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Tomatenanbau von A-Z
#1
Hi,

da ich mich bereits vorgestellt habe und meine Unkenntnis über Anbau und Pflege jeder Art von Gewächs kund getan habe, möchte ich hier nun meine Anliegen vortragen.

Ich möchte in diesem Sommer Tomaten ziehen nebst diverser anderer Nutzpflanzen.
Nachdem ich hier ein wenig gestöbert und festgestellt habe, dass es dutzende Tomatensorten gibt, bin ich mir eines gewiss geworden, nämlich dass ich mehr fragen habe als zuvor:

1.) welche Tomate? sie sollen nicht zusehr fleischig schmecken und wir möchten normale Tomaten, sowie Coctailtomaten.
2.) ist ein Tomatenhaus ein muss? ich bin ein Freund von Freifläche.
3.) Samenzucht oder fertige Sträucher kaufen? da ich totaler Anfänger im Anbau bin.
4.) welche Erde? es wird ja extra Tomatenpfanzerde angeboten
5.) wann ist Saat, bzw. Pflanzzeit?
6.) wie hoch muss die Bodendeckung sein, damit die Tomaten abmessen wachsen?
7.) habe ich eine Frage vergessen?

Schon mal lieben Dank, Gruß Sascha
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#2
Hallo Sacha

Du kannst wirklich nicht verbergen dass Du ein Greenhorn in punkto Tomaten bist.
Trotzdem bist du hier genau richtig.
Normale Tomaten sind schwierig, weil es die Definition nicht zuläßt. Fast jede Tomate hat ihren Reiz, deshalb mach dir nicht zu viele Gedanken wegen der Sorten denn es gibt tausende.
Wenn Du Freilandanbau bevorzugst, dann mußt du entsprechende Sorten auswählen, z:B. Harzfeuer. Aber Du wirst sehen Tomaten haben einen besonderen Reiz, deshalb wirst du zwangsläufig auch zu Sorten kommen die etwas mehr Schutz und Pflege brauchen. Ich rate dir, fang einfach an nehme 5 Sorten fürs Freiland und 5 Sorten für Kübelkultur und am Ende des Sommers bist Du mehrere Schritte weiter.
Ich glaube die eigene Anzucht von Tomaten gibt Erkenntniss und die ist wichtig. Saatzeit ist ab Ende Februar. Nimm dir 2 Fleischtomaten 2 Kirschtomaten, 2 Freilandtomaten, 2 gelbe und 2 grüne Tomaten und dann bist Du einen großen Schritt weiter zur Erkenntniss.
Ich muß dich mit dem Problem etwas alleine lassen, denn hier zählt der Wille es zu Wissen.
Solltest Du Fragen zu einzelnen Themen haben, sei herzlich Willkommen, und bleibe hier bei uns am Ball!
LG Karl
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#3
(07.02.17, 20:51)iDevicer schrieb: 1.) welche Tomate? sie sollen nicht zusehr fleischig schmecken und wir möchten normale Tomaten, sowie Coctailtomaten.

Das ist die 1 Millionen Dollar Frage. tongue
Es gibt soooooo viele Sorten und die Geschmäcker sind verschieden. Selbst wenn Du deinen Geschmackswunsch etwas näher definieren würdest, dann kämen immer noch paar Hundert Sorten in Frage.

Grundsätzlich wäre aber wichtig zu wissen, ob Du Tomaten lieber mit Säure magst oder eher sehr süß. Gelbe oder weiße Sorten sind oft mild und süß, während die grünen und braunen Sorten eher herzhaft und/oder säuerlicher sind.

Ich nehme mal an, dass das was Du mit fleischig meinst, das ist was wir hier "mehlig" nennen, als eine gewisse "staubige"/"trockene" Note, die vor allem bei den Gigantenfleischtomaten gerne mal vorkommt. Lassen wir also die Fleischtomaten - so weh mir das tut - einfach mal ganz außen vor.

Mit Normaltomate meinst Du mittelgroß und rund und rot, was es so im Laden gibt, oder?
Da ist die schon empfohlene Harzfeuer sicher nicht schlecht oder die Bloody Butcher.

Bei den Cocktailtomaten würde ich Dir auf jeden Fall zusätzlich zu einer Wildtomate raten, weil die zwar noch bissl kleiner sind als Cocktails, aber recht problemlos in der Aufzucht und prima zum Naschen. Da gibt es z. B. Texas Wild Cherry (rund, rot), Golden Currant (rund, gelb), Humboldtii (rot, oval), Rote Murmel (rot, rund) ...

(07.02.17, 20:51)iDevicer schrieb: 2.) ist ein Tomatenhaus ein muss? ich bin ein Freund von Freifläche.

Ein Tomatenhaus (Gewächshaus) nicht unbedingt, aber ein Tomatendach erhöht die Freude am Tomatenanbau ganz ungemein, weil es viel weniger Probleme mit Krankheiten gibt. Jaaaa, es geht auch ohne, aber das hängt a) von der Region und b) sehr vom Verlauf des Sommers ab. Als blutiger Anfänger wirst Du auch so schon genug Probleme haben, so dass ich zu einem Dach raten würde.

Ob Du die Pflanzen unter dem Dach direkt in den Boden pflanzt oder mit Kübeln arbeiten willst, ist egal. Im Boden ist das Wässern einfacher. Kübel muss man häufiger gießen.

(07.02.17, 20:51)iDevicer schrieb: 3.) Samenzucht oder fertige Sträucher kaufen? da ich totaler Anfänger im Anbau bin.

Wie wäre es mit beidem?

Ein paar Sorten, z. B. farbige Tomaten oder Wildtomaten könntest Du selbst aussäen. Das ist kein Hexenwerk. Je nachdem wie gut das klappt, kaufst Du dir im April/Mai noch paar Pflänzchen dazu.

Irgendwelche 0815-Sorten in rot (Normaltomate rund rot oder Cocktailtomate rot) bekommst Du im Mai auf jedem Gemüsemarkt. Spezielle Sorten bei darauf spezialisierten Gärtnereien, da findest Du etliche Empfehlungen in den Bezugsquellen im Forum.

(07.02.17, 20:51)iDevicer schrieb: 4.) welche Erde? es wird ja extra Tomatenpfanzerde angeboten

Geldmacherei. Du brauchst keine spezielle Tomatenerde, Du brauchst nur gute Erde mit den richtigen Nährstoffen.

Je nachdem wie dein Gartenboden ist (falls Du direkt in den Gartenboden pflanzen willst), musst Du ihn vorher mit Kompost und/oder Dünger verbessern.
Das gleiche gilt auch für Kübelpflanzenerde, egal welcher Marke, denn Tomaten sind Starkzehrer, d. h. sie brauchen über die ganze Saison besonders viel Nahrung. I. d. R. mehr als im Boden vorhanden ist. Düngen in irgendeiner Form ist also Pflicht. Ob organisch oder mineralisch ist reine Glaubenssache.

(07.02.17, 20:51)iDevicer schrieb: 5.) wann ist Saat, bzw. Pflanzzeit?

Wenn Du kein GWH hast, dann reicht die Aussaat im März, denn die Pflanzen können nicht vor Mitte/Ende Mai ins Freiland gepflanzt werden, da sie nicht frosthart sind. Da sie recht schnell wachsen, werden sie zuuuu groß, wenn Du früher drinnen anfängst und sie nur am Fenster stehen hast.

(07.02.17, 20:51)iDevicer schrieb: 6.) wie hoch muss die Bodendeckung sein, damit die Tomaten abmessen wachsen?

Was meinst Du mit Bodendeckung?

(07.02.17, 20:51)iDevicer schrieb: 7.) habe ich eine Frage vergessen?

Hunderte...

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#4
....und da du ja nicht so weit weg bist hab ich im Zweifelsfall sicher die eine oder andere Pflanze über wink . Oder du kommst im Sommer mal zum probieren vorbei um dich aufs kommende Jahr vorzubereiten. Es kann auch sein, das ich Sommer noch einen Vortrag zum Thema Tomaten in Altenkirchen halte smile

LG Manfred
Nur Tomaten bringen das Seelenheil
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#5
(07.02.17, 20:51)iDevicer schrieb: Nachdem ich hier ein wenig gestöbert und festgestellt habe, dass es dutzende Tomatensorten gibt, bin ich mir eines gewiss geworden, nämlich dass ich mehr fragen habe als zuvor
Du hast noch zu wenig gestöbert.......... es gibt nicht dutzende Tomatensorten, sondern tausende ... viel Spaß bei der Auswahl ;-)

(07.02.17, 20:51)iDevicer schrieb: 1.) welche Tomate? sie sollen nicht zusehr fleischig schmecken und wir möchten normale Tomaten, sowie Coctailtomaten.
Da wirst du so viele unterschiedliche Antworten bekommen, wie du Leute fragst. Meine Tips sind Green Zebra, Pusa Ruby, mex. Honigtomate, und Spot Yellow.
(07.02.17, 20:51)iDevicer schrieb: 2.) ist ein Tomatenhaus ein muss? ich bin ein Freund von Freifläche.
Kommt sicher auf die Gegend an. Ich pflanze nur unüberdacht im Freiland an. Im ersten Jahr hatte ich fast nur Wildtomaten und Cocktailtomaten. Ging alles gut. Im zweiten Jahr bin ich mutiger geworden und es hat auch funktioniert. Dieses Jahr werde ich noch mutiger, vielleicht zu mutig, aber ein paar "sichere" Sorten sollten dabei sein. .
Taste dich einfach vorsichtig heran. Vielleicht macht es dir am Ende doch keinen Spaß und dann steht da so ein teures Gewächshaus sinnlos rum.
(07.02.17, 20:51)iDevicer schrieb: 3.)
Samenzucht oder fertige Sträucher kaufen? da ich totaler Anfänger im Anbau bin.
Anzucht aus Samen ist nicht schwer. Mir persönlich fällt es derzeit irre schwer noch warten zu müssen bis ich die ersten Körnchen in die Erde versenken kann. Zu sehen was aus den teilweise winzigen Samenkörner wird, macht mir Spaß. Wenn es dir keinen Spaß macht, dann kaufe dir fertige Pflanzen.
Willst du selber anziehen, brauchst du "nur" die richtigen Standorte.
(07.02.17, 20:51)iDevicer schrieb: 4.) welche Erde? es wird ja extra Tomatenpfanzerde angeboten
Du kannst auch ganz normale Pflanzerde nehmen. Bei mir ist eine Kompostieranlage in der Nähe, bei der ich mir immer meine Erde/Kompost hole. Natürlich nicht als Anzuchterde.
(07.02.17, 20:51)iDevicer schrieb: 5.) wann ist Saat, bzw. Pflanzzeit?
Saatzeit ohne Kunstlicht, bzw. sonstige perfekte Bedingungen am besten ab Anfang März bis Anfang April. Pflanzzeit ins Freiland ab den Eisheiligen Mitte Mai.

(07.02.17, 20:51)iDevicer schrieb: 6.) wie hoch muss die Bodendeckung sein, damit die Tomaten abmessen wachsen?
Die Frage verstehe ich nicht.
(07.02.17, 20:51)iDevicer schrieb: 7.) habe ich eine Frage vergessen?
Bestimmt nicht nur eine, aber es gibt hier kein festgelegtes Kontingent an Fragen, das du nicht überschreiten darfst wink

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#6
Erst mal ein Dankeschön für die ausführliche Resonanz, werde mich da zwei drei mal durchlesen müssen. smile

Zur Frage 6, die habe ich etwas unklar formuliert und zudem noch eine Autokorrektur übersehen.
Ich meinte wie dick/hoch/tief muss die Schicht Pflanzerde sein um optimales Wachstum zu gewährleisten?
Denn ich habe teils in wenig tiefe festen und kompakten Lehmboden.

("Abmessen" sollte eigentlich "am besten" bedeuten)
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#7
Ich darf vielleicht ergänzend zur Verwendung von Tomatenerde was sagen, da ich diesbezüglich beruflich vorbelastet bin.
Wenn jemand den Willen zur Erkenntnis (wie Franken Karl es oben bereits hervorhob) im Arbeiten mit der Natur (hier: Kultivierung von Tomaten) sucht, dann hat man als Anfänger einen sehr weiten Weg vor sich. Die Weglänge wird sich, so scheint es mir immer, mit den Jahren kaum verringern. Intensive Beschäftigung mit Natur, und sei es auch "nur" mit diesen faszinierenden Tomatensorten, setzt voraus, dass man hoch lernmotiviert und denkfreudig ist. Ok, es gibt wahrlich noch andere wichtige Lebensaspekte!
Der Boden, die Mutter-Erde, oder Mutter Erde, hat mich immer zum Staunen angeregt. Auf und in ihm wachsen unsere Tomatenpflanzen, wie ein Kind im Mutterleib. Allein schon daran sollte deutlich werden, wie wichtig die Auswahl der Pflanzerde ist. Für mich wäre der Kauf von Erde zu profan. Kompostreiche Erde selber herstellen, sieben und kenntnisreich ausbringen fördert die Beziehung zu unserer Arbeit ungemein, selbst, wenn man, wie ich, auch kommerziell Tomaten anbaut.
Ich habe kürzlich mit dem Thema "Maulwurfshügel-Erde/Schwarzerde" (s. dort) ein Beispiel gegeben.
Wenn man, aus welchen Gründen auch immer, doch zur Plastiksack-Erde greifen will, sollte man sich den Aspekt "Geldmacherei" (s. o. bei Mayapersicum) durchaus einmal durch den Kopf gehen lassen und sich ein eigenes Urteil bilden, dem will ich hier keinesfalls beeinflussend vorgreifen!
Tomatenerde in "Gärtnerqualität" kostet ca. 10 EURO/40 Liter. Die nach Aussage des Herstellers (mein Briefwechsel) "fast identische" Hochbeeterde kostet bei gleicher Menge fast 14 EURO. Wenn ich mir dann aus Interesse einmal die teilweise quasi industriell hergestellten Bestandteile solcher Erden anschaue, anfasse und berieche, dann sehe, fühle und rieche ich den Unterschied zur wirklich natürlich gewachsenen Erde. Diese natürlich gewachsene Muttererde ist das ORIGINAL. Sie passt für mich zu alten Tomatensorten. ORIGINAL zu ORIGINAL. Natürliches zu Natürlichem. Wenn man so seine Tomatenkultur beginnt, wird man sicher sehr, sehr viel Freude haben.
LG Anna
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#8
Ok das heißt,

zum einpflanzen reicht natürlicher Mutterboden mit etwas Sand vermischt? das wäre mir nämlich am liebsten, es ohne künstliche Zusatzstoffe zu realisieren.

Zum ThemaTomatendach, Schutz vor Krankheiten, in wie fern schützt da ein einfaches Dach? denn bei einem Dach ist ja trotzdem alles an den Seiten offen.
Dann stellt sich die Frage, welches Material für die Dachfläche, Glas würde ja zum Teil UV-Strahlung mildern und wie hoch sollte es mindestens sein.
Da ich Handwerklich als Handwerker/Elektriker natürlich sehr geschickt bin, würde ich mir dann etwas nettes einfallen lassen.
Vielleicht rechts und links aus gemauerten Natursteinen und über die Länge mit einer Abgeschrägten Dachfläche von etwa 20-30grad, das sehe ich grad so vor mir.
die Sonne würde so von etwa 11:00 bis 17/18:00 die Pflanzen bestrahlen können.
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#9
Auch in einem Gewächshaus sind die Pflanzen nicht völlig sicher vor der gefürchteten Braunfäule. Ein Dach ist ein Kompromiss.
Ein grosser Pluspunkt des Gewächshauses ist auch die Wärme, die wärmeliebende Pflanzen wie die Tomate so schön finden.
Wie muss man sich das mit den Natursteinmauern vorstellen? Rechts und links ne Mauer und oben drüber das Dach? Damit nimmst du den Pflanzen eine Menge Licht weg. Würde ich nicht machen, selbst wenn ich mir das optisch ganz schön vorstelle.
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#10
Zitat iDevicer:
Ok das heißt,

zum einpflanzen reicht natürlicher Mutterboden mit etwas Sand vermischt? das wäre mir nämlich am liebsten, es ohne künstliche Zusatzstoffe zu realisieren.
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Versuchen Sie, an Schwarzerde heranzukommen (lesen Sie diesbezüglich das von mir eröffnete Thema: Maulwurfserde). Hier liegt ein ideales Porenvolumen vor. Wichtig sind v.a. die Mittelporen, in denen die Wurzelfasern das mit Nährsalzen + Spurenelementen angereicherte Wasser nutzen können. In den Feinporen ist das Wasser so fest an die Erdkrümel geheftet (Adhäsion), dass es für die Pflanzen nicht verfügbar ist. Die Grobporen drainieren und geben den größeren Wurzelkalibern die Möglichkeit, ohne Schwierigkeiten das Erdreich zu durchwachsen. Wenn man aber sehr gut strukturiertem Boden, wie der Schwarzerde, noch zusätzlich Sand hinzufügt, dann drainiert der Boden zu stark und ein Großteil des zugefügten Düngers wird ausgeschwemmt, auch das wollen Sie sicher nicht, schon allein des Grundwasserschutzes wegen. Sollte Ihr heimischer Boden allerdings schluffig-gleyig sein (also ca: glitschig-fett), dann ist eine Sandzugabe ein erster Schritt zur Bodenverbesserung. Fügen Sie gerne auch organischen Dünger und Gesteinsmehl zu (bitte bei Bedarf hierzu googlen). Sie können pflanzenbetont düngen (unter möglichst hoher Schonung tierischer Resourssen, z.B. keine tierischen Produkte wie Federn, Blutmehl, Hornspäne usw.) oder Sie faszinieren sich für selbsthergestellte Pflanzenjauchen (auch hier bitte bei Bedarf googlen). Oder Sie werden zu einem Kompost-Fan. Kunstdünger geht natürlich auch, wer will. Den meisten Tomatenliebhabern geht es ja gar nicht um den Ernteertrag, sondern sie freuen sich über die Sortenvielfalt, das tolle Geschmackserlebnis beim Essen der über Monate selbst gezogenen Früchte, oder, was ich ganz toll finde, wenn jemand versucht, so schonend und liebevoll mit all der anvertrauten Natur umzugehen, sich ein kleines Stück heile Natur zu schaffen, so wie er es sieht. Jeder kann da NATÜRLICH seinen eigenen Schwerpunkt oder seine Philosophie setzen. Wir machen hier niemandem irgendwelche Vorschriften und niemand sollte bezüglich seines gärtnerischen Ansatzes belächelt werden, wir sind eben alle verschieden "gestrickt", gut so! Ich habe genug zu tun, gebe aber meine Zeit und mein Wissen gerne weiter. Am liebsten ist es mir, wenn auch ich hier im Forum korrigiert werde, denn ich möchte immer soviel wie möglich lernen.
Übrigens, iDevicer, wenn Sie sich, wie Viele, zu einer organischen Grunddüngung entschließen sollten: Bitte bedenken Sie, dass organischer Dünger per se NICHT pflanzenverfügbar ist. Erst, wenn die Boden-Mikroorganismen diese toten organischen Stoffe zu Nährsalzen usw. remineralisieren, DANN stehen sie den Pflanzenwurzeln zur Aufnahme zur Verfügung. Diese Remineralisierungsprozesse laufen aber erst bei einer Bodentemperatur > 15° C ab, und dann zunächst langsam, bei höheren Temperaturen schneller. Ich gebe deshalb den Naturdünger schon Mitte April in die Erde. Wenn man dann nach den Eismännern (Kalte Sophie heuer am 15.5. = Ende der Eismänner) die Tomatenpflänzchen auspflanzt, liegen bereits pflanzenverfügbare Nährsalze vor.
LG Anna
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