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Heidelbeeren blühen schon im April
#1
Hallo,

vielleicht gibt es hier jemanden, der sich mit dem Anbau von Kulturheidelbeeren auskennt.
Wir haben sie letzten Herbst gekauft und in einen Topf gepflanzt. Die Heidelbeeren standen geschützt unter dem Dach der Terasse.
Nun beobachten wir, dass die Heidelbeeren schon jetzt jede Menge Blüten ansetzt. Ist es dafür nicht noch zu früh? Soll ich sie abzwicken der fliegt genug Viehzeug herum, das die Blüten bestäubt?

Wie sieht es mit dem Dünger aus. Könnt ihr einen Bio-Dünger empfehlen?

Danke schon einmal für eure Hilfe!
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#2
Meine frühen zeigen auch schon Blütenansätze.
Beim Dünger kommt es darauf an worin sie gepflanzt sind.
Heidelbeeren sind normal Moorbeet Pflanzen.
Rhododendron Dünger würe da die richtige Wahl. Auf alle Fälle kalkarm.
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#3
Ich hab auch 2 Kulturheidelbeeren , wie ach Waldheidelbeeren .
Alle in einem Beet aus Rhodoerde im Garten und alle haben Blütenansätze  wink
Alles liebe
Peti

Trau keinem Ort an dem kein Unkraut wächst
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#4
Hallo,
ich habe 6 Heidelbeeren, haben für die ein extra Beet gebaut.
Ordentlich ausgeschachtet, mit Teichfolie ausgelegt, auf 6m 3 Schlitze gemacht das die nicht komplett bei starkem Regen schwimmen (so die Idee gewesen), heute würde ich das auch nicht mehr machen...
Schichtweise mit geschredderte Konifere und Torf aufgefüllt und die dahin eingepflanzt.

LG
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#5
In meinem Beet mit Rhodo-erde habe ich die Kulturheidelbeeren , die Waldheidelbeeren und unten als Unteranpflanzung Arnika und Herbstenzian. wink
Ich reichere halt jedes Frühjahr die Erde mit Rhodo-erde an .
Alles liebe
Peti

Trau keinem Ort an dem kein Unkraut wächst
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#6
Super, vielen lieben Dank für die Anregungen.
Die Heidelbeeren wurden in Rhododendronerde gepflanzt. Ist der Rhododendrondünger denn für den Menschen unbedenklich? Leider besteht bei mir auch keine Möglichkeit einen Kompost anzusetzen.
Wäre ein Beerendünger bezüglich der Verträglichkeit besser geeignet?
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#7
Die brauchen eigentlich keinen oder minimal Dünger.
Die stehen ja in Garten in schon passender Erde und die ist immer gedüngt, und die brauchen lange nicht so viel wie ein Rhododendron.
Ich habe meine seit 4 Jahren nicht gedüngt und die wuchern und tragen.
Eine Topf - Heidelbeere ist jetzt größer als meine Goldtraube, ich frage mich echt wohin die will und wie groß der Topf denn sonst seien musste (die ist mit anderen ausgepflanzt).
Kompost ist für die Heidelbeeren ungeeignet, die brauchen was saueres und haben empfindliche Wurzeln.
Ich habe damals viel von geschredderter Konifere dazu getan, die verrottet im Beet vor sich hin und das ist Dünger genug.
Wenn du die Rhododendronerde genommen hast, war die auch schon genug vor gedüngt und das reicht locker über Jahre.
Danach kannst du mit geschredderter Tanne mulchen, Fichtennadeln und den Mulch aus Rindenstücken verteilen.

LG
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#8
Ich gebe sonst im Frühjahr wenig Beerendünger mit in die Erde und unterm Jahr hin und wieder Kaffeesatz in den Boden .
Dieses Jahr bekamen sie frische Rhodo-Erde , da brauchen sie keinen Dünger .
Aber Kaffeesatz bekommen sie trotzdem unterm Jahr . wink
Alles liebe
Peti

Trau keinem Ort an dem kein Unkraut wächst
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#9
Vielen Dank für eure Tipps zum Thema Dünger. Da ich recht viel Kaffee trinke werde ich es unterm Jahr auch mal mit Kaffeesatz versuchen und sonst im ersten Jahr nicht düngen.
smile
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