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Bewässerungssteuerung Gardena Micro Drip
#1
Hallo,

nachdem ich letztes Jahr endlich meinen Brunnen fertig bekommen habe, dann den Rasen komplett mit einem Gardena /Hunter Mix 
über mehrere Stränge automatisch bewässerte und endlich mal statt Eimer und Regenwasser schleppen  
mit dem Gartenschlauch die vielen Tomaten, Gurken usw. bewässerte, einfach suuuuper...
...immer im Vergleich zu vorher. 

Nun kam mir die Idee mit dem Gardena Micro Drip System als zusätzliche Bewässerung für die Gemüsepflanzen.

Da ich alle Pflanzen in Kübeln mit Wasserspeicher von unten bewässere und da ja ein überlauf vorhanden ist der zu viel Wasser verhindert sollte eine 
Einstellung doch recht einfach machen.

Ich habe am Ende dann so ca. 40-50 Pflanzen zu bewässern.

Die Idee mit dem Tropfschlauch wäre sicherlich auch gut, aber ich möchte meine Pflanzen über den Wasserspeicher der einzelnen Kübel usw.
versorgen.

Ich möchte die Wasserversorgung über ein 24V Gardena-Ventil regeln, von da an über Basisgerät 2000 welches den Druck reduziert.
Von dort möchte ich jeweils eine Leitung mit 13mm Verteilerrohr  ins Gewächshaus  und zum Tomatendach legen.
Von dort werde ich dies dann jeweils zu den Pflanzen aufteilen und mit 4.6mm Verteilerrohr und Endtroper 0-20Liter  direkt in die Gießöffnung gehen.
Alle 4.6mm Leitungen werden gleich lang sein, somit müsste ja überall gleich viel Wasser herauskommen, egal was für ein Druck 
letztendlich anliegt.
Bei 50 Pflanzen und bis 20 Liter die Stunde dürften das 1000 Liter in der Stunde  sein. Da ich letztes im Hochsommer alle zwei Tage je nach Wetter 
ca. 200-300 Liter Wasser benötigt habe lässt sich dies ja relativ einfach steuern, zu viel Wasser läuft einfach wieder aus den Kübeln.
Also einfach mal die Zeit ausrechnen und testen.....


So die Theorie und fast 300 Euro ärmer..

was meint ihr dazu, könnt das funktionieren ? Tips für die Aufteilung usw. ? Reicht ein Basisgerät ?

Grüße,Oli
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#2
Hallo Annton/Oli
Ein Basisgerät sollte reichen, es schafft ja 2000l/Std. Nach deiner Rechnung kommst du sogar mit dem 1000er hin... *Klugscheißmodus aus* :rolleyes:
Wenn du mit den 4.6mm Leitungen direkt in die Gießöffnung gehst, kannst du dir die Endtropfer sparen, sie verzögern imho die Sache nur künstlich...
Interessant wäre noch wenn du das Wasser von den Überläufen auffängst um es weiter zu verwenden, oder die Highend-Lösung, du leitest den Überlauf jeweils in den nächsten Kübel...
btw. Ich war im letzten Jahr mit dem Microdrip sehr zufrieden, habe allerdings in einer andern Gruppe gehört, daß sich die Düsen schnell zusetzen. Das kann ich aus dem letzten Jahr nicht bestätigen. Ich wüsste auch nicht wodurch das passieren soll. Höchstens durch Kalkablagerungen. Aber bei uns ist das Wasser extrem weich. smile

Gruß aus der -jetzt wieder sonnigen- Eifel

Mike
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#3
Hallo Mike,
das hört sich ja schon mal gut an, ich habe gestern und heute fast alles komplett verlegt und im Gewächshaus auch getestet, das funktioniert sehr gut...ich habe die einstellbaren Tropfer von 0-20 Liter genommen die von Gardena unter der gleichen Nummer auch als 0-10 Liter verkauft werden ?
Das Wasser welches überläuft versickert einfach wieder, dies nehme ich mal so hin..
Ich habe ja einen Brunnen und steuer dies über die Bewässerungssteuerung, kann aber auch jederzeit manuell eingreifen.
Wie schaut es mit Entwässerung vor dem Winter aus ?
Klar muss das Basisgerät ausgebaut oder leer sein...
Wie machst du das mit den Schläuchen und Düsen?
Grüße,Oliver
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#4
Microdrip und mein Brunnenwasser geht z.B. gar nicht. Da haben die Mineralien (besonders Eisenoxidflocken) die Winzöffnungen innerhalb von zwei oder drei Bewässerungszyklen zugesetzt. Und dauernd mit der Nadel hinterherprokeln macht für mich den Sinn der Sache kaputt wink Inzwischen lasse ich die Tropfer einfach weg und lasse das Wasser so in die Kübel laufen. Hat Mike ja auch schon vorgeschlagen.
Statt Gardenapumpe- und Steuergerät kommen bei mir übrigens eine günstige Springbrunnenpumpe und eine elektronische Zeitschaltuhr zum zug... Die G-Pumpe und -Steurgerät habe ich weitergegeben, das war mir zu empfindlich und damit auf Dauer zu teuer.
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#5
Ich habe jetzt soweit alles verlegt und auch bereits einen Testlauf gemacht, ich habe alles mit den 0-20 Liter Tropfern gemacht, da kommt schon ordenlich was raus wenn die komplett offen sind.
Ich habe jetzt die Möglichkeit das Tomatendach zuzüglich Chili und Salat im Freien und Gewächshaus auch einzeln zu bewässern,
falls mal nötig.
Mit den Düsen habe ich wenn es funktioniert natürlich die bessere Einstellmöglichkeit, ich habe ja unter anderem die 90 Liter Baukübel und dann zb. für den Pflücksalat Blumenkästen.
Die Blumenkästen brauchen ja nur minimal Wasser im Vergleich zu den Kübeln.... 
Das Brunnenwasser bei uns ist nicht Eisenhaltig, da funktioniert alles soweit ganz gut..
Ich musste bei der Gartenbewässerung mit deutlich gröberen Filter als das Gardena Basisgerät die Filter der Hunter MP-Rotator meiner Gartenbewässerung 
bisher nicht reinigen.
Ich habe es aufgrund eurer Aussagen auch mal ohne Düsen probiert, das würde auf jeden Fall auch funktionieren,
sozusagen mein Notfallplan :-)
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#6
(17.03.17, 23:54)annto schrieb: Wie schaut es mit Entwässerung vor dem Winter aus ?
Klar muss das Basisgerät ausgebaut oder leer sein...
Wie machst du das mit den Schläuchen und Düsen?
Grüße,Oliver

Hi Oliver,
ich habe es einfach leer laufen lassen und es ansonsten so gelassen wie es war... es sieht alles noch gut aus, allerdings habe ich es noch nicht wieder in Betrieb...

LG Mike
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#7
Hi,
da ich ja einfach nicht abwarten konnte habe ich es mal zur Probe in Betrieb genommen...wenn jetzt nochmal richtig Bodenfrost vorhergesagt wird
werde ich es mit Druckluft durchblasen, ich habe mir zum Winterfest machen der Gartenbewässerung eh schon letztes Jahr einen Adapter für den Anschluss an einen Kompressor gemacht....
...selbst wenn da dann etwas kaputt gehen sollte ist der Schaden ja nicht so groß....

danke für die vielen Tips, ist schon echt hilfreich...

Grüße,Oli
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