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Mulchfolie, Mulchflies, Pflanzfolie etc.
#1
Servus,

ja wie es der Titel schon sagt, hätte ich gerne Erfahrungen bzw. Vergleiche von Euch gelesen, die mit oben genannten Medien schon in ihrem Garten gearbeitet haben.

Da ich nächstes Jahr nach unserem Umzug dieses Jahr nun einen "richtigen" Garten habe und mehr als letzte Jahr anbauen kann - möchte ich es so gut wie möglich anfangen.

danke für eure Erfahrungen
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#2
Zum Thema Mulchfolie (Die schwarze Plastikfolie mit Löchern): Hab ich dieses Jahr benutzt.
Pros:
Weniger gießen (war trotz der anfänglichen Trockenperiode nur genau einmalig nötig - und am nächsten Tag hat es geregnet),
weniger aufgewirbelte Erde bei Regen oder Wind (hat sich bei mir in etwas späterem Braunfäulebefall bemerkbar gemacht)
Contras:
Nur bedingt Windfest,
Unkraut wird nur minimal unterdrückt (wächst einfach durch die Löcher) und ist dann viel schwerer zu jäten,
eine Unterpflanzung ist schwierig bis unmöglich.
Nicht wiederverwendbar (war zuletzt völlig zerfetzt)
Fazit:
Nächstes Jahr nicht mehr, ich werde es wohl mit einem Mulchflies (eins aus verwebten schwarzen Plastikbändern) versuchen.
Beste Grüße,
JPM
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#3
Ich halte von beiden nichts. Unkraut wächst trotzdem, irgendwie findet das schon einen Weg. Bei viel Regen kann es darunter zu faulen beginnen, Bodenlebewesen (Regenwürmer usw.) schadet das auch. Bei empfindlichen Pflanzen sollte man sowieso mit Tröpfchenschlauch gießen (oder wenn man die Zeit hat mit der Gießkanne nur am Boden).

Meine Empfehlung: Stroh oder guten, groben Rindenmulch (der aber deutlich teurer ist als der günstige Baumarkt-Rindenabfall). Stroh bekomme ich gratis, wenn ich einen Bauern in der Gegend nett frage. Es gibt auch eine Art Holzfaser, die habe ich erfolgreich auf einer Böschung verwendet (leider gibts die nicht mehr im Gartencenter in der Nähe).
LG
Harald
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#4
Zu diesem Thema finde ich folgendes recht interessant, trifft es aber nicht ganz genau:

http://www.lwg.bayern.de/landespflege/pf...ans_07.pdf
Viele Grüße
Topaci
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#5
Bei meinen Tomaten besteht die " Mulchfolie" aus Steinen.
Es verdunstet weniger Wasser nach oben und ist auch noch Wärmespeicher.
Mach ich schon Jahre mit gutem Erfolg bei allen Tommis.
Sogar in den Kübeln.

[attachment=5134] [attachment=5135] [attachment=5136]
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#6
super Alfred ! :thumbup:

Das ist übrigens auch für die Auberginen sehr zu empfehlen :thumbup::thumbup:
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#7
okay, und durch das Gewicht der Steine wird die Erde auf Dauer nicht zu sehr verdichtet!? ich behalte das mal im Hinterkopf. kommt darauf an, ob ich genügend Steine auf den Wegen und Feldern finde.

night night
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#8
Auf Töpfen hat es den Vorteil, dass sie nicht so leicht umfallen können. Der Schwerpunkt liegt ja dann sehr tief. Für den ganzen Garten wärs mir zuviel Arbeit bzw. hab ich auch gar nicht soviele Steine.
LG
Harald
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#9
eben... für die Tomaten ist es überschaubar. aber meine Anfrage bezüglich der Foliengeschichten war schon eher auf die Beete bezogen - sprich für die Möhren, Salate, Rote Beete und Co.

da gleich noch eine Frage hinterher - wie machen es die Katzenhalter unter Euch, bzw. die die regelmäßig solchen Besuch im Garten haben, dass sie euer Gemüsebeet nicht in ein Freiluftklo umfunktionieren.
unsere gehen momentan schon da drauf, das möchte ich ab dem Frühling dann gerne unterbinden!

take care
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#10
(14.12.11, 08:37)hhh13 schrieb: Auf Töpfen hat es den Vorteil, dass sie nicht so leicht umfallen können. Der Schwerpunkt liegt ja dann sehr tief.
Gute Idee, aber meine (Ton-)Töpfe sind recht schwer, daß ichs nicht brauche, aber Verdunstung und Wärme sind ein Argument.

(14.12.11, 08:37)hhh13 schrieb: Für den ganzen Garten wärs mir zuviel Arbeit bzw. hab ich auch gar nicht soviele Steine.

Kannst du dir gerne bei mir im Garten sammeln kommen, wink zentnerweise ... (für die Jüngeren: 1 Zentner = 50 kg)

Gruß
Mike

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