Themabewertung:
  • 1 Bewertung(en) - 5 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Pferdemist
#1
Wink 
:huh:

Hallo,

Habe neulich einen Eimer Pferdemist bekommen. Von diesem hab ich 2 kleine Schaufeln mit 10 Liter Wasser angesetzt. Nach drei Tagen hab ich meine Tomatenpflanzen und Rosen damit gegossen. Wie oft darf ich damit gießen ohne Gefahr zu laufen die Pflanzen zu überdüngen. Und außerdem bin ich nicht sicher ob ich das mit dem Ansetzen der Jauche richtig gemacht habe.

Liebe Grüße Latdat
Zitieren
#2
Hm, gute Frage. Normalerweise rät mal von frischem Mist gänzlich ab. Der ist einfach zu scharf...
Wenn er gut verdünnt ist, dann wird der Effekt natürlich schwächer bis zu dem Punkt, wo es gänzlich ungefährlich ist. Kommt halt auf die Wassermenge an... Auf der anderen Seite nützt es dann auch irgendwann nichts mehr... Nur so zum Vergleich: Bei mir hat jede Tomate einen 1/4 bis 1/3 Eimer gut abgelagerten Pferdemist bekommen...

Ich persönlich würde anders düngen, da mir das Ganze sprichwörtlich zu heiß wäre...
Zitieren
#3
ich hab heut nochmal nachgefragt wo ich den Pferdemist her hab, denn sie düngt so auch ihre Tomaten. Und sie setzt die Pferdemist so an wie ich es gemacht hab und verdünnt dann mit drei Liter Wasser. Das ganze gibt sie unter die Tomaten, aber nur einmal die Woche und nur ein wenig jede Pflanze. Bei ihr sieht alles Top aus. Mal abwarten.
Zitieren
#4
Mein Vater hat früher immer im Garten Pferde- oder Kaninchenmist mit Stroh unbehandelt zwischen Kartoffelreihen oder unter die Tomaten gelegt. Der hat dadurch immer riesen Tomaten und Kartoffeln gehabt. Alle anderen Mistsorten sind zu scharf. Der Mist sollte dabei aber leicht antrocknen, also an trockenen sonnigen Tagen nur den Mist ausbreiten. Die Kartoffeln standen auch auf einem Damm.

LG Thomas
Zitieren
#5
Ich arbeite seit 6 Jahren frischen Pferdemist 2-4 Wochen vor dem Auspflanzen der Tomatenpflanzen oberflächlich in das Tomatenbeet ein und ich hatte bis jetzt nie Probleme, sondern sehr gute Ernten an kräftigen, gesunden Pflanzen, ausser als ich dieses Jahr Pferdemist genommen habe, wo Holzschnitzel als Einstreu in grosser Menge verwendet wurde - Holz entzieht bei der Kompostierung der Umgebung grosse Mengen an Stickstoff - die Pflanzen wuchsen gar nicht mehr, bis ich die Erde teilweise austauschte...
Also: purer Pferdemist ohne Einstreu oder Pferdemist mit etwas Stroh gemischt funktioniert super, auch bei allen andern Nachtschattengewächsen wie Kartoffeln, Aubergine, Paprika, Zucchini, Kürbis...
ABER: frischer Mist jeglicher Art kann Schnecken anziehen - wer also ein Schneckenproblem hat tut gut daran, den Pferdemist ein JAhr lang zu kompostieren und ihn dann zu verwenden - dann werden die Schnecken nicht mehr angezogen von dessen "Duft"

Dani
Zitieren