / +15° auch in der Nacht bewerkstelligen. .. .:news:
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#3
(07.11.12, 22:08)es Perlsche schrieb: Habt Ihr noch Tipps, auf was ich bei der Planung achten sollte?

Du wirst die Hütte wohl beheizen müssen.

Mein Gartenhaus (Blockhaus aus dicken Bohlen) ist von März bis Mai zu kalt für die Pflanzenaufzucht.

Zur Beleuchtung:
36 0,5 l-Becher in 2 Träger beleuchte ich mit einer Leuchtstoff-Röhre (Länge1,20 m)
[Bild: 12426258mw.jpg]
Die LSR hängt ca. 5-10 cm oberhalb der Jungpflanzen.

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#4
Du solltest aber vorher die Elektroleitungen überprüfen, es soll ja keine Kabelbrand entstehen. Oft sind die in Gartenhütten nur auf minimalen Verbrauch ausgelegt. Heizung und künstliche Beleuchtung verbraucht schon ordentlich Strom
LG
Harald
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#5
Hallo
und erstmal DANKE für Eure Tipps!
Morgen kommt ein befreundeter Schreiner und schaut mal...auch nach dem Strom....
Wenn die "Kabels" das alles nicht hergeben, muss ich mir etwas anderes für die Tomatenkinder überlegen ...und eine andere Hüttennutzung planen....
Also...warte ich erstmal ab...morgen weiss ich mehr.

L.G.

es Perlsche
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#6

Wenn die "Kabels" 2,5mm Durchmesser haben, wirst Du eine kleine elekt. Heizung und ein paar LSR betreiben können.

Ich nutze in dem Blockhaus einen "Badheizer" oder einen Ölradiator. Beide leisten 2000 Watt. Sie werden über einen Thermostat ein- und ausgeschaltet und laufen immer nur ein paar Minuten.







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#7
Ganz so pauschal läßt sich das mit dem Querschnitt nicht sagen...

Hängt unter anderem auch von der Länge der "Kabels" ab und davon, wieviele parallel laufen usw.usw...
z.B. siehe hier:
http://www05.abb.com/global/scot/scot209...1d0108.pdf
(Auch das Alter der Kabel sollte berücksichtigt werden. Wenn die z.B. 50-70 Jahre auf'm Buckel haben, würd ich denen nicht mehr so viel zumuten, wie wenn die erst 5 Jahre alt sind. Entscheidend ist auch noch, wie lange das Gerät am Stück läuft.)

Wobei Du mit 2,5 mm² schon ziemlich auf der sicheren Seite bist.
Bei einer Starkstromsteckdose fließen über 2,5 mm²-Kabel immerhin bis zu 32 Ampere pro Phase...
(Glaub allerdings kaum, dass solche Kabel standardmäßig in einem Gartenhaus verbaut sind...)
Das wären bei einem einphasigen Anschluß (220 Volt) umgerechnet rund 7000 Watt wink - Das macht nur keine Steckdose mit.

Wenn es vom Sicherungskasten bis zur Steckdose nicht zu weit ist, kann man auch an 1,5 mm² schon bis zu rund 3500 Watt dran hängen (16 Ampere-Sicherung).

Wenn es ein ordentlicher und verantwortungsvoller Elektriker vom Sicherungskasten bis zur Steckdose eingerichtet hat, kannst ja mal die betreffenden Sicherungen anschauen. Ampere-Zahl * 220 V = maximale Leistung in Watt, die Du dranhängen kannst. Dann müssen eigentlich vorher die Sicherungen nachgeben, bevor's den Kabel zuviel wird.

Wenn's jemand anders eingerichtet hat, noch einen entsprechenden Sicherheitsabschlag berücksichtigen biggrin.
Macht das bei Euch eigentlich der Schreiner :huh1: ?

Grüßle, Papa A.L.T.

P.S.: @Pyromanix: Zwar langsam, aber es geht weiter... Du weißt schon was biggrin.
Badheizer und Radiator hast Du aber nicht gleichzeitig an, oder?
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#8
(09.11.12, 16:26)Papa A.L.T. schrieb: P.S.: @Pyromanix: Zwar langsam, aber es geht weiter... Du weißt schon was biggrin.

:thumbup:


(09.11.12, 16:26)Papa A.L.T. schrieb: Badheizer und Radiator hast Du aber nicht gleichzeitig an

:news:

(08.11.12, 23:46)Pyromanix schrieb: Ich nutze in dem Blockhaus einen "Badheizer" oder einen Ölradiator.


Besser so ?



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#9
Hallo,

der Tipp mit der Prüfung der Stromversorgung war gut!
Ergebnis ist, dass es für die Beleuchtung ausreicht (locker), für die Heizung
kann der Strom mit wenig Aufwand in der Garage "abgegriffen" werden.

Also...es kann losgehen....entrümpeln...

L.G.

es Perlsche
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#10
Ich würde dir dennoch empfehlen, die Sachen einem geprüften Elektriker machen zu lassen. Wenns wirrklich nur eine Kleinigkeit ist, halten sich die Kosten in Grenzen und du bist auf der sicheren Seite.
LG
Harald
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