Themabewertung:
  • 0 Bewertung(en) - 0 im Durchschnitt
  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
Blätter abrupfen
#1
In den diversen Filmen professioneller Tomatenbauern sieht man ja immer, daß die Tomaten unten quasi blätterlos sind. Ich schneide zwar auch recht hemmungslos alles ab was nicht mehr perfekt grün aussieht, alleine schon zur Gesundheitserhaltung der anderen Pflanzen und es stört die betroffenen Tomaten anscheinend wenig. Aber so ein halber Kahlschlag? Oder reichen den Tomaten die Blätter weiter oben?

Oder machen die das nur zur Ernteerleichterung und die Pflanzen mögen das eigentlich gar nicht?
Zitieren
#2
was ich von dem erwerbsanbau mit tomaten kenne, lichten die nur die unteren blätter aus.
oben sind die voll beblättert, was aber eh nicht so problemarisch ist bei den F1- hybriden, die 1-2-triebig gezogen.
idr. werden dort die tomaten schräg geführt und da sind die unteren blätter noch unnötiger.
im erwerbsgartenbau ist halt alles auf ertrag, einfacher kulturführung und beerntbarkeit ausgerichtet.
schöne ernte
------- jo ------

meine Website
mein Blog

p.s.: .... über konstruktive kritik würde ich mich sehr freuen!
Zitieren
#3
Hallo,

da ich ja mit der Braunfäule kämpfe, entferne ich ständig verdächtige Blätter.
Im Freiland hat das dazu geführt, dass einige Früchte richtig Sonnenbrand bekommen haben.
Wenn ich eine Wahl hätte, würde ich mehr Blätter dran lassen...

L.G.
es Perlsche
Zitieren
#4
Es ist das richtige Gleichgewicht zu finden:

- etwas weniger Grün für gute Durchlüftung und gegen BF
- etwas mehr Grün für guten Geschmack - die Blätter sind die Chemie- und Energiefabrik.

Zuviel oder zuwenig Grün ist Kontraproduktiv. Die Kraft der Pflanze steckt nicht (nur) in den Wurzeln,
sondern kommt vor allem aus den Blättern. Die Wurzeln liefern nur die Grundstoffe aus dem Boden,
doch die Energie kommt von der Sonne und wird in den Blättern für alle Prozesse nutzbar gemacht.

Im Ertragsanbau gelten besondere Regeln, doch nicht zuletzt deshalb hinken die meisten Sorten auch
geschmacklich hinterher. Und es fällt auch auf, dass längst nicht alle von unten entblättern, sondern nur
ein Teil der Erzeuger (Holland, Belgien, etc... ?)

Viel wichtiger ist, dass man die Pflanze im richtigen Verhältnis ernährt. Tomaten mit zuviel Stickstoff
zu versorgen macht zwar mächtig Wachstum, aber brauchen tut sie vor allem Kalium und dann Phosphor.
Aber vor allem Kalium.
Jack's Offtopic-Paradise: Strandbar, Man's Toys Sandbox und Skyrim-Corner:
Abhängen, Sachfimpeln oder Abenteuer austauschen! Kommet und staunet! ;o)
Zitieren
#5
Ja, es ist gut, wenn man das Gleichgewicht findet.
Ich hatte auch mit Braunfäule zu kämpfen und ein paar Pflanzen sehen eben so aus, dfass sie weniger Laub haben.

Ich mache alle Blätter unten ab, soweit, dass keine Bodenkontakt haben. Dann lichte ich so aus, dass genügend Grün ist.Werden die Blättee zu lang, knipse ich auch schon Mal ein Stück ab.
Wenn es schon Mal bischen eng wird, kommen auch paar Blätter raus, dass Licht und Luft ran kommt.
Dann kommt alles weg, was mir nicht so gefällt.
Hab da gute Erfahrungen gemacht und mache das schon über Jahre.

Frank


Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. - Umgedreht ist das schon schwieriger.
Zitieren