Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Woran liegt das? Tomaten reifen so unterschiedlich
#1
Mir fällt dieses Jahr auf, dass die Tomaten so unterschiedlich reifen, bzw. dicker werden.
Bei den selbst gezogenen sind manchmal an einer Rispe 10- 15 Fruchtstände, davon dann aber nur zwei drei Tomaten in normaler Größe, die anderen haben Murmel bis Stecknadelkopf Größe und verändern sich auch kaum.:huh1: Jedenfalls sehe ich innerhalb einer Woche kaum einen Unterschied. Ich habe die Hälfte in Kübeln die andere Hälfte im Freiland, beides entwickelt sich gleich.
Die drei Pflanzen die ich neu gekauft habe, als Pflanzen, Ochsenherz, haben zwar Früchte, doch die kommen mir für Fleischtomaten ziemlich klein vor und verändern sich auch kaum. Ich bin kein Fachmann, ist erst das zweite Jahr in dem ich welche setze, das erste mal selbst gezogene, und weiß daher nicht, ob das normal ist. Oder zuwenig Dünger ? Wetter? Gedüngt habe ich im Mai beim Pflanzen und seitdem zweimal mit Neudorff Tomatendünger .Zwischendurch mal Brennesselbrühe. Kann mir jemand helfen? Fotos anbei.
Gruss Rima


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
               
Zitieren
#2
Grundsätzlich kann für langsame Fruchtentwicklung und Ausreifung zu wenig Kalium verantwortlich sein. Eigentlich hast du aber genug gedüngt und die Pflanzen sehen auch nicht unbedingt aus als würden sie schweren Mangel leiden (ausgenommen vielleicht die erste, deren Stamm etwas dünn aussieht). Eine unterschiedliche Fruchtentwicklung kann auch so mal vorkommen, wenn die ersten Früchte dann ins gelbliche und rötliche gehen ziehen die kleineren meist noch nach. Ist auch etwas sortenabhängig. Ich habe aber auch das Gefühl, dass es etwas mit den hohen Temperaturen der letzten Zeit zusammenhängt, denn wenn es der Pflanze zu heiss wird, bilden sich an manchen Blüten keine oder erst verzögert Früchte.
Zitieren
#3
haben zwar Früchte, doch die kommen mir für Fleischtomaten ziemlich klein vor und verändern sich auch kaum

Bei mir sind auch ein Paar,die einfach das Größenwachstum eingestellt haben.
(Diese reifen derzeit ab).
Dafür kommen die "Nachzügler" scheinbar aus den Puschen.

       

Meine erste Nonna Antonina..abgereifter "Zwerg".
   
Zitieren
#4
Dank für die Antworten. Ich nehme mal an dass der Dünger genügend Kalium hat?
Da ich immer eher zu zuviel neige möchte ich auch nicht wahllos nun was dran kippen.
Ich wundere mich allerdings über die schon sehr roten, sind die im Freiland gewachsen ?
Ich habe noch ein Foto von den Ochsenherz gemacht, müssten die nicht solche Rillen haben? Oder kommen die erst später?

Gruß
Rima smile



Angehängte Dateien Thumbnail(s)
   
Zitieren
#5
ja der tomatendünger von Neudorff hat eigentlich genug Kalium. Deine Düngungsintervalle sind eigentlich auch ganz richtig. Mit zuviel Düngen kann man auch einiges kaputt machen, gerade bei hohen Temperaturen. Nun weiß ich allerdings nicht wieviel Dünger du jeweils gegeben hast. Wenn es recht wenig war kannst du die aktuell niedrigeren Temperaturen ausnützen und nocheinmal sparsam nachdüngen. Eigentlich sehen die Tomaten aber gut aus, die Rillen bei den Ochsenherzen prägen sich bei zunehmender Reifung noch stärker aus.
Zitieren
#6
So ich schreibe mal hier in meinen alten Thread.
War grade mal mit der Kamera im Garten, denn in den letzten Tagen sind die Tomatenpflanzen des Nachbarn
über die Mauer gewachsen. :whistling:Die Mauer ist zwei Meter hoch und die gucken noch fast einen Meter drüber raus????? Lässt man die so hoch wachsen ? Was aber schlimmer ist, denn da wird man neidisch: Dort oben in luftiger Höhe hat der Tomaten Rispen, und da sind alle ausgebildet, wie gemalt. :crying:
Nicht solche verknubbelten wie bei mir, wo an einer Rispe drei eine normale Größen haben und die anderen sich nicht vom Fleck bewegen. Immer noch Murmel Größe oder gar Stecknadel.
Ich setze mal die Bilder drunter, die ersten 3 sind die vom Nachbar, die sind ja ganz oben in der Spitze.
die anderen ab der einen reifen sind meine. Yes
Die letzten beiden Fotos sind von einer Ochsenherz ( Ableger) da st mitten im Stil eine taube Stelle, braun und fühlt sich hohl an, ca 10. cm, doch drüber wäschst sie normal weiter. Was ist das ?
Dann habe ich noch die Frage: kann man Tomaten zu viel wässern? Ich habe das bei Oliven neulich im TV gesehen, da war ein Bauer auf Mallorca, der sagte die mallorquinischen Oliven seien vom Aroma intensiver als aus anderen Ländern, weil in Mallorca der Boden trockener sei. Das würde mehr Aroma geben, nicht so verwässert.. Und da dort, z.B. auf Kreta, (da war ich) mal, die Tomaten auch ziemlich trocken stehen und toll schmecken, dachte ich, vielleicht giesse ich zuviel? Ich bin leider Anfänger, da würde ich gerne wissen ob ich was falsch mache für nächstes Jahr.
Gruss
Rima


Angehängte Dateien Thumbnail(s)
                                                   
Zitieren
#7
Es gibt Tomaten, die wachsen bis 4 Meter, andere stoppen bei 50 cm. Was Du willst, bestimmst Du mit der Sorte, die Du aussäst/pflanzt.

Zu viel Wasser (und zu viel Dünger) schmeckt man auch in der Frucht.

Liebe Grüße, Mechthild
Zitieren
#8
Natürlich kann man Tomaten zu viel wässern, wie jede Pflanze.

Aber man darf da nicht Äpfel mit Birnen vergleichen.

Eine Freilandtomate (ausgepflanzt im Freiland) kann ich sehr trocken halten, weil sie durch Wurzelzuwachs ihren Wasserquellen hinterher wachsen kann. Selbst eine Erdbeerpflanze reicht mit ihren Wurzeln schon 1,5 m in die Tiefe, Tomis haben da noch deutlich mehr Reichweite, auch in die Breite. Was also obenherum trocken aussieht, bedeutet nicht zwingend dass die Pflanze weniger trinkt, sie beschafft es sich nur selbst.

Bei einer Tomate im Topf sieht es ganz anders aus. Sie wird von vornherein zu einen viel zu kleinen Wurzelballen gezwungen (ja, selbst wenn es ein 50 Liter Topf wäre, ist das zu klein), was man gut am Ende der Saison sehen kann, wenn man die Pflanzen entsorgt und die Töpfe fast keine Erde mehr enthalten sondern nur noch Wurzeln. Eine Topftomate kann sich nicht selbst zusätzliche Wasser- und Nahrungsquellen erschließen.

Sie "leidet" eh schon unter der Enge. Da ist es kontraproduktiv, dann auch noch Wassersparexperimente zu machen. Man sieht ja, wie schnell sie die Öhrchen hängen, wenn es ein paar Stunden heiß ist, das macht eine Freilandtomate, die gut verwurzelt ist, nicht.

Es kommt noch hinzu, dass in den Töpfen ganz andere Temperaturen entstehen, als in der Erde. Im Freiland erwärmen sich nur die oberen Zentimeter des Bodens richtig stark, die Masse der Wurzeln bleibt davon verschont (selbst in Kreta "kocht" der Boden in 2 m Tiefe nicht). Ein 10 Liter Topf wird an einem Hochsommertag durch und durch erhitzt, das heißt der gesamte Wurzelballen hat mit der Hitze zu kämpfen, nicht nur die oberirdische Pflanze. Das beeinflusst nicht nur den Wasserbedarf, sondern auch die Nahrungsaufnahme, weshalb es dann auch leichter zu Problemen kommt.

Und nur mal so am Rande: schmackhafte Tomaten in den heißen Ländern ... die haben auch einfach viiiiiel mehr Sonnenstunden, keinen wochenlangen Sommerregen. :whistling:
Zitieren
#9
Ich hätte auch gern wochenlangen Sommerregen... wenigstens mal eine Nacht lang... Clown

Ich rede ja nicht von Waassersparexperimenten. Meine Kübel werden derzeit 2xtäglich gegossen, und ich habe das Gras drumherum nicht gemäht - das schattiert die schwarze Plaste ein bißchen.

Aber natürlich schmeckt man zuviel Wasser in der Frucht. Bestes Beispiel sind Hollandtomaten.

Liebe Grüße, Mechthild
Zitieren
#10
Mechthild, ich reagierte nicht auf deinen Beitrag, sondern den von Rima. wink
Hätte ich deutlicher machen sollen, sorry. Give_rose

Bei Hollandtomaten gibt es mehr als einen Grund, warum sie nicht schmecken, das liegt nicht "nur" am Wasser. :rolleyes:
Zitieren